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Umwelt, © candy1812 - Fotolia

Abfall & Recycling

Aktuell: Müllumladestation im Dienstfeld bei Aurach: Für Anlieferungen ist eine vorherige Terminabstimmung unter der Telefonnummer 09804 91130 erforderlich.   Zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie der Mitarbeiter ist das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes sowie die Einhaltung der gängigen Hygienevorschriften und Abstandsregelungen verpflichtend.  

Die Entsorgung von Abfall ist eine zentrale Aufgabe der Kommune. Die Stadt Ansbach hält hierzu diverse Einrichtungen vor. Hierzu zählen z. B. Altglascontainer, die Grüngutannahmestelle, der Wertstoffhof und die Bauschuttdeponie. Sofern sich Abfälle nicht vermeiden lassen, steht dabei die ordnungsgemäße und schadlose Entsorgung im Mittelpunkt.

Abfallgebühren

Die Stadt Ansbach ist rechtlich nach Kommunalabgabengesetz (KAG) und der entsprechenden Rechtsprechung verpflichtet alle vier Jahre die Abfallgebühren neu zu kalkulieren. Dabei werden die Gebühren so kalkuliert, dass sie für vier Jahre auskömmlich sind. Ein sukzessiver Preisanstieg ist abgabenrechtlich nicht vorgesehen. Die Abfallgebühren wurden zuletzt zum 1.1.2021 angepasst. Die Entscheidung wurde im Stadtrat in öffentlicher Sitzung getroffen. 

Preisanstiege bei der Entsorgung (v.a. Altpapier aber auch andere Müllsorten – Ergebnisse von Ausschreibungen aus dem Vorjahr) aber auch gestiegene Personal- und Unterhaltskosten bei der städtischen Müllabfuhr (die Beschäftigten haben in den vergangenen Jahren tarifliche Gehaltserhöhungen bekommen, diese fließen in die Gebührenkalkuation ein) führten zu höhere Müllgebühren. Ansatzfähige Kosten für die Abfallgebühren sind Personalkosten sowie Unterhaltskosten der Deponien, Gebäude und Fahrzeuge zzgl. angemessene Abschreibungen sowie Verzinsung der Anlagekapitals zzgl. Kosten zur Zuführung zu Rücklagen/Rückstellung anl. vorhersehbarer späteren Kosten der Stilllegung und Nachsorge.

Wir bitten um Verständnis für dieses Vorgehen, welches der Stadt Ansbach vorgegeben ist!

Bei 14-tägiger Abfuhr des Restmülls beträgt die jährliche Müllgebühr:

für einen Müllnormeimer mit 60 Liter

123,60 Euro

für einen Müllnormeimer mit 80 Liter

165,00 Euro

für eine Müllnormtonne mit 120 Liter

247,20 Euro

für eine Müllnormtonne mit 240 Liter

494,40 Euro

für einen Müllgroßbehälter mit 1.100 Liter

2.270,40 Euro

Gebührenvergleich Stadt Ansbach und Landkreis Ansbach (Stand Januar 2021):
(Beispiel 60L-Restmüllbehälter Jahresgebühr)

Stadt Ansbach Abfuhr:
alle 14 Tage
(= 26 Entleerungen)

Landkreis Ansbach Abfuhr
alle 14 Tage
(= 26 Entleerungen)

Landkreis Ansbach bei
max. Rückvergütung
(= 12 Entleerungen)


123,60 Euro
153,84 Euro
89,40 Euro

Die Kosten in Höhe von 123,60 € enthalten neben der Leerung des Restmüllbehälters 60 Liter auch noch eine Bio- 80 Liter sowie eine Papiertonne 240 Leiter. Im Gegensatz zum Landkreis wird die Biotonne der Stadt Ansbach in den Sommermonaten jede Woche und nicht 14-tägig geleert.

Warum gibt es bei der Stadt Ansbach nicht die Möglichkeit einer Rückvergütung wie beim Landkreis?

Es würde durch die Einführung ein enormer Aufwand entstehen, da sämtliche Tonnen (rd. 13.000 Stück) mit Barcode versehen werden müssten, um diesen bei jeder Leerung einzulesen. Außerdem müsste jedes Jahr eine schriftliche und individuelle Abrechnung der Vorjahresgebühren erfolgen.

Dies hätte zur Folge, dass zusätzliche Kosten für Personal sowie Hard- und Software anfallen würden und dadurch die Gebühren weiter ansteigen.

Tipp:
Um Müllgebühren zu sparen, besteht grundsätzlich die Möglichkeit die Mülltonnen mit einem anderen Haushalt gemeinsam zu nutzen. Hierbei sollte jedoch beachtet werden, dass eine solche Entscheidung nicht nur die Restmülltonne betrifft, sondern auch die dazugehörige Bio- sowie Papiertonne einschließt.