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Umwelt, © candy1812 - Fotolia

Aktuelles zum Klimaschutz

Bio-Brotbox-Aktion 2020

Grundschüler *innen erhalten gesunde Pausenbox

Schulkinder können gar nicht früh genug lernen, welche Ernährung gesund für sie ist und sie perfekt auf ihren Tag in der Schule vorbereitet. Deshalb wurden auch 2020 wieder

rund 10.000 Bio-Brotboxen an 170 Schulen der Metropolregion verteilt. 434 Boxen gingen dabei an Grundschüler*innen aus dem Stadtgebiet Ansbach. 11 Schulen durften sich über die gelben Boxen, die neben gesunden Lebensmitteln auch Informationsmaterial für Eltern enthielten, freuen.

Zum Start dieser Aktion übergaben Oberbürgermeister Thomas Deffner und Stephan Wickerath vom Amt für Stadtentwicklung und Klimaschutz gemeinsam mit Michael Surowka, Direktor bei der AOK Ansbach, und Christine Reitelshöfer, Kreis-/Bezirksbäuerin und stellv. Landesbäuerin Mittelfranken, die Bio-Brotboxen an Schüler*innen in der Grundschule Hennenbach. 

Zugleich wurden bei dem Termin den Erstklässlern die Themen gesunde Ernährung und regionale Lebensmittel nahegebracht und mit ihnen gemeinsam der Inhalt der Pausenbrotbox besprochen. Wichtig ist dabei der Zusammenhang zwischen Konsum von Produkten aus fernen Ländern und den damit verbundenen Folgen für unsere Umwelt. Anhand einer Karte konnten die Schüler*innen nachvollziehen, dass einige Lebensmittel weite Strecken mit dem Flugzeug zurücklegen müssen, um bei uns auf den Tellern zu landen. Aus diesem Grund versucht man, die Bio-Brotbox mit rein regionalen Produkten zu füllen. Christine Reitelshöfer verdeutlichte den Schüler*innen der Grundschule Hennenbach, welche Erzeugnisse bei uns vor Ort in der regionalen Landwirtschaft produziert werden. Unterstützt wurde die Aktion von der AOK Bayern. Oberbürgermeister Thomas Deffner motivierte die Kinder auch, die Infos an ihre Eltern weiterzugeben, damit diese ebenfalls darauf achten.

Die Aktion der Metropolregion  startete 2005, mit der Idee, Erstklässlern zu Beginn der Schulzeit gesunde Bio-Lebensmittel zugänglich zu machen und Eltern zu motivieren, ein gesundes Pausenbrot mitzugeben. Seitdem wurden bereits 170.000 Boxen mit gesunden Lebensmitteln verteilt. Ermöglicht wird die Bio-Brotbox-Aktion von 21 Sponsoren, die BioMetropole Nürnberg, die Bürgermeister und Landräte der Städte und Landkreise.

Aber nicht nur in der Metropolregion Nürnberg gibt es die Bio-Brotbox-Aktion, mittlerweile erhalten deutschlandweit ein Viertel der Erstklässler diese gesunde Pausenverpflegung.

Informationen im Internet: www.bio-brotbox.de

RESPECT Lastenrad

Das RESPECT Lastenrad ist jetzt auch für jedermensch kostenlos ausleihbar!

Sie haben sich schon des Öfteren gewünscht, mehr Transportfläche zu haben und gleichzeitig flexibel und mobil zu sein? Dann ist das

RESPECT Lastenrad genau das Richtige für Sie!

Und so funktioniert es:

Die Schlüssel mit dem Ausleihset erhalten Sie bei Mountain-Sports (Johann-Sebastian-Bach-Platz 16) im Austausch einer Garantie   (z. B. Ausweisdokument). Sie können das Rad vorab reservieren, in dem Sie sich dort in eine Liste eintragen oder unter der Telefonnummer 0981 953 82 88.

Der Standort des Rads ist 50 Meter entfernt an der Ladestation vom Montgelasplatz.

Ausleihzeiten:
Mo-Di und Do-Fr 10-18.45 Uhr
Sa 10-15.45 Uhr

Ausleihe über das Wochenende ist möglich.
Mittwochs ist das Rad reserviert für die LebensmittelRettung.

Ausleihformular
Das Formular erhalten Sie auch im Mountain-Sports. Sie können es sich aber auch hier schon vorab herunterladen. Regelmäßige Nutzer verwenden bitte dieses Formular

Weitere Informationen z. B. zum Gebrauch, Geschäftsbedingungen etc. finden Sie unter: RESPECT Lastenrad.

VSB-Handy-Sammelaktion

Altes Smartphone im Schrank?
VerbraucherService Bayern startet Sammelaktion

Rund 200 Millionen Smartphones und Handys liegen deutschlandweit ungenutzt in Schränken oder Schubladen, Tendenz stark steigend (BITKOM). Der VerbraucherService

Bayern im KDFB e.V. (VSB) startet anlässlich der KDFB-Aktionswoche „für mich. für dich. fürs Klima“ am 28. September 2020 eine bayernweite Handy-Sammelaktion. Das Ziel: Die Geräte einer weiteren Nutzung oder der Wiederverwertung zuzuführen. Auch wenn die Handys relativ klein sind, bergen sie zahlreiche wertvolle und seltene Rohstoffe.
Bis zum Welt-Recyclingtag am 18. März 2021 können Verbraucher*innen ungenutzte Handys, Smartphones sowie Zubehör in 13 Beratungsstellen des VSB abgeben. Entsprechend der derzeitigen Hygieneauflagen erfolgt die Übergabe kontaktfrei in die bereitgestellte Box im Klimaladen.

Der VSB weist darauf hin, vor der Abgabe private Daten zu löschen und die SIM-Karte zu entfernen.

Die abgegebenen Geräte werden erfasst, überprüft und anschließend fachgerecht recycelt. Rund zehn bis 15 Prozent eignen sich im Schnitt zur Weiternutzung. Diese werden aufbereitet und gespeicherte Daten in einem zertifizierten Prozess gelöscht. Die Sammlung erfolgt im Rahmen der Rücknahmeaktion von Telekom & Teqcycle, die mit dem Blauen Engel für umwelt-freundliche Mobiltelefon-Rücknahmesysteme ausgezeichnet ist. Mit der Spende unterstützt der VSB den Aufbau einer Schule in Afrika sowie die Erhaltung des Biotops Allacher Heide.


