Direkt zu:
Diese Webseite verwendet Cookies, um dem Betreiber das Sammeln und Analysieren statistischer Daten in anonymisierter Form zu ermöglichen. Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, klicken Sie hier bitte auf »Nein«. Weitere Informationen
 |   Language

Sicherheit, © Robert Kneschke

Ansteckung und Hygiene

Haben Sie Sorge, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben?

Bitte wenden Sie sich telefonisch an den Hausarzt oder die Telefonnummer 116 117. Der kassenärztliche Bereitschaftsdienst steht rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche zur Verfügung. Dies ist im Moment trotz längerer Wartezeiten der beste Weg, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?

Das Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Halten Sie bewährte Hygienestandards ein:

  • Waschen Sie häufiger als sonst Ihre Hände. Gründlich mit Wasser und Seife, mindestens 20 Sekunden lang und mit anschließendem gründlichen Abtrocknen. So wird die Anzahl der Keime auf ein Minimum reduziert. Waschen der Hände nur mit Wasser allein reicht nicht aus. Steht unterwegs keine Waschmöglichkeit zur Verfügung, sollten Sie es zumindest vermeiden, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren oder Speisen mit der Hand zu essen.
  • Verzichten Sie auf Händeschütteln: Ein freundliches Lächeln stattdessen ist genau richtig. Auch das Einhalten einer Distanz zu anderen Personen ist angezeigt, soweit dies praktikabel ist.
  • Beachten Sie die Husten- und Nies-Etikette und halten Sie die Hände vom Gesicht fern. Husten und Niesen Sie in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch, das anschließend direkt entsorgt wird.
  • Lüften Sie regelmäßig. Lüften verringert die Zahl erregerhaltiger Tröpfchen in der Luft und senkt damit das Ansteckungsrisiko in Räumen, in denen sich Erkrankte aufhalten. Auch wenn geheizt wird, sollte auf richtiges Lüften geachtet werden. Hierfür empfiehlt sich regelmäßiges Stoßlüften. Öffnen Sie mehrmals täglich für einige Minuten weit die Fenster um gut durchzulüften.
  • Halten Sie zu anderen Personen einen Mindestabstand von 1,5 Metern ein.

Ab wann ist ein Erkrankter infektiös?

Patienten mit einer bestätigten Infektion gelten bereits 48 Stunden vor den ersten Symptomen als infektiös.

Was sollte ich beachten, wenn ich täglich mit vielen Menschen zu tun habe?

Halten Sie die bewährten Hygienestandards ein. Sobald Sie Krankheitssymptome bemerken, wenden Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt, den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116117) oder an einen niedergelassenen Arzt.

Ist mein Hausarzt oder das Gesundheitsamt zuständig?

Die Zuständigkeiten sind klar geregelt: Die Gesundheitsämter sind für die Kontaktpersonen von bestätigten Fällen zuständig. Für alle, die aus einem Risikogebiet zurückkommen und Symptome entwickeln, sind die niedergelassenen Ärzte zuständig. Mit einer Kassenzulassung ist ein Versorgungsauftrag verbunden. Angesichts der Grippesaison sollten niedergelassene Ärzte sowohl Schutzausrüstung als auch Abstrich-Materialien vorrätig haben. Einen Termin beim Arzt vereinbaren Sie bitte telefonisch.

Was passiert, wenn ich positiv getestet wurde?

Positive Ergebnisse werden von den Laboren dem Gesundheitsamt gemeldet, das die Kontaktpersonen ermittelt und sich mit ihnen in Verbindung setzt. Wer schwere Symptome hat, muss zur Abklärung und Behandlung ins Krankenhaus. Kapazitäten stehen in den Kliniken bereit. Im Regelfall werden erkrankte Personen und enge Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne bleiben. Dabei hält das Gesundheitsamt täglichen Kontakt.

Ich hatte Kontakt zu einem bestätigten Krankheitsfall. Was soll ich tun?

Es wird grundsätzlich zwischen engen Kontaktpersonen der Kategorie 1 und Kontaktpersonen der Kategorie 2 unterschieden:

  • Enge Kontaktpersonen der Kategorie 1 sind Personen mit einem mindestens 15-minütigen Gesichtskontakt, etwa bei einem Gespräch, sowie Personen aus Lebensgemeinschaften im selben Haushalt. Diese Personen werden umgehend getestet und verbleiben in häuslicher Isolation, bis die Testergebnisse vorliegen.
  • Kontaktpersonen der Kategorie 2 sind Personen, die keinen unmittelbaren Kontakt zu infizierten Personen hatten. Das bedeutet zum Beispiel Aufenthalt im selben Raum, es fand jedoch kein mindestens 15-minütiger Gesichtskontakt statt. Diese Personen werden zur Testung an die niedergelassenen Ärzte verwiesen.
  • Infizierten und engen Kontaktpersonen wird empfohlen, im Haushalt auf eine zeitliche und räumliche Trennung von anderen Haushaltsmitgliedern zu achten. So sollten etwa die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden. In der 14-tägigen häuslichen Quarantäne steht das Gesundheitsamt mit den Betroffenen täglich in Kontakt.