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Integrationsbeirat der Stadt Ansbach

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus unter dem Motto: „Solidarität. Grenzenlos.“ in Anlehnung an die deutschlandweiten Internationalen Wochen gegen Rassismus finden vom 15. bis 28. März 2021 in Ansbach statt. Es gibt - pandemiebedingt - leider keine Großveranstaltungen oder Kundgebungen in diesem Jahr, aber durch kleine Aktionen und Online-Veranstaltungen möchten wir sichtbare Zeichen gegen Rassismus setzen.

Programm “Internationale Woche gegen Rassismus“

Statements der Integrationsbeiratsmitglieder zur Internationalen Woche gegen Rassismus 2021“

Der Integrationsbeirat der Stadt Ansbach ist ein demokratisch gewählter Beirat. Er ist eine öffentliche Einrichtung der Stadt und vertritt die Belange der in Ansbach lebenden Ausländer, Spätaussiedler und Flüchtlinge gegenüber der Stadtverwaltung und dem Stadtrat. Der Integrationsbeirat setzt sich dafür ein, dass kein Mensch wegen seiner Staatsangehörigkeit, seiner Sprache und Herkunft, seiner religiösen oder politischen Anschauung bevorzugt oder benachteiligt wird.

Der Integrationsbeirat trifft mindestens dreimal jährlich zu einer öffentlichen Vollversammlung zusammen. Dabei greift der Beirat aktuelle Themen aus dem Bereich der Integration auf, macht Vorschläge und bereitet die jährlich stattfindende Interkulturelle Woche vor.

Der Integrationsbeirat besteht aus stimmberechtigten Mitgliedern und beratenden Mitgliedern. Seit 2008 agiert Frau Savchenko, die Integrationsbeauftragte der Stadt Ansbach, als Geschäftsführerin des Integrationsbeirates.

Seit dem Jahr 2011 ist der Integrationsbeirat der Stadt Ansbach Mitglied in der AGABY - Arbeitsgemeinschaft Ausländischer Beiräte Bayern. Die Integrations-Arbeit der Stadt Ansbach baut auf dem sogenannten „10 Punkte-Programm“ der Staatsregierung auf.

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"Gekommen um Mitzumachen - Mit Theater eine Zukunft erspielen"

Das Projekt setzte sich zur Aufgabe, eine Gruppe mit Jugendlichen, sowohl Flüchtlinge und Rückeinwanderer mit unterschiedlichen Zuwanderungshintergründen (GUS-Staaten, Algerien, Syrien/Kurdistan, u.a.), als auch andere Jugendliche, die in unterschiedlichen Risikolagen leben, zu bilden. Mit ihnen sollte eine Präsentation entwickelt werden, die von den jeweiligen Träumen und Plänen hinsichtlich ihres zukünftigen Lebens in Deutschland erzählt.
Über das Projekt sollte den Jugendlichen die Möglichkeit gegeben werden, sich ihrer Ziele und Wünsche bewusst zu werden, Strategien der Umsetzung ausprobieren und ggf. bewerten können. Dies erfolgte mittels der künstlerischen Auseinandersetzung, deren Ergebnisse durch die Präsentation auch öffentliche Aufmerksamkeit erhalten soll. Schwerpunkte waren die Umsetzung der Träume in Geschichten, die sich auf der Bühne bzw. in Video-Sequenzen erzählen lassen.
Eltern der Teilnehmer, die sich in einem größeren Maße beteiligen wollten, z.B. als Mitspieler in den Filmen, waren willkommen, da sie zur Lebenswelt der Jugendlichen zählen. Das Projekt sollte jedoch nicht von dieser Beteiligung abhängen, sondern auch allein durch die Jugendlichen getragen funktionieren.
Die Integrationsbeauftragte der Stadt Ansbach begleitete das Projekt.
Wir fanden die Gruppe über die Kontakte der Projektpartner in die unterschiedlichen Gruppen. Potentielle Teilnehmer wurden dabei schon vor dem eigentlichen Start in die Themenfindung eingebunden.
Das Projekt fand als Kurs mit regelmäßigen 14-tägigen Treffen, sowie mit intensiven Workshop-Phasen an ausgewählten Wochenenden und in den Schulferien statt.
Die Methode der Erarbeitung richtete sich nach der Form der theaterpädagogischen Inszenierung: Schnupper-Workshops und gemeinsames Spielen und Improvisieren bildeten zunächst eine Gruppe heraus. In Interviews und anderen Spielformen wurden die Wünsche und Ziele der jungen Teilnehmer in Bezug auf ihr Leben in Deutschland markiert und herausgearbeitet. Die Inhalte stammen ausschließlich von den Jugendlichen selbst. Auch bei der Wahl des Mittels der Umsetzung und der Umsetzung spielten die Vermittler eher den Berater und Ermöglicher. Die Jugendlichen sollten sie selbst bleiben können.
Aus diesem Material entwickelten die Teilnehmer dann die Präsentation. Dabei sollte sowohl Spiel auf der Bühne, als auch Erarbeitung und Dreh von Videomaterial zum Einsatz kommen. Hierfür wurde ein extra filmpädagogisch arbeitender Künstler von Anfang an eingebunden.
Außerdem besuchten die Teilnehmer Theateraufführungen in Ansbach, lernten durch Führungen und Begegnungen mit den Ensembles die professionelle Theaterarbeit ausführlich kennen.
Die Projektpartner mussten immaterielle Eigenleistungen erbringen: Organisation, Antragstellung, Verwaltung und Abrechnung, technische Basisausstattung, Requisiten, Probenräume, Präsentationsräume.
Die direkt anfallenden Kosten, hauptsächlich für Material und Honorarkräfte, wurden zu 100 % aus den Mitteln des Bundesfonds »Kultur macht stark«, vergeben durch die ASSITEJ Deutschland e.V., Frankfurt am Main, finanziert.
Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie verschob sich die geplante Theateraufführung komplett als Film in den digitalen Raum. Als Aufgaben kamen für die Jugendlichen noch die Umformung der Szenen ins Filmische, die Auswahl von Drehorten und Positionen hinter der Kamera und beim Schnitt hinzu.