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Skulpturenmeile 2015,  © Martin Frischauf

Skulpturen entdecken in Ansbach

Ansbach ist reich an Skulpturen, modernen und historischen. Sie bereichern das Stadtbild und stellen Kontraste zwischen modern und historisch heraus.
Ein Spaziergang durch die Stadt mit dem Entdecken der Objekte ist ein unterhaltsamer, interessanter und aufschlussreicher Spaziergang durch Kunst und Kreativität.

"Pferdeplastik Anscavallo" - Jürgen Goertz

Der Start des Stadtrundgangs durch Ansbach ist am Schlossplatz. Dort befindet sich die Pferdeplastik Anscavallo, die die Reitertradition Ansbachs und das Motivs des Fortschritts symbolisiert.
An der Plastik des 1993 aufgestellten Bronze-Pferdes schieden sich die Geister der Ansbacher Bevölkerung. Inzwischen gehört der "Anscavallo"  aber unbedingt zum Stadtbild und ist am Schlossplatz gar nicht mehr wegzudenken.
Die lustvolle Großplastik steckt voller Anspielungen auf gesellschaftliche und künstlerische Freiheiten. Sie ist das Synonym für disziplinierte Selbstverwaltung, kritisches Selbstbewusstsein, für statische Besonnenheit und dynamischen Vorwärtsdrang. Es erlaubt sich die Extravaganz eines einzigen gedrechselten Vorderfußes, einer stolzgeschwellten Brust, eines dreiäugigen Pferdekopfes und einer zahnradgespickter Pferdemähne.


Brunnen "Ansbacchantin"
- Jürgen Goertz

Zusammen mit dem Brunnen "Ansbacchantin", der schönen Amazone, die beim Wein die schönen Momente des Lebens genießt mit Radelementen, die den pulsierenden Verkehr symbolisieren sowie den beiden mit Vogelskulpturengekrönten Buswartehäuschen bildet das Ensemble einen reizvollen Kontrast zur historischen Fassade der Markgräflichen Residenz.

Musen - Ernst Steinacker

Gleich daneben auf dem Plateau des Theater Ansbach befinden sich die beiden Köpfe der Musen Melpomene und Thalia. Melpomene ist in der griechischen Mythologie eine der neun Musen. Sie ist die Muse der tragischen Dichtung und des Trauergesangs, während Thalia die Muse der komischen Dichtung und der Unterhaltung ist.
Die Muse Melpomene konzentriert sich auf den Blick nach innen. Die Farbigkeit der Muse Thalia deutet auf ihr eher extrovertiertes Wesen hin. Lorbeerzweige ranken sich um die Häupter der beiden Musenköpfe.

Begeben Sie sich nun links neben der Markgräflichen Residenz vorbei in die barocke Ansbacher Innenstadt.

Simon-Marius-Denkmal

Gleich hinter dem Schlosstor am Karl-Burkhardt-Platz finden Sie ein interessantes Denkmal zum Ansbacher Mathematiker und Hofastronom Simon Marius (1573 - 1624). Der Wissenschaftler entdeckte im Jahr 1609 die Jupitermonde. Bis zum heutigen Tag gibt es Diskussionen, ob Simon Marius oder Galileo Galilei zuerst die Entdeckung machte. Fest steht, dass Simon Marius - sollte er der erste gewesen sein - es versäumte, seine Erkenntnisse rechtzeitig zu publizieren.
Die runde Scheibe auf dem Boden zeigt die vier Monde und ihre Umlaufbahn um den Planeten, der Kopf stellt Simon Marius beim Blick in den Himmel dar. Das Kunstwerk wurde von Friedrich Schelle in München geschaffen und vom Lions-Club gestiftet.

Schlendern Sie nun rechts durch den Torbogen in die Reitbahn.

