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Kaspar-Hauser-Festspiele, © Jim Albright

Kaspar-Hauser-Festspiele

Wer war Kaspar Hauser? Warum musste er sterben? Was ist sein Geheimnis? Wie ist sein außerordentliches Wesen zu erklären? Diese und viele weitere Fragen werden bei den Kaspar-Hauser-Festspielen alle zwei Jahre neu aufgegriffen und in einem vielfältigen, sowohl künstlerischen als auch wissenschaftlichen Programm aufgearbeitet.

Nachdem Kaspar Hauser 1828 in Nürnberg auftauchte und binnen kürzester Zeit zum berühmtesten Findling der neueren Geschichte wurde, siedelte er 1831 nach Ansbach um. Dort starb er am 17. Dezember 1833 an den Folgen eines Mordanschlages, der als einer der mystischsten des 19. Jahrhunderts angesehen werden muss. Diese zwei Lebensjahre in Ansbach genügten, dass sich das „Kind Europas" in die Geschichte der mittelfränkischen Regierungsstadt einschrieb und weit über Zeit und Raum zu ihrem bekanntesten Bürger wurde.

Kaspar Hauser ruft seit über 190 Jahren ein weites Feld an Interessen und Forschungen hervor - allen Fragen voran das Rätsel seiner Herkunft - eingebettet in eine Zeit großer historischer Umbrüche. Aber auch in Philosophie, Psychologie und Pädagogik hat er eine wachsende Bedeutung.

Seit 1998 veranstaltet die Stadt Ansbach alle zwei Jahre die Kaspar-Hauser-Festspiele. Anhand einer umfangreichen Auswahl gegebener und neuer Arbeiten stellt sie sich der Aufgabe, das Einzigartige des Phänomens verständlich zu machen. Viele der Veranstaltungen finden an historischen Örtlichkeiten statt, die bereits Kaspar Hauser kannte.

Die Kaspar-Hauser-Festspiele finden in den Jahren mit gerader Jahreszahl statt.