Direkt zu:
Diese Webseite verwendet Cookies, um dem Betreiber das Sammeln und Analysieren statistischer Daten in anonymisierter Form zu ermöglichen. Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, klicken Sie hier bitte auf »Nein«. Weitere Informationen
 |   Language

Umwelt, © candy1812 - Fotolia

Kleine Ansbacher Klimaschützer unterwegs 2020

Unter dem Motto "fit, sicher und umweltfreundlich zur Schule" findet seit 2005 an unseren Grundschulen und in mehreren Kindergärten das Projekt "Kleine Ansbacher Klimaschützer unterwegs" statt.

Innerhalb des Aktionszeitraums vom 15. Juni bis 3. Juli 2020 sammelten 594 Kinder aus drei Ansbacher Grundschulen und sieben Kindertagesstätten für jeden Weg zur Einrichtung, den sie zu Fuß, mit dem Rad oder dem Tretroller zurücklegten, grüne Meilen.

Die Kinder sammeln "grüne Meilen" in Form von grünen Stickern in einem Sammelpass. Jeden Tag kleben die Kinder zusammen mit der Lehrkraft die passenden Sticker (z. B. Füße, Rad, Roller, Bus) in ihr Album, für den Rückweg vom letzten Tag und für den Hinweg am Morgen. Kinder, die mit dem Auto gebracht werden, dürfen auch "Grüne Meilen" in den Pass kleben, wenn sie mit der Lehrkraft ein paar Runden um die Schule laufen.

Insgesamt sammelten die Kinder in den drei Wochen 21.449 grüne Meilen und verloren so den Wettkampf gegen die Stadtradelnden. Diese 355 fleißigen Radler*innen fuhren Sage und Schreibe 83.050 Kilometer und somit das Vierfache der Strecke, die die Kinder zurücklegten. Man muss allerdings gestehen, dass dieses Jahr nur ein Drittel der Kinder zum Vorjahr mitgemacht haben und dafür sind die gesammelten 21.449 grüne Meilen wirklich super!

In dem Wettkampf für den Klimaschutz werden die grünen Meilen 1:1 zu den geradelten Kilometern gerechnet. Bei der Abschlussveranstaltung in der Inklusiven Montessori Grundschule übergab der Klimaschutzbeauftragte der Stadt Ansbach, Stephan Wickerath, den Schüler*innen tolle Preise.

Doch warum ist diese Aktion denn so sinnvoll?

Kinder, die eigenständig mobil sind, lernen nicht nur schneller und besser sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen, sondern nehmen auch ihre Umwelt aktiver wahr.

"Kleine Ansbacher Klimaschützer unterwegs" will aber auch die Eltern zu Verhaltensänderungen bewegen. Das Auto soll öfter mal in der Garage bleiben und die Tochter oder der Sohn zu Fuß zur Schule begleitet werden. Die Kinder sollen ihre Umwelt nicht nur aus der "Windschutzscheiben-Perspektive" im "Elterntaxi" erleben, sondern eine selbstständige Mobilität entwickeln. Eine unabdingbare Voraussetzung dafür ist natürlich, dass ihnen ein verkehrssicheres Umfeld geboten wird. Hier sind alle aufgerufen, ihren Beitrag zu leisten: Eltern, Lehrer*innen, Politiker*innen und die Kommune.

Die Aktion wird initiiert vom Amt für Stadtentwicklung und Klimaschutz der Stadt Ansbach in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken, der AOK, dem Intersport Profimarkt und dem Klima-Bündnis e. V.