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Stadtleben in Ansbach (vor der Corona-Pandemie aufgenommen) © Jim Albright

Bekanntmachung über die Schulanmeldung

I. Schulanmeldung an der Grundschule

Am Mittwoch, 17. März 2021, findet in der Zeit von 14.00 bis 18.00 Uhr an den Grundschulen in der Stadt Ansbach die Schulanmeldung statt.

Anzumelden sind alle Kinder, die im Schuljahr 2021/22 erstmals schulpflichtig werden. Schulpflichtig werden alle Kinder, die am 30. September dieses Jahres sechs Jahre alt sein werden, also spätestens am 30. September 2015 geboren sind. Ferner werden auf Antrag der Erziehungsberechtigten auch in den Monaten Oktober, November und Dezember geborene Kinder schulpflichtig, wenn auf Grund der körperlichen, sozialen und geistigen Entwicklung zu erwarten ist, dass sie mit Erfolg am Unterricht teilnehmen werden. Für nach dem 31. Dezember 2015 geborene Kinder ist zusätzliche Voraussetzung ein schulpsychologisches Gutachten, das die Schulfähigkeit bestätigt.

Die gesetzliche Regelung zum Einschulungskorridor sieht vor, dass Kinder, die im Zeitraum vom 1. Juli bis zum 30. September sechs Jahre alt werden, schulpflichtig werden können, vgl. Art. 37 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Bayer. Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG). Diese Kinder durchlaufen das Anmelde- und Einschulungsverfahren an den Schulen ebenso wie alle anderen Kinder, vgl. insbesondere § 2 Grundschulordnung (GrSO). Auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse berät die Schule die Erziehungsberechtigten der Kinder, die im o.g. Zeitraum sechs Jahre alt werden, und spricht eine Empfehlung bezüglich der Einschulung aus. Die Erziehungsberechtigten entscheiden dann auf dieser Grundlage selbst, ob ihr schulfähiges Kind bereits zum kommenden oder erst zum darauffolgenden Schuljahr eingeschult wird, vgl. § 2 Abs. 4 Satz 1 und 2 GrSO.

Wenn die Erziehungsberechtigten die Einschulung auf das folgende Schuljahr verschieben möchten, müssen sie dies der Schule im Schuljahr 2021/2022 bis spätestens Montag, 12. April 2021, schriftlich mitteilen. Eine Verlängerung dieser Frist ist – auch im Hinblick auf das weitere Verfahren an Schulen und Kindertageseinrichtungen - nicht möglich. Geben die Erziehungsberechtigten innerhalb dieser Frist gegenüber der Schule keine Erklärung ab, wird ihr Kind zum kommenden Schuljahr schulpflichtig, wenn nicht ausnahmsweise eine Zurückstellung durch die Schule erfolgt, vgl. § 2 Abs. 4 Satz 4 GrSO.

Ein Kind, das am 30. September mindestens sechs Jahre alt ist, kann für ein Schuljahr von der Aufnahme in die Grundschule zurückgestellt werden, wenn zu erwarten ist, dass das Kind voraussichtlich erst ein Schuljahr später mit Erfolg am Unterricht der Grundschule teilnehmen kann.

Nähere Informationen erteilen die Schulleitungen der jeweiligen Sprengelschule.

Anzumelden sind ferner Kinder, die im vorigen Jahr vom Besuch der Grundschule zurückgestellt worden sind; der Zurückstellungsbescheid ist dabei vorzulegen.

Die Pflicht zur Schulanmeldung besteht auch dann, wenn die Erziehungsberechtigten beabsichtigen, ihr Kind vom Besuch der Grundschule zurückstellen zu lassen. Anzumelden ist auch jedes ausländische Kind, unabhängig von seinen Kenntnissen in der deutschen Sprache.

Sollte am 17. März 2021 bayernweit, regional begrenzt oder im Einzelfall eine Schuleinschreibung in persönlicher Form aus Infektionsschutzgründen nicht möglich sein, gilt Folgendes:

1. Administrative Einschreibung:

  •  Die Schuleinschreibung an den Ansbacher Grundschulen und der Förderschule findet grundsätzlich unverändert am 17. März 2021 statt.
  •  Die persönliche Anmeldung des Kindes durch mindestens einen Erziehungsberechtigten ist nicht erforderlich.
  • Die Erziehungsberechtigten melden ihr Kind für das Schuljahr 2021/2022 telefonisch oder schriftlich (auch per E-Mail) an.
  • Die Erziehungsberechtigten übermitteln der Schule die erforderlichen Anmeldeunterlagen fristgerecht auf dem Postweg, per E-Mail oder auch persönlich. Die hierfür durch die Schule angegebenen Vorgehenshinweise sind zu beachten.