Herzog Albrecht von Brandenburg (letzter Hochmeister des Deutschen Ordens)

In der Reitbahn kommen Sie nun an einem der neueren Denkmäler vorbei (2016).
Albrecht von Preußen war der erste Herzog in Preußen. Er stammte aus der fränkischen Linie der Hohenzollern und war ab 1511 Hochmeister des Deutschen Ordens, 1525 trat er zur Reformation über und säkularisierte den Deutschen Orden. Er wandelte den katholisch dominierten Deutschordensstaat in das lutherische, unter polnischer Lehenshoheit stehende Herzogtum Preußen um, das er bis zu seinem Tod regierte.
Die Skulptur zeigt einen nachdenklich blickenden bärtigen Mann im Herrschermantel. Seine rechte Hand liegt auf einem Buch – das Symbol für die Reformation und das Bildungsstreben des Universitätsgründers Albrecht in Königsberg. Die linke hält das Schwert und symbolisiert das militärische Können und seine Kriege ebenso wie die dauerhafte Aussöhnung mit Polen.
Geschaffen wurde die Plastik ebenfalls von Friedrich Schelle.

Gehen Sie nun durch den Torbogen und wenden Sie sich nach links. Dort sehen Sie vor der Kirche St. Gumbertus bereits die nächste Skulptur.

Zwei Engel - Ernst Steinacker

Unvergleichlich in ihrer Anmut sind die beiden Engel von Ernst Steinacker und ihr Standort im Schatten der Gumbertuskirche könnte idealer nicht sein.
Ernst Steinacker begann Anfang der 1990er Jahre mit der Gestaltung großer Engelsskulpturen und Engelbilder.
Auch in diesem Skulpturenpaar ist eine sinnliche, naturhafte Präsenz der Formenwelt des Künstlers gegenwärtig, die Sprache seines spirituellen Vorstellungsvermögens ist auf Essentielles vereinfacht und in hoch aufragende, still erblühende Engelformen komponiert.

An der Kirche vorbei kommen Sie nun zum Johann-Sebstian-Bach-Platz.


Lech und Malsche
- Jürgen Goertz

Hier finden sich zwei große Köpfe mit Durchblick des Künstlers Jürgen Goertz, die sich aus der Ferne anhimmeln.
Für „Lech“ war das Modell der Fluss Lech. Schädeldecke und Stirn sind wellenartig ausgeformt, Treibgut wird zum spärlichen Haar, der Hinterkopf mutiert zu einer schwappenden Welle. Die Augen schimmern feucht und vertränt und die durchbrochene Nase endet in einer Muschelspitze und taucht in die weiche Oberlippenwelle. Sein Mund schlürft Flüssiges, ein Ohr hört das Geräusch des fließenden Wassers, der Sockel ist gekerbt, bildet das Flussbett für den Wasserkopf und die Gieß-kannenbrause besiegelt die geschlechtliche Seite des Wassermannes.
Aus diesem Blickwinkel betrachtet, hört man die sanften Wellen eines Flusses regelrecht schwappen.
Bei „Malsche“ strafen Proportionsverzerrungen gängige Schönheiterwartungen: wulstige Aufwerfungen und tiefe Schluchtungen stören die vertraute Massenordnung, Ohren sind nach unten verrutscht, Nasen zu offenen Brücken zwischen Stirn und Lippen geworden, Augen aus der Symmetrie geraten. En face fast modisch schön – im Profil desillusionierend naturfern.
Zwischen den beiden Skulpturen unter schattigem Blätterdach ein Spielbrunnen – im Sommer bei Kindern hoch im Kurs.

Weiter am Stadthaus und der Touristinformation vorbei, gelnegn Sie zum Montgelasplatz und können dort gleich die nächste Skulptur entdecken.

