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Kaspar-Hauser-Festspiele, © Jim Albright

Kaspar-Hauser-Festspiele

Die diesjährigen Kaspar-Hauser-Festspiele finden statt!
Es werden durch die global gegebenen Umstände sicherlich außer-ordentliche Festspiele, da aber das ganze Wesen Kaspar Hausers sowie seine Lebensgeschichte sehr außerordentlich sind, können wir davon ausgehen, dass die Veranstaltungen äußerst gehaltvoll werden!

Nahezu alle Veranstaltungen können stattfinden, nur einige wenige müssen leider abgesagt oder verschoben werden auf nächstes Jahr.

Programmheft Kaspar-Kauser-Festspiele (PDF, 752 kB)

Aktuelle Programm-Informationen:

Die Veranstaltungen im Programmheft werden vorbehaltlich unter den angepassten Pandemie-Maßnahmen stattfinden, bis auf folgende Änderungen:

26. Juli, 11 Uhr, Tagungszentrum Onoldia
Eröffnung mit musikalischer Umrahmung
Eintritt frei, bitte reservieren Sie sich kostenlose Platzkarten!

1. August, 18 Uhr, Tagungszentrum Onoldia
„Kaspar Hauser – Das ewige Rätsel“ Symphonische Dichtung vorauss. 2021
dafür: „Zwischen Himmel und Erde“ mit SONAT VOX (Wiederholungskonzert, siehe Seite 4 und 5 im Programmheft)
Einheitskategorie: 23.- Euro / ermäßigt 19.- Euro

27. Juli, 28. Juli, 29. Juli, 30. Juli und 31. Juli, 20.30 Uhr, Kaspar-Hauser-Zentrum „Baustellenführungen“ abgesagt.

31. Juli, 20.30 Uhr, Tagungszentrum Onoldia
„Kaspar Hauser - ein maßgeblicher Schlüssel für die kommende Zeit“
Vortrag von Eckart Böhmer

Von Montag bis Freitag findet um 15 Uhr im Onoldiasaal jeweils ein Gesprächskreis mit künstlerischen Übungen statt.

Bitte beachten Sie: Es wird dringend empfohlen, die Eintrittskarten im Vorverkauf zu erwerben, da für Veranstaltungen strenge Auflagen bestehen und die Kapazität der Sitzplätze begrenzt wird. Die derzeitigen Hygienevorschriften erlauben keine Ausnahmen. Dies gilt auch für die Eröffnung am 26. Juli.
Durch die gegebenen Umstände können wir den Vortrags-Pass nicht anbieten!

Wer war Kaspar Hauser? Warum musste er sterben? Was ist sein Geheimnis? Wie ist sein außerordentliches Wesen zu erklären? Diese und viele weitere Fragen werden bei den Kaspar-Hauser-Festspielen alle zwei Jahre neu aufgegriffen und in einem vielfältigen, sowohl künstlerischen als auch wissenschaftlichen Programm aufgearbeitet.

Nachdem Kaspar Hauser 1828 in Nürnberg auftauchte und binnen kürzester Zeit zum berühmtesten Findling der neueren Geschichte wurde, siedelte er 1831 nach Ansbach um. Dort starb er am 17. Dezember 1833 an den Folgen eines Mordanschlages, der als einer der mystischsten des 19. Jahrhunderts angesehen werden muss. Diese zwei Lebensjahre in Ansbach genügten, dass sich das „Kind Europas" in die Geschichte der mittelfränkischen Regierungsstadt einschrieb und weit über Zeit und Raum zu ihrem bekanntesten Bürger wurde.

Kaspar Hauser ruft seit über 190 Jahren ein weites Feld an Interessen und Forschungen hervor - allen Fragen voran das Rätsel seiner Herkunft - eingebettet in eine Zeit großer historischer Umbrüche. Aber auch in Philosophie, Psychologie und Pädagogik hat er eine wachsende Bedeutung.

Seit 1998 veranstaltet die Stadt Ansbach alle zwei Jahre die Kaspar-Hauser-Festspiele. Anhand einer umfangreichen Auswahl gegebener und neuer Arbeiten stellt sie sich der Aufgabe, das Einzigartige des Phänomens verständlich zu machen. Viele der Veranstaltungen finden an historischen Örtlichkeiten statt, die bereits Kaspar Hauser kannte.

Die Kaspar-Hauser-Festspiele finden in den Jahren mit gerader Jahreszahl statt.