2. Pädagogische Feststellung der Schulfähigkeit:

  • Die Pflicht zur Teilnahme des Kindes an einem Verfahren zur Feststellung der Schulfähigkeit gem. § 2 Abs. 3 GrSO entfällt vom Grundsatz her. Sollte die Infektionslage am Tag der Einschulung oder zu einem späteren Zeitpunkt vor Beginn des Schuljahres 2021/2022 eine Durchführung der Verfahren zur Feststellung der Schulfähigkeit zulassen, entscheidet die Schule über eine etwaige Durchführung und trifft die organisatorischen und inhaltlichen Entscheidungen.
  • Die Aufgabe der Schule, die Eltern im Vorfeld der Einschulung zu beraten, bleibt unberührt. Die Beratung erfolgt telefonisch, per Videokonferenz oder auch persönlich.
  • Da auch der Bogen „Informationen für die Grundschule“ (sogenannter Übergabebogen), der den Eltern vom Kindergarten ausgehändigt wird, wichtige Hinweise zur Schulfähigkeit des Kindes geben kann, werden die Eltern auf die Möglichkeit der Weitergabe dieser Unterlage an die Schule hingewiesen. Eine Verpflichtung der Eltern zur Vorlage des Übergabebogens besteht nicht.
  • Die schulische Aufgabe der Beratung und Empfehlung gilt insbesondere auch im Hinblick auf die Kinder, die zwischen dem 01. Juli und dem 30. September sechs Jahre alt werden (Einschulungskorridor). § 2 Abs. 4 GrSO) gilt in diesen Fällen unverändert. Die Beratung erfolgt telefonisch, digital oder auf Wunsch der Eltern auch persönlich.

II. Schulanmeldung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf

Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf können von ihren Erziehungsberechtigten statt an der Sprengelschule unmittelbar an einer für das Kind geeigneten öffentlichen oder staatlich genehmigten privaten Förderschule angemeldet werden. Kinder mit besonderen Förderbedürfnissen im Bereich der allgemeinen Entwicklung, der sprachlichen Entwicklung oder im Erziehungsbereich können direkt zur Aufnahme in einer sonderpädagogischen Diagnose- und Förderklasse an der Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule, Sonderpädagogisches Förderzentrum Ansbach, Rügländer Str. 1 b angemeldet werden. Im Übrigen gilt Abschnitt I entsprechend.
Bei Bedarf kann die Inklusionsberatung am Staatlichen Schulamt Ansbach in die Beratung einbezogen werden (Tel. 0981/4689033).

III. Schulanmeldung ist Pflicht

Erziehungsberechtigte, welche die ihnen obliegende Anmeldung eines Schulpflichtigen ohne berechtigten Grund vorsätzlich oder fahrlässig unterlassen, können nach Art. 119 Abs. 1 Nr. 1 BayEUG mit Geldbuße belegt werden.

IV. In der Stadt Ansbach

bestehen folgende Grundschulen:
a) Friedrich-Güll-Schule Ansbach, Grundschule Ost, Güllstr. 1
b) Karolinenschule Ansbach, Grundschule Süd, Karolinenstr. 27
c) Luitpoldschule Ansbach, Grundschule West, Feuchtwanger Str. 22
d) Weinbergschule Ansbach, Grundschule Nord, Breitstr. 22
e) Grundschule Meinhardswinden-Brodswinden, Ernst-Körner-Ring 1
und Stadtweg 11 (Anmeldung für beide Standorte im Schulgebäude Ernst-Körner-Ring 1)
f) Grundschule Ansbach-Eyb, Kirchenweg 14
g) Grundschule Ansbach-Hennenbach, Fürstenstr. 2
h) Grundschule Ansbach-Schalkhausen, Kirchplatz 6

Förderschule:
Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule, Sonderpädagogisches Förderzentrum, Rügländer Str. 1 b, 91522 Ansbach.

Für den Stadtteil Claffheim der Stadt Ansbach erfolgt für die Schulanmeldung an der Albrecht-von-Eyb-Grundschule Burgoberbach durch die Rücksendung der übermittelten Einschulungsunterlagen in Absprache mit der Schulleitung.

Diese Bekanntmachung erfolgt im Einvernehmen mit dem Staatl. Schulamt in der Stadt Ansbach.

Ansbach, 17. Februar 2021
gez. Thomas Deffner, Oberbürgermeister