Kaspar´s Baum - Jaume Plensa

Die Skulptur, die einen Baum umschlingt, ist im Mai 2007 aufgestellt worden und auch ihr Platz wurde mit Bedacht gewählt: zwischen dem ehemaligen Wohnhaus des geheimnisvollen Findlings Kaspar Hauser und dem ehemaligen Appellationsgericht, wo er als Schreiber tätig war.
Die Plastik von Jaume Plensa, Barcelona wurde anlässlich des 1000-jährigen Jubiläums des Erzbistums Bamberg gestiftet.
Die sitzende Kaspar-Hauser-Figur ist mit Worten überzogen, die einen Bezug zum menschlichen Körper haben.
Wunsch des Künstlers war es, eine Arbeit in Gedenken an Kaspar Hauser für Ansbach zu schaffen, die ihren Platz in unmittelbarer Nähe des Wohn- und Sterbehauses findet. Der Mensch umfasst einen Baum, dessen Wandlungen und die stetigen Veränderungen vor Augen führen

Geradeaus weiter führt ein schmaler Weg am Standesamt (rosa-farbenes Haus) vorbei. Gehen Sie sort entlang und wenden Sie sich vor dem Rezatparkplatz nach links. Durch eine kleine Baumallee gelangen Sie direkt zum Barock-Gärtchen.

Flötenspieler - Ernst Steinacker

Im Barockgärtchen (Zumach-Gärtchen) sitzt seit einigen Jahren ganz vergnügt der Flötenspieler, eine weitere Skulptur des Bildhauers Ernst Steinacker.
Seit Beginn seines künstlerischen Schaffens ist der Flötenspieler ein Motiv, das ihn zeitlebens begleitet hat. Auch unser Flötenspieler sitzt mit übereinander geschlagenen Beinen, über denen sich schwungvoll die Arme erheben und im Spiel der Finger die Flöte erklingen lassen. Körper, Klang und Seele vereinen sich zu einer modellierten Einheit.
Gestiftet wurde die Figur vom ehemaligen Oberbürgermeister der Stadt Ansbach Dr. Ernst-Günther Zumach. (Zumach-Gärtchen)

Die unbekannte Schöne

Auf einem Steinsockel – gegenüber des Flötenspielers – lächelt ein anmutiges junges Mädchen den Betrachter an. Die Sandstein-Büste zeigt das liebliche Gesicht eines Mädchens. Der Flechtenbesatz gemahnt an die Vergänglichkeit der Zeit und verleiht der gefälligen Skulptur einen ganz besonderen Charme.

Laufen Sie nun rechts durch den schmalen Weg. Dort gelangen Sie direkt an die Riviera und zum Gasthaus "Zum Mohren".

Segment der Berliner Mauer - aufgestellt am 3. Oktober 1990

Wie auf dem Text zu lesen ist, steht das Segment der Berliner Mauer seit 1990 auf diesem Platz. Gleich nach dem Ende der menschenverachtenden Trennung zwischen Ost und West kaufte die Stadt Ansbach dieses Teil der Sperranlagen, die verhinderten, dass Menschen ungehindert zusammen kommen.
Die Gedenkstunden zum Tag der Deutschen Einheit finden jedes Jahr am 3. Oktober hier statt.

Ein paar Treppenstufen weiter entdecken Sie auch schondie nächste Skulptur.

Mann mit Koffer - Kurt Laurenz Metzler

Der Schweizer Bildhauer Kurt Laurenz Metzler hat einen feinsinnigen Humor, der auch in seinen Skulpturen deutlich spürbar ist.
Immer hat der renommierte Künstler ästhetische Lösungen gefunden, sei es im Spiel mit Asymmetrien, mit unterschiedlichen Materialbegegnungen oder mit verwirrenden Sinneseindrücken.
Er bestückte im Jahr 2007 eine interessante Skulpturenmeile mit imposanten Großskulpturen. Seitdem steht der Mann mit dem Koffer auf der Altstadtseite der Brücke zum Brücken-Center, sein Pendant findet der Flaneur auf der anderen Seite.

Laufen Sie dazu einmal über die Brücke zum Einkaufszentrum "Brücken-Center", um auch diese beeindruckende Skulptur zu betrachten.