„Für ein Handy oder Smartphone benötigen die Hersteller rund 60 verschiedene Materialien. Die Herstellung geht häufig mit beträchtlichen Belastungen für Mensch und Umwelt einher. Recycling ist deshalb wichtig, um wertvolle Inhaltsstoffe zumindest teilweise wieder zu gewinnen und enthaltene Schadstoffe umweltgerecht zu entsorgen. Noch besser ist eine möglichst lange Nutzung“, informiert Gisela Endt, VSB-Umweltreferentin. Um einem vorzeitigen Aus durch schwache Akkus oder kaputte Displays vorzubeugen, empfiehlt der VSB, Geräte möglichst stromsparend zu nutzen und bereits beim Kauf auf die Möglichkeiten zur Reparatur zu achten.
Weiterführende Informationen finden Sie in unserem VSB-Tipp:

VSB sammelt Althandys

VSB-Verbrauchertreff im Klimaladen

Einladung zum Verbrauchertreff im Klimaladen des VerbraucherService Bayern

Kommen Sie vorbei und machen Sie sich spielerisch schlau zu den Themen Umwelt & Ernährung!

Der VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. Ansbach bietet im Rahmen eines Informationstages Anschauliches und Spielerisches zum Thema Ernährung und Umwelt. 

Wann? Start: Donnerstag, den 1. Oktober 2020 von 10 bis 17 Uhr - Ende Oktober, zu den angegebenen Öffnungszeiten (siehe Öffnungszeiten Klimaladen - Verbraucherservice)

Wo? Klimaladen Ansbach, Kannenstraße 16

Es sind 4 Stationen mit Tipps und Informationen zu aktuellen Umwelt- und Ernährungsthemen aufgebaut.

• Wie umweltfreundlich ist die digitale Welt wirklich?
• Schutz vor Keimen in Lebensmitteln und der Küche
• Hygienisches und trotzdem nachhaltiges Waschen von Textilien
• Darmgesundheit und Immunsystem

Lassen Sie sich anhand eines Darmmodells in Originalgröße das komplexe Zusammenspiel von Gehirn, Darm und Billionen Bakterien zeigen. Informieren Sie sich über die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Darmgesundheit. Testen sie Ihr Wissen über häufig im Internet verwendete Symbole mit einen Memocardspiel. Wie können wir mit Hilfe digitaler Technologien zum Klima- und Ressourcenschutz beitragen? Was gilt es zu minimieren und zu vermeiden?
Besucher*innen können sich spielerisch mit einem Quiz zu allen vier Themen informieren und erhalten ein kleines Präsent. Für Fragen und persönliche Beratung sind Umweltreferentin Gisela Endt und Ernährungsreferentin Uta Toellner vor Ort. Alles ist nach den aktuellen Corona-Hygieneregeln vorbereitet. Bitte bringen Sie eine Hygiene-Maske mit. Eine Voranmeldung ist möglich, aber nicht zwingend erforderlich. Schauen Sie vorbei und lassen Sie sich überraschen! 
Informationen zu allen VSB-Veranstaltungsterminen und zur Veranstaltung finden Sie unter:

Verbrauchertreff im Klimaladen

Die Erfolgsserie startet - Stadtradeln 2020 noch erfolgreicher als 2019

Das erfolgreichste Stadtradeln seit 2008 Stadtradeln, 2019 wurde übertroffen!

Mit 355 Teilnehmer*innen in insgesamt 19 Teams wurden beim diesjährigen Stadtradeln in Ansbach insgesamt 83.050 Kilometer erradelt. Das sind 20.000 km mehr als im vergangenen Jahr. Damit ist das Stadtradeln 2020 das Erfolgreichste seit Beginn im Jahr 2008 und stieß somit das Stadtradeln 2019 vom Siegertreppchen. In den drei radelaktiven Wochen vom 15. Juni 2020 bis zum 5. Juli 2020 konnten so rund 12 Tonnen CO2 eingespart werden. Das sind drei Tonnen CO2 mehr als 2019.

Ansbach liegt mit diesem Ergebnis im bundesweiten Vergleich von über 1400 teilnehmenden Kommunen zum jetzigen Zeitpunkt auf Platz 203. Das ist doch nun wirklich super!

Bei der Abschlussveranstaltung am 27. Juli wurden die Teilnehmenden und die Stadträte mit den meisten Kilometern, die Teams mit den meisten Radler*innen und den meisten Kilometern sowie die fahrradaktivsten Teams geehrt.

Mehr Informationen zum diesjährigen Stadtradeln und den Ergebnissen finden Sie in der Pressemitteilung auf der Internetseite der Stadt Ansbach.

Kleine Ansbacher Klimaschützer unterwegs 2020

... verlieren 2020 gegen die Stadtradler*innen

Innerhalb des Aktionszeitraums vom 15. Juni bis 3. Juli 2020 sammelten 594 Kinder aus drei Ansbacher Grundschulen und sieben Kindertagesstätten für jeden Weg zur Einrichtung, den sie zu Fuß, mit dem Rad oder dem Tretroller zurücklegten, grüne Meilen.

Insgesamt sammelten die Kinder in den drei Wochen 21.449 grüne Meilen und verloren so den Wettkampf gegen die Stadtradelnden. Diese 355 fleißigen Radler*innen fuhren Sage und Schreibe 83.050 Kilometer und somit das Vierfache der Strecke, die die Kinder zurücklegten. Man muss allerdings gestehen, dass dieses Jahr nur ein Drittel der Kinder zum Vorjahr mitgemacht haben und dafür sind die gesammelten 21.449 grüne Meilen wirklich super!

In dem Wettkampf für den Klimaschutz werden die grünen Meilen 1:1 zu den geradelten Kilometern gerechnet. Bei der Abschlussveranstaltung in der Inklusiven Montessori Grundschule übergab der Klimaschutzbeauftragte der Stadt Ansbach, Stephan Wickerath, den Schüler*innen tolle Preise.

Schulradeln Bayern 2020

Premiere! Schulradeln Bayern 2020 jetzt auch in Ansbach!

Das Schulradeln geht in die nächste Runde und dieses Jahr wollen auch wir, die Stadt Ansbach, dabei sein! Parallel zum Stadtradeln (15.06 - 05.07.2020) können nun auch Schulen in ganz Bayern untereinander in Konkurrenz treten und fleißig Fahrradkilometer sammeln.  

Ziel des Wettbewerbs ist es, Schüler*innen fit für das Radeln im Alltag und in der Freizeit zu machen und so die eigenständige Mobilität der Kinder und Jugendlichen zu fördern. Durch die Aktion kann bereits in jungen Jahren die Grundlage für das spätere Mobilitätsverhalten und für eine umweltfreundliche Nahmobilität gelegt werden. 

Nähere Informationen finden Sie unter Schulradeln Bayern oder im Flyer Schulradeln2020_Faltblatt.

Initiiert wurde die Aktion durch das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr und die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e.V. (AGFK Bayern).

Wir freuen uns auf die erste „Schulradeln in Bayern“-Saison.

Stadtradeln 2020

Auftakt zur 13. Runde

Am 15. Juni startet das Stadtradeln in Ansbach. In den nächsten drei Wochen, bis zum 5. Juli, heißt es kräftig in die Pedale treten und Kilometer sammeln, denn „Radfahren macht nicht nur Spaß, sondern das Rad ist auch ein schnelles, kostengünstiges, flexibles und umweltfreundliches Verkehrsmittel“, so Stephan Wickerath, Klimaschutzbeauftragter der Stadt Ansbach. Teilnehmen dürfen alle, die in Ansbach wohnen, hier arbeiten, zur (Hoch-)Schule gehen oder Mitglied eines Vereins in Ansbach sind. Es zählen sowohl die dienstlich als auch die privaten Kilometer.

Alle Interessierten können sich und ihr Team während des gesamten Aktionszeitraumes auf www.stadtradeln.de/registrieren anmelden. Für alle Teilnehmer*innen, die alleine starten wollen, gibt es das „Offene Team“.

Stadtradeln-Stars gefunden! Unsere diesjährigen Radel-Stars sind Sabine Stein-Hoberg und Dr. Bernhard Schmid aus dem Team Sonnenblume. Sie tauschen die vollen drei Wochen Auto gegen Fahrrad. Im Stadtradeln-Blog erfahren Sie die Beweggründe der Stadtradeln-Stars und bleiben immer auf dem Laufenden, wie es den beiden in den 21-autofreien Tagen ergeht. 

Stadtradeln - Star Blog

Für weitere Informationen steht Ihnen Herr Stephan Wickerath unter Tel. 0981 51-397 oder E-Mail: stephan.wickerath@ansbach.de zur Verfügung.

Also auf die Sattel, fertig, losradeln!

Bio-Brotbox-Aktion 2019

Grundschüler erhalten gesunde Pausenbox

Schulkinder können gar nicht früh genug lernen, welche Ernährung gesund für sie ist und sie perfekt auf ihren Tag in der Schule vorbereitet. Deshalb wurden auch 2019 wieder rund 10.000 Bio-Brotboxen an 545 Klassen in 170 Schulen der Metropolregion verteilt. 476 Boxen gingen dabei an Grundschüler aus dem Stadtgebiet Ansbach. Hier freuten sich 25 Klassen an 12 Schulen über die gelben Boxen, die neben gesunden Lebensmitteln auch Informationsmaterial für Eltern enthielten.

In Ansbach wurden stellvertretend den Grundschülern der Inklusiven Montessori Grundschule durch den städtischen Klimaschutzbeauftragten Stephan Wickerath die Brotboxen überreicht. Bei seinem Besuch an der Grundschule erklärte er den Kindern den Zusammenhang zwischen dem Konsum von Produkten aus fernen Ländern und den damit verbundenen Folgen für unsere Umwelt. Anhand einer Karte konnten die Schüler nachvollziehen, dass einige Lebensmittel weite Strecken mit dem Flugzeug zurücklegen müssen, um bei uns auf den Tellern zu landen. Aus diesem Grund versucht man, die Bio-Brotbox mit rein regionalen Produkten zu füllen. Christine Reitelshöfer, stellvertretende Landesbäuerin, verdeutlichte den Schülern der Inklusiven Montessori Grundschule, welche Erzeugnisse bei uns vor Ort in der regionalen Landwirtschaft produziert werden. Unterstützt wurde die Aktion von der AOK Bayern.

Die Aktion der Metropolregion  startete 2005, mit der Idee, Erstklässlern zu Beginn der Schulzeit gesunde Bio-Lebensmittel zugänglich zu machen und Eltern zu motivieren, ein gesundes Pausenbrot mitzugeben. Seitdem wurden bereits 160.000 Boxen mit gesunden Lebensmitteln verteilt. Erstmalig gibt es dieses Jahr einen Bio-Brotbox-Botschafter, dessen Amt der Nürnberger Konstantin Wedel, deutscher Spitzenleichtathlet und Sportler des Jahres 2018, übernimmt. Er ist selbst überzeugter Bio-Konsument, da Bio-Lebensmittel die Grundlage seiner Leistungen sind. Ermöglicht wird die Bio-Brotbox-Aktion von 21 Sponsoren, die BioMetropole Nürnberg, die Bürgermeister und Landräte der Städte und Landkreise.

Aber nicht nur in der Metropolregion Nürnberg gibt es die Bio-Brotbox-Aktion, mittlerweile erhalten deutschlandweit ein Viertel der Erstklässler diese gesunde Pausenverpflegung.

Informationen im Internet: www.bio-brotbox.de

Stadtradeln 2019

So gut wie noch nie!

Auch 2019 war die Stadt Ansbach beim Stadtradeln dabei. Bundesweit gingen über 1100 Kommunen an den Start (Stand: 02.08.2019), was den Teilnahmerekord vom vergangenen Jahr (886 teilnehmende Kommunen) deutlich überschritt. In Ansbach waren 18 Teams und 251 aktive Radler dabei.

Die Stadt Ansbach erreichte dieses Jahr 63.634 Kilometer, wodurch jeder Teilnehmer im Durchschnitt 254 Kilometer radelte. Das sind 20 Prozent mehr als vergangenes Jahr. Damit wurden insgesamt 9.036 Kilogramm CO2 eingespart.  Das Stadtradeln 2019 übertrifft die Ergebnisse aller Vorjahre.

Am 30. Juli fand um 17.30 Uhr die Abschlussveranstaltung des Stadtradelns auf dem Martin-Luther-Platz statt. Dort gab es für alle Urkunden mit den erradelten Kilometern und viele Preise.

"Kleine Ansbacher Klimaschützer unterwegs"...

... gewinnen 2019 gegen die Stadtradler*innen

Innerhalb des Aktionszeitraums vom 24. Juni bis 12. Juli 2019 sammelten 1.814 Kinder aus acht Ansbacher Grundschulen und elf Kindertagesstätten für jeden Weg zur Einrichtung, den sie zu Fuß, mit dem Rad oder dem Tretroller zurücklegten, grüne Meilen.

Insgesamt sammelten die Kinder in den drei Wochen Sage und Schreibe 69.876 grüne Meilen und gewannen so gegen die 251 Stadtradler*innen. Diese fuhren beim Ansbacher Stadtradeln 2019 63.634 Kilometer und verloren so gegen die Kleinen Ansbacher Klimaschützer.

In dem Wettkampf für den Klimaschutz werden die grünen Meilen 1:1 zu den geradelten Kilometern gerechnet. Bei der Abschlussveranstaltung in der Grundschule Ansbach-Hennenbach übergab der Klimaschutzbeauftragte der Stadt Ansbach, Stephan Wickerath, den Schüler*innen tolle Preise.

15. Tag der erneuerbaren Energien

Am 28. April 2019 fand der 15. Tag der erneuerbaren Energien statt. Insgesamt 19 Teilnehmer stellten sich und ihre Anlagen den Besuchern zur Verfügung, um diese über Möglichkeiten und Nutzung erneuerbarer Energien im privaten Rahmen zu informieren.

Mit gut 40 von insgesamt 220 Besuchern zog die emissionsarme Hackschnitzelanlage des Ferienhofes von Isabella und Otto Hirsch in Feuchtwangen die mit Abstand meisten Interessenten an. Mit Hilfe einer patentierten Vergasertechnologie wurde hier ein Mikronahwärmenetz für drei Wohngebäude errichtet.

Die weiteren Objekte der privaten und gewerblichen Teilnehmer umfassten unter anderem die Bürger-Windkraftanlage in Steinsfeld, das Wärmenetz in Berndorf sowie das energieeffiziente Einfamilienhaus von Gerhard Bauer in Leutershausen, welches 2009 den Westmittelfränkischen Energiepreis erhielt.

Initiiert wurde der bundesweite "Tag der erneuerbaren Energien" bereits 1996 von der sächsischen Stadt Oederan. In unserer Region wurde er in diesem Jahr von der Stadt Ansbach, dem Bund Naturschutz und der Stadt Feuchtwangen durchgeführt. Schirmherr ist der ehemalige Klimaschutzbeauftragte der Stadt Ansbach und heutige Landtagsabgeordnete, Martin Stümpfig, der mit seinem energieeffizienten Haus, Speicher und Elektroauto ebenfalls am Aktionstag teilnahm.  

Eine Liste der zum Tag der erneuerbaren Energien präsentierten Objekte finden Sie hier.

Biobrotboxaktion

Gesunde Pausenbrote für Grundschüler

Schulkinder können gar nicht früh genug lernen, welche Ernährung gesund für sie ist und sie perfekt auf ihren Tag in der Schule vorbereitet. Deshalb wurden auch 2018 wieder rund 11.000 Biobrotboxen an 542 Klassen in 180 Schulen der Metropolregion verteilt. 427 Boxen gingen dabei an Grundschüler aus dem Stadtgebiet Ansbach. Hier freuten sich 25 Klassen an 12 Schulen über die gelben Boxen, die neben gesunden Lebensmitteln auch Informationsmaterial für Eltern enthielten.

In Ansbach wurden stellvertretend den Grundschülern der Grundschule Schalkhausen durch den städtischen Klimaschutzbeauftragten Stephan Wickerath die Brotboxen überreicht. Bei seinem Besuch an der Grundschule erklärte er den Kindern den Zusammenhang zwischen dem Konsum von Produkten aus fernen Ländern und den damit verbundenen Folgen für unsere Umwelt. Anhand einer Karte konnten die Schüler nachvollziehen, dass einige Lebensmittel weite Strecken mit dem Flugzeug zurücklegen müssen, um bei uns auf den Tellern zu landen. Aus diesem Grund versucht man, die Biobrotbox mit rein regionalen Produkten zu füllen.

Die Aktion der Metropolregion startete 2005, mit der Idee, Erstklässlern zum Beginn der Schulzeit gesunde Bio-Lebensmittel zugänglich zu machen und Eltern zu motivieren, ein gesundes Pausenbrot mitzugeben. Seitdem wurden bereits 150.000 Boxen mit gesunden Lebensmitteln verteilt. Ermöglicht wird die Biobrotbox-Aktion von 17 Sponsoren, die BioMetropole Nürnberg, die Bürgermeister und Landräte der Städte und Landkreise.

Aber nicht nur in der Metropolregion Nürnberg gibt es die Bio-Brotboxaktion, mittlerweile erhalten deutschlandweit ein Viertel der Erstklässler diese gesunde Pausenverpflegung.

Informationen im Internet: www.bio-brotbox.de

"Kleine Ansbacher Klimaschützer unterwegs" gewinnen gegen Stadtradler

Kleine Ansbacher Klimaschützer unterwegs 2018

Innerhalb des Aktionszeitraums vom 18. Juni bis zum 8. Juli sammelten 1.830 Kinder aus 8 Ansbacher Grundschulen und 12 Kindertagesstätten für jeden Weg zur Einrichtung, den sie zu Fuß, mit dem Rad oder dem Tretroller zurücklegten, sogenannte grüne Meilen.

Insgesamt sammelten die Kinder in den drei Wochen 82.972 grüne Meilen und gewannen so den Wettkampf gegen die Stadtradler. Beim Ansbacher Stadtradeln erradelten die 227 Teilnehmerinnen und Teilnehmer insgesamt 53.106 Kilometer. In dem Wettkampf für den Klimaschutz werden die grünen Meilen 1:1 zu den geradelten Kilometern gerechnet. Bei der Abschlussveranstaltung in der Grundschule Schalkhausen überreichte der Klimaschutzbeauftragte der Stadt Ansbach, Stephan Wickerath, den Schülerinnen und Schülern tolle Preise.

Stadtradeln 2018 übertrifft Ergebnisse der letzten Jahre

Auch 2018 war die Stadt Ansbach beim Stadtradeln dabei!

Mit 227 Teilnehmern in insgesamt 18 Teams wurden beim diesjährigen Stadtradeln in
Ansbach insgesamt 53.106 Kilometer erradelt. Damit ist das Stadtradeln 2018
das Erfolgreichste seit 2015. In den drei radelaktiven Wochen vom 18. Juni bis
8. Juli 2018 konnten so rund 7,5 Tonnen CO2 eingespart werden. Zitat Klimaschutzbeauftragter: "Ich freue mich, dass der Kerngedanke des Null-Emissions-Fahrzeugs – weniger CO2, gesundheitliche Vorteile, mehr Lebensqualität - in diesem Jahr in Ansbach deutlich zugewonnen
hat.“

Ansbach liegt mit diesem Ergebnis im bundesweiten Vergleich von über 820 teilnehmenden Kommunen zum jetzigen Zeitpunkt in der oberen Hälfte.

Bei der Abschlussveranstaltung wurden die Teilnehmer und die Stadträte mit den meisten Kilometern, die Teams mit den meisten Radlern und den meisten Kilometern sowie die fahrradaktivsten Teams geehrt.

Mehr Informationen zur Aktion finden Sie auf der Stadtradeln-Seite der Stadt Ansbach.

 

14. Tag der erneuerbaren Energien

...in Stadt und Landkreis Ansbach

Am 29. April 2018 fand der 14. Tag der erneuerbaren Energien statt. Insgesamt 19 Teilnehmer stellten sich und ihre Anlagen den Besuchern zur Verfügung, um diese über Möglichkeiten und Nutzung erneuerbarer Energien im privaten Rahmen zu informieren.

Mit gut 40 von insgesamt 220 Besuchern zog die emissionsarme Hackschnitzelanlage des Ferienhofes von Isabella und Otto Hirsch in Feuchtwangen die mit Abstand meisten Interessenten an. Mit Hilfe einer patentierten Vergasertechnologie wurde hier ein Mikronahwärmenetz für drei Wohngebäude errichtet.

Die weiteren Objekte der privaten und gewerblichen Teilnehmer umfassten unter anderem die Bürger-Windkraftanlage in Steinsfeld, das Wärmenetz in Berndorf sowie das energieeffiziente Einfamilienhaus von Gerhard Bauer in Leutershausen, welches 2009 den Westmittelfränkischen Energiepreis erhielt.

Initiiert wurde der bundesweite "Tag der erneuerbaren Energien" bereits 1996 von der sächsischen Stadt Oederan. In unserer Region wurde er in diesem Jahr von der Stadt Ansbach, dem Bund Naturschutz und der Stadt Feuchtwangen durchgeführt. Schirmherr ist der ehemalige Klimaschutzbeauftragte der Stadt Ansbach und heutige Landtagsabgeordnete, Martin Stümpfig, der mit seinem energieeffizienten Haus, Speicher und Elektroauto ebenfalls am Aktionstag teilnahm.  

Eine Liste der zum Tag der erneuerbaren Energien präsentierten Objekte finden Sie hier.

 

Solarthermie und/oder Photovoltaik

Vortragabend im Klimaladen

Im Rahmen des Vortrags "Solarthermie und/oder Photovoltaik" erläuterte Willi Krauss, Energiepionier und Leiter des Arbeitskreises Energie und Klima des Bund Naturschutz, Kreisgruppe Ansbach, unter anderem die Vor- und Nachteile von Solarthermie- und Photovoltaikanlagen. Der Vortrag fand am Mittwoch, den 07. März 2018, um 19 Uhr im Klimaladen Ansbach, statt. Krauss ging unter anderem auf häufige Fragen ein, wie: "Welche Solaranlage ist die richtige für mich?", "Ist Heizen mit Strom sinnvoll oder ökologisch fragwürdig?" oder "Wie sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen?".

Solarthermie und Photovoltaik stellen ausgereifte Technologien dar. Hausbesitzer können also auf erprobte Komplettsysteme zurückgreifen. Photovoltaikanlagen erzeugen Strom, der vorrangig für die eigene Versorgung verwendet wird. Überschüsse werden für eine gesetzliche Einspeisevergütung in das öffentliche Netz eingespeist. Solarthermieanlagen bereiten vorrangig das Warmwasser. Größere Solaranlagen unterstützen heute auch die Heizungsanlage und reduzieren so, je nach Größe und Auslegung, in der Übergangszeit und Heizperiode die Energiekosten.

 

Mit LED-Beleuchtung Geld und Energie sparen

Vortragabend im Klimaladen Ansbach

Ob von der Beleuchtung im Haus, über die Straßenbeleuchtung, ja sogar für die Flughafen-, Stadion- oder Hallenbeleuchtung sind lichtemittierende Dioden nicht mehr wegzudenken. Der große Vorteil gegenüber anderen Beleuchtungssystemen ist die Energieausbeute. Eine LED-Lampe wandelt bis zu 90 Prozent ihrer zugeführten Energie in Licht um. Aber wie sieht es mit der Lebensdauer, der Lichtqualität und der Umweltverträglichkeit aus?

Im Rahmen des Vortrags "Wie Sie mit LED-Beleuchtung Geld und Energie sparen" am Mittwoch, den 21. Februar 2018 um 19 Uhr im Klimaladen Ansbach ging Vanjo Loy, Projektmanager bei DOTLUX, Weißenburg, auf diese und weitere Fragen ein. Exemplarisch wurden Einsparpotenziale zu konventionellen Leuchtmitteln aufgezeigt.

 

"KLIMAwandel, KlimaSCHUTZ"

Ausstellung im Klimaladen Ansbach
Der Klimaladen zeigte vom 19. bis zum 27. Oktober 2017 die Ausstellung "KLIMAwandel, KlimaSCHUTZ" des Deutschen Alpenvereins (DAV). Die Schau fasste wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse und Prognosen über die aktuelle Situation im Alpenraum zusammen. Auf 16 Bannern wurden Fragen rund um das Thema "Auswirkungen des Klimawandels auf die Alpen" beantwortet. Wie wird die Kulturlandschaft in den nächsten Jahren aussehen? Kann der Mensch dem entgegenwirken? Zahlreiche Beispiele veranschaulichten die Bedeutung der Entwicklung für die alpine Infrastruktur, die alpinen Ökosysteme, den Tourismus, die Mobilität und den Bergsport. Außerdem zeigte die Ausstellung, wie jeder einzelne selbst aktiv werden und den Klimaschutz umsetzten kann.
 

Gesundes Pausenbrot

Biobrotbox-Aktion soll zur guten Ernährung von Grundschülern beitragen

Schulkinder können gar nicht früh genug lernen, welche Ernährung gesund für sie ist und sie perfekt auf ihren Tag in der Schule vorbereitet. Deshalb wurden auch 2017 wieder rund 10.600 Biobrotboxen an 182 Schulen in der gesamten Metropolregion Nürnberg verteilt. 424 Boxen gingen dabei an Grundschüler aus dem Stadtgebiet Ansbach. Hier freuten sich 25 Klassen an 12 Schulen über die gelben Boxen, die neben gesunden Lebensmitteln auch Informationsmaterial für Eltern enthielten.

In Ansbach wurden stellvertretend den Grundschülern der Inklusiven Montessori-Grundschule durch den städtischen Klimaschutzbeauftragten Stephan Wickerath die Brotboxen überreicht. Bei seinem Besuch an der Grundschule erklärte er den Kindern den Zusammenhang zwischen dem Konsum von Produkten aus fernen Ländern und den damit verbundenen Folgen für unsere Umwelt. Anhand einer Karte konnten die Schüler nachvollziehen, dass einige Lebensmittel weite Strecken mit dem Flugzeug zurücklegen müssen, um bei uns auf den Tellern zu landen. Aus diesem Grund versucht man die Biobrotbox mit rein regionalen Produkten zu füllen. Christine Reitelshöfer, 2. stellvertretende Bezirksbäuerin, verdeutlichte den Schülern der Inklusiven Montessori-Grundschule, welche Erzeugnisse bei uns vor Ort in der regionalen Landwirtschaft produziert werden. Außerdem riet sie den Kindern ihr Essen lieber selbst mit ihren Eltern zuzubereiten, anstatt Fertigprodukte zu kaufen. Unterstützt wurde die Aktion von der AOK Bayern, die auch Workshops für Eltern zu dem Thema anbietet.

Die Aktion der Metropolregion startete 2005, mit der Idee, Erstklässlern zum Beginn der Schulzeit gesunde Bio-Lebensmittel zugänglich zu machen und Eltern zu motivieren, ein gesundes Pausenbrot mitzugeben. Seitdem wurden bereits 133.000 Boxen mit gesunden Lebensmitteln verteilt. Ermöglicht wird die Biobrotbox-Aktion von 20 Sponsoren, die BioMetropole Nürnberg, die Bürgermeister und Landräte der Städte und Landkreise.

 

Stadtradeln - Ansbach radelte für ein gutes Klima

Auch 2017 war die Stadt Ansbach beim Stadtradeln dabei!

Nach dem Erfolg vom letzten Jahr fand auch dieses Jahr wieder das Stadtradeln statt.

In der Zeit vom 26. Juni bis zum 16. Juli hieß es: Ab aufs Fahrrad und kräftig in die Pedale treten.

2017 erradelten 210 Teilnehmer 48.633 Kilometer! Damit konnten die geradelten 49.166 Kilometer vom Vorjahr nicht ganz erreicht werden. Im Durchschnitt waren es 232 Kilometer je Radler. Die 210 RadlerInnen, davon 8 Mitglieder des Kommunalparlaments, vermieden mit der Aktion 6.906 kg CO2 (Berechnung basiert auf 142 g CO2 pro Personen-km).

Ziel der Aktion ist es, das Image des "Null-Emissions-Fahrzeugs" Fahrrad zu stärken, es den Bürgerinnen und Bürgern als Allroundtalent im Alltag schmackhaft zu machen und die "Lust am Radfahren" zu wecken.

Stadtradeln-Seite der Stadt Ansbach

 

Elektromobilität, auch für Sie?

Vortragabend im Klimaladen Ansbach

Elektromobilität schont nicht nur das Klima und die Umwelt, sondern fördert auch technologische Innovationen und ermöglicht neue Geschäftsmodelle. Sie stellt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe dar und impliziert viel mehr Komponenten als nur das Elektrofahrzeug. Das System Elektromobilität umfasst viele Bausteine, von den Antriebstechnologien bis zur Ladeinfrastruktur.

Im Rahmen des Vortrags „Elektromobilität, auch für Sie?“ am Mittwoch, den 17. Mai 2017 um 18 Uhr im Klimaladen Ansbach stellte Markus Rützel, Geschäftsführer der solid GmbH, Fürth, den aktuellen Markt an Elektrofahrzeugen, das Fahrverhalten sowie Wirtschaftlichkeitsaspekte vor. Weitere Schwerpunkte sind Ladeinfrastrutkur und der Ladevorgang im privaten und öffentlichen Raum.

 

Elektromobilität erFahren

Ausstellung im Klimaladen Ansbach

Der Klimaladen zeigte vom 15. bis zum 26. Mai 2017 in der Kannenstraße 16 die Ausstellung „Elektromobilität erFahren“. Gegenstand der Exposition ist, wie man mit Elektrofahrzeugen, d.h. E-Autos, E-Fahrrädern, E-Rollern und Segways, klimafreundlich und dynamisch unterwegs ist – ohne Lärm und ohne Abgase. Auf sieben Bannern werden Fragen rund um das Thema Elektromobilität beantwortet. Welche Vorzüge haben Elektrofahrzeuge? Was gilt es zu bedenken? Wie steht es um die Ladeinfrastruktur? Wie sind die Reichweiten? Und welche Förderungen gibt es?

 

13. Tag der erneuerbaren Energien

...in Stadt und Landkreis Ansbach

Am 30. April 2017 fand der 13. Tag der Erneuerbaren Energien statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können im Rahmen dieser Aktion Anlagen zum Thema Erneuerbare Energien und weitere Klimaschutzmaßnahmen besichtigen. Hauptsächlich Privatpersonen präsentieren Photovoltaik-Anlagen, Elektrofahrzeuge, Biomasseheizungen und mehr!

 

 

Elektrofahrzeuge im Carsharing

Vortragabend im Klimaladen Ansbach

Referent Georg Pelzer, stellvertretender Vorsitzender des Bamberger Carsharingvereins Ökobil e.V., informierte interessierte Besucher über die Vor- und Nachteile des Einsatzes von Elektrofahrzeugen im Carsharing-Betrieb. Positiv ist die weitestgehende Emissionslosigkeit hinsichtlich Lärm und Feinstaub, welche die Lebensqualität in der Stadt verbessert. Problematisch hingegen sind die geringe Reichweite im Vergleich zu herkömmlichen Verbrenner-Fahrzeugen sowie die noch geringe Verbreitung von Lademöglichkeiten.

Der Vortrag fand am Mittwoch, den 29. März 2017 um 18 Uhr im Klimaladen Ansbach, Kannenstraße 16, statt.

 

Oberflächennahe Geothermie

Vortragabend im Klimaladen Ansbach

Erdwärme, auch Geothermie genannt, ist die in den oberen Zonen der Erdkruste vorhandene thermische Wärmeenergie. Die oberflächennahe Geothermie erstreckt sich bis in Tiefen von ca. 400 m, bei größeren Nutzungstiefen spricht man von der Tiefengeothermie.

Ist mein Grundstück/Gebäude für eine Erdwärmeheizung geeignet? Was kostet eine Erdwärmeheizung? Wie tief muss gebohrt werden? Diese und weitere Fragen klärt Dietmar Weiß, Bauleiter für oberflächennahe Geothermiesysteme der Behringer + Dittmann Bohr GmbH, in seinem Vortrag „Oberflächennahe Geothermie in Stadt und Landkreis Ansbach“.

Der Vortrag fand am Mittwoch, den 15. März 2017 um 18 Uhr im Klimaladen Ansbach, Kannenstraße 16, statt.

 

RESPECT - Ideenwettbewerb

Preisträger wurden ausgezeichnet!

Der mit 10.000 Euro dotierte Siemens-Förderpreis der Metropolregion Nürnberg wurde im Rahmen eines Wettbewerbs an Projektideen aus der Bevölkerung weitergegeben. Insgesamt wurden 20 verschiedene Vorschläge eingereicht. Die Preisverleihung fand am Donnerstag, den 30. März 2017 in den Kammerspielen Ansbach statt.

Prämiert wurden:

  • Magdalena Haßler vom Waldkindergarten Ansbach mit dem Vorhaben "Unterm Blätterdach", 200 Euro
  • Matthias Klein von der Städtischen Wirtschaftsschule für die Idee eines "Holzeinkaufs-Chip" aus Birkenholzfurnier, 250 Euro
  • Kerstin Schwanitz und Angelika Bezold sowie Schülerinnen und Schüler der Johann-Steingruber Realschule für ihre "Werte-Uhr", 300 Euro
  • Vladimir Mikolaevskii für das Projekt "Heimische Orchideen", 500 Euro
  • Rainer Isbitzki mit dem Konzept einer "Ranch" in Höfen, 500 Euro
  • der Verein KulturKino Feuchtwangen für die Wiederbelebung der Regina-Lichtspiele, 1000 Euro
  • das Kinderhaus Kunterbunt mit "Die Gartenarche", 1000 Euro
  • Nicole Menzel für die Verwirklichung ihres Projekts "Dorfgemeinschaft", 1750 Euro
  • Lehrer und Schüler des Theresien-Gymnasiums mit ihrem Gemeinschaftsprojekt "Fair handeln - nachhaltig leben: Unsere Schule als Lern- und Lebensraum", 4000 Euro

Einen Ehrenpreis sowie Unterstützung von RESPECT bei der Durchführung erhalten:

  • Georg Grimm für das Projekt "Bienenweiden"
  • Karin Brenner mit ihrer Idee "Hortus Romanticus"
  • Edeltraud Imschloß für ihr Vorhaben "Öffentlicher Bücherschrank für Flachslanden"
  • Maike Fischer mit dem Vorhaben"Internationale Gärten Ansbach"
   

Energetische Sanierung denkmalgeschützter Gebäude

Vortragabend im Klimaladen Ansbach

Die ehemals markgräfliche Residenzstadt Ansbach wird geprägt von denkmalgeschützten Gebäuden insbesondere aus dem Barock. Gebäudesanierungen und Modernisierungen sind natürlich auch bei Baudenkmälern notwendig, denn historische Bausubstanz kann nur mit einer sinnvollen Nutzung bewahrt werden. Ein niedriger Energieverbrauch ist hier unverzichtbarer Bestandteil einer nachhaltigen Modernisierung und Anreiz für Eigentümer zu Investitionen in den Bestand. Dass Denkmalschutz und energetische Anpassung sich nicht ausschließen, wurde im Rahmen des Vortragsabends am 30. November 2016 verdeutlicht.

Nach einer fachlichen Einleitung durch die Untere Denkmalschutzbehörde der Stadt Ansbach erläuterte Referent Jakob Merbach, zertifizierter Passivhausplaner und Energieberater für Baudenkmale, die Möglichkeiten und Grenzen der energetischen Sanierung. Dabei ging er auch auf die Unterscheidung „Baudenkmal, Ensembleschutz, besonders erhaltenswerte Bausubstanz“ ein und stellte mehrere Projekte vor.

 

Förderprogramm-Dschungel

Vortragabend im Klimaladen Ansbach

Das Angebot von Förderprogrammen im Bereich „Energetisches Bauen bzw. Sanieren“ wird immer undurchsichtiger. Es gibt zahlreiche Änderungen bei den Fördervoraussetzungen bzw. Förderkonditionen bereits bestehender Programme. Zugleich nimmt die Zahl an Förderprogrammen auf Bundes- bzw. Landesebene stetig zu.

Im Rahmen eines Vortrags am 26. Oktober 2016 erläuterte der Ansbacher Energieberater Boris Jungbauer exemplarisch an energetischen Einzelmaßnahmen, dem Thema „Effizienzhaus“ sowie an KfW- bzw. BAFA-Programmen, wie man sich durch den Förderprogramm-Dschungel hangeln kann. Erörtert wurden in diesem Zusammenhang auch die Förderkonditionen (Laufzeit, Zuschusshöhe, Zinssätze). Hierzu referierte Nina Ziegler, Finanzierungsberaterin im Wohnungsbau, Sparkasse Ansbach.

  

Verbindung zwischen Kultur und Umweltschutz

"RESPECT" erhält Siemens Förderpreis 2016

Die Ansbacher Kulturreihe „RESPECT“ wurde in diesen Tagen mit dem Siemens-Förderpreis 2016 in Höhe von 10.000 Euro ausgezeichnet. Gewürdigt wurde seitens des Konzerns das vielfältige Kunst- und Kulturprogramm des Netzwerks zu den Themen Umweltschutz und Klimawandel. Angeboten werden ganzjährig Filmvorführungen, Ausstellungen, Vorträge und Aktionen. Aktuell findet bis 30. November im Klimaladen, Kannenstraße 16, die Ausstellung „Umweltbewusst heizen mit erneuerbaren Energien“ statt. Am 17. November folgt um 18 Uhr der Vortrag zum Thema „Smoothies-Sportgetränke-Superfoods“ an gleicher Stelle.

Der Firma Siemens sei es ein Anliegen, den wichtigen gemeinnützigen Beitrag ehrenamtlicher Institutionen und Initiativen zu unterstützen. Die Initiative „RESPECT“ sei ein vorbildliches Beispiel für die Vernetzung von Akteuren und Aktivitäten, um die gesellschaftliche Verantwortung zum Klima- und Umweltschutz breit in der Bevölkerung zu verankern, so Heinz Brenner, Leiter des Siemens-Regionalreferats Erlangen-Nürnberg im Rahmen der Preisübergabe.

Der 2013 ins Leben gerufene Zusammenschluss mehrerer lokaler und überregionaler Vereine und Institutionen, darunter als Veranstalter neben der Stadt Ansbach, die Ansbacher Kammerspiele und der Verein pilotraum01 sowie als Kooperationspartner der Projektraum LOFT, das Evangelische Bildungswerk und die Katholische Erwachsenenbildung, setzt sich für einen respektvollen Umgang mit Natur und Umwelt und verantwortungsvolles Handeln ein. So wurden unter dem Motto „Jedem Bürger seinen Apfel“ beispielsweise durch Spenden finanzierte Apfelbäume an unterschiedliche soziale Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten verschenkt. Das Bienensterben im Zuge zunehmender monokultureller Landwirtschaft thematisieren hingegen zwei besonders gestaltete Bienenkörbe im Garten des Retti-Palais.

Nähere Informationen über das breit gefächerte Kulturangebot finden Sie unter www.respect-ansbach.de.

 

Gesunde Ernährung leicht gemacht

Bio-Brotbox an Ansbacher Grundschüler verteilt

Die Metropolregion Nürnberg hat ihre Offensive für eine gesunde Ernährung von Kindern auch in diesem Jahr fortgesetzt. Bio-Lebensmittel in 11.145 Biobrotboxen wurden in diesen Tagen an Erstklässler aus 625 Klassen an 185 Schulen der Region verteilt. Profitiert haben davon auch die Grundschüler aus Ansbach. Am 21. September erhielten auch sie kostenlos eine der Pausenbrotboxen und durften sich dabei über eine große Portion nahrhafter Lebensmittel freuen. Ermöglicht wurde die Aktion durch nicht weniger als 22 Sponsoren, die BioMetropole Nürnberg, die Bürgermeister und Landräte der beteiligten Gebietskörperschaften sowie circa 100 Helfer, die ehrenamtlich die Befüllung übernahmen und für die Kinder dabei kräftig zupackten.

In Ansbach wurden bei dieser Gelegenheit stellvertretend die Schulanfänger der Friedrich-Güll-Schule durch den städtischen Klimaschutzbeauftragten Stephan Wickerath über die Zusammenhänge zwischen Klimaschutz und dem Inhalt ihrer neuen Bio-Brotboxen aufgeklärt. Anhand einer Karte, konnten die Schulanfänger dabei die Anzahl an Kilometern nachvollziehen, welche die Lebensmittel zurückgelegen müssen, bis sie schlussendlich auf dem Teller oder in ihrer Box landen. Willi Wiegner von der AOK Ansbach brachte zudem die Wichtigkeit eines reichhaltigen Frühstücks sowohl für Schulkinder als auch Erwachsene in das Gedächtnis seiner aufmerksamen Zuhörer. Seit dem Jahr 2005 wird mit der Bio-Brotbox-Aktion Erstklässlern am Beginn ihrer schulischen Laufbahn gesundes Essen näher gebracht.

Insgesamt wurden seither 120.000 Boxen an Schülerinnen und Schüler verteilt. Neben der Metropolregion Nürnberg kümmern sich über 70 Initiativen bundesweit darum, Kindern gesunde Bio-Lebensmittel zugänglich zu machen und Eltern zu motivieren, für ein gesundes Pausenbrot zu sorgen. 75 Kinder waren es allein in der Güll-Schule.

 

 

Kleine Ansbacher Klimaschützer unterwegs 2016

21 Schulen und Kindergärten nahmen dieses Jahr an der Aktion teil.

1.928 Kinder sammelten dieses Jahr 73.305 grüne Meilen! Das sind gut 8.000 Punkte mehr als letztes Jahr von den kleinen Klimaschützern gesammelt wurden.

Bei der Aktion geht es darum, dass die Kinder während des Aktionszeitraums darauf achten, häufiger zu Fuß oder mit Rad und Roller in die Schule bzw. Kita zu kommen und seltener mit dem Bus oder dem "Elterntaxi". Den passenden Sticker (zu Fuß, Fahrrad, Roller oder Bus) durften die Kinder dann in ihr Sammelalbum kleben. Kinder, die nicht in der Nähe ihrer Einrichtungen wohnen, konnten ersatzweise auf dem Pausenhof/dem Kitagelände zu Fuß Runden drehen oder sich von den Eltern in einiger Entfernung zum Kindergarten bzw. zur Schule absetzten lassen, um das letzte Stück noch zu laufen. So bekamen sie dann auch noch einen grünen "zu Fuß"-Sticker für ihr Sammelalbum.

An den Grundschule wurde abschließend noch eine Verlosung von Geschenken und an den Kitas eine Abschlussveranstaltung mit Übergabe eines Gruppengeschenks durchgeführt. Dabei erläuterte Stephan Wickerath, Klimaschutzbeauftragter des Stadt Ansbach, den Kindern, warum die Aktion durchgeführt wird