Frau mit Koffer - Kurt Laurenz Metzler

Die Aluminium-Skulptur fügt sich perfekt in den Vorplatz am Osteingang des Brücken-Centers ein. Auch bei der Gestaltung dieser Plastik hat Kurt Laurenz Metzler nichts dem Zufall überlassen. Um das charakteristisch Gewollte zu gestalten, gingen diesem Projekt diverse Zeichnungen voraus.

Begeben Sie sich nun zurück in die Innenstadt. Am Martin-Luther-Platz erwarten Sie drei weitere beeindruckende Skulpturen.

AnsBACH-Säule - Jürgen Goertz

Seit vielen Jahren ist in Ansbach die Bachwoche beheimatet, ein Musikfestival bei dem Künstler von Weltrang in stimmungsvollen Sälen und großen Kirchen konzertieren.
Obwohl Bach nie in Ansbach weilte, ist der große Komponist und sein einmaliges Werk nicht wegzudenken. 2003 wurde zu seinen Ehren ein Denkmal von Jürgen Goertz eingeweiht. Der Künstler hatte die Idee des Bachmonumentes, eine Verschmelzung aus Elementen einer klassischen Kapitelsäule und einem Messkelch. Die vier Seiten des Kelches sind klar gegliedert: unverzichtbar ist ein Konterfei Bachs , umrahmt von gerundeten Notenlinien und einer Signatur. Gegenüber um-rahmt ein in vier Teile zerlegtes Bildnis Bachs das B–A–C-H-Thema.
Die dritte Seite zeigt eine Interpretation des „Musikalischen Opfers“ mit einem gedrehten Violinschlüssel auf einer vergoldeten Einbuchtung. Notenlinien zur End-los-Schleife gelegt und eine Unterschrift Bachs vervollständigen diese Ansicht.
Auf der vierten Seite schließlich wird die Beziehung Bach und Friedrich der Große dargestellt: vergrößerte Noten und ein Violinschlüssel für den Komponisten, eine spiegelnde Kugel und kleine Kugeln für den König und Kriegsherrn.

Horizontale Entwicklung - Thomas Röthel

Der Künstler Thomas Röthel lebt und arbeitet in der Nähe Ansbachs und gestaltete im Jahr 2004 die Ansbacher Skulpturenmeile. Ein Kunstwerk, das dauerhaft geblieben ist, befindet sich vor dem Rathaus und trägt den Titel „Horizontale Entwicklung“.
Jedes Werk des Skulpteurs steht in diesem Prozess für sich, ist sein eigenes Modell. Jeder Anfang ist gleich und erfordert die Auseinandersetzung mit der schieren Härte des Werkstoffes. Mit dem Schnitt und der Biegung ist die Teilung und Öffnung des Materials verbunden. Als löse dieser Eingriff eine verborgene Spannung, kann die schwere Masse in diesem Moment mit scheinbarer Leichtigkeit in die Horizontale oder Vertikale streben oder zu ihrer Basis zurückkehrten. Kein Teil des Ganzen geht hierbei verloren.
Dieses Kunstwerk hat interessanterweise auch einen praktischen Nutzen: gelegentlich benützen Kinder die schräge Fläche als Rutsche, manchmal dient es als Sitzgelegenheit und bei Festen auf dem Platz wird es gerne als Abstellfläche für allerlei Trinkgefäße benutzt. Doch Vorsicht: im Sommer wird es sehr heiß!

Der schmale Grat - Thomas Röthel

Die senkrechte, schlanke Stahlsäule wurde am 23. Mai 2017 enthüllt und erinnert an die Menschen, die sich mit viel Mut in der Zeit des Nationalsozialismus gegen das Unrechtsregime gewendet haben.
Der tiefe Einschnitt in die Skulptur hat ihr den Namen gegeben. Er steht symbolisch für schwere Einschnitte im Leben und auch für schwere Entscheidungen.
Realisiert wurde die Stele durch das unermüdliche Engagement der „Bürgerbewegung für die Menschenwürde“. Sie erinnert auch an den Ansbacher Schüler Robert Limpert, der am 18. April 1945 am Rathaus erhängt wurde. Er hatte kurz vor dem Einmarsch der Amerikaner Stromleitungen zerschnitten und musste, unmittelbar vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges, dafür noch mit seinem Leben bezahlen.
Die Inschrift lautet:
Wider das Vergessen! All jenen Frauen und Männern gewidmet, die sich zwischen 1933 und 1945 in dieser Stadt mutig dem verbrecherischen Regime des Nationalsozialismus widersetzten.

Laufen Sie nun die Platenstraße entlang. Dort treffen Sie auf ein weiteres Denkmal des Findelkinds von Europa.

Kaspar-Hauser-Denkmal - Friedrich Schelle

Friedrich Schelle griff eine Idee des Ansbacher Bildhauers Waldemar Fritsch auf und gestaltete die Bronze-Figuren. Dargestellt ist Kaspar Hauser zweimal: die gebeugte Gestalt zeigt ihn, wie er am 26. Mai 1828 in Nürnberg aufgetaucht sein könnte, der gut gekleidete aufrechte Mann erlaubt die Vorstellung, wie er am 14. Dezember 1833 in den Hofgarten von seinem Mörder in den Hofgarten gerufen wurde.
Zwischen den beiden Figuren liegt neben dem Meilenstein eine Bronzeplatte geformt wie ein Blatt Papier. Auf ihr findet sich ein Text von Friedrich Schiller:

Sie haben umsonst
den harten Kampf
mit der Natur gerungen,
umsonst ein großes königliches Leben
zerstörenden Entwürfen hingeopfert.
Der Mensch ist mehr
als sie von ihm gehalten,
des langen Schlummers Bande
wird er brechen und wieder fordern
sein geheiligt Recht.

Seinen Standort hat das Denkmal seit 1981 und ist einer Stiftung des Lions-Club zu verdanken.

Begeben Sie sich anhand des Stadtrundgangs nun weiter vorbei an der Synagoge, dem Herrieder Tor und die Neustadt entlang. An der Raiffeisen Volksbank angelangt, erreichen Sie die nächste Skulptur von Jürgen Goertz.

Fortuna - Jürgen Goertz

An der Promenade, den ehemaligen Gärten vor der Stadtmauer, befindet sich auf dem Areal der RaiffeisenVolksbank die Skulptur der Fortuna von Jürgen Goertz.
Es handelt sich nicht nur klischeehaft um eine geflügelte Figur, auf einer Kugel balancierend, die eine antike Schicksalsgöttin verkörpert und so zum Symbol der Willkür und Wechselhaftigkeit des Lebens wird. Fortuna sitzt beflügelt von existenziellem Wagemut und Unternehmergeist, sinnierend auf einer hochsitzähnlichen Basis. Orakelhaft verharrt eine rundum spiegelnde Kugel und ein halbes Füllhorn, aus dem ein Medaillon mit Glücksgestalt im Münzgeldregen reliefartig am Skulpturenschaft herunterfällt und unterschwellige Wunschträume auslöst.
Fortuna zeigt die typische Bildsprache von Jürgen Goertz, geprägt von unterschiedlichen Stilelementen. Geometrische Details verbinden sich mit natürlichen Formen, technischen Versatzstücken und künstlerisch strukturierter Handschrift.
Installiert wurde die Glücksgöttin Fortuna 2012.

Der Stadtrundgang endet im Ansbacher Hofgarten - dort finden Sie auch die letzte Skulptur des Skulpturenrundgangs.

Stahlskulptur - Thomas Röthel

So unnachgiebig wie das Material, so unnachgiebig ist die Idee, die am Anfang je-der Arbeit des Stahlbildhauers Thomas Röthel steht. Die Urform jeder Skulptur ist ein individuelles Ausgangsformat aus massivem Stahl industrieller Fertigung. Ein-schnitte, Biegungen und Drehungen benutzt der Künstler um die Form aus der Starre und Schwerkraft zu lösen. Sie wird in einen eigenständigen Ausdruck gewandelt, der die Härte und das Gewicht des Materials fast vergessen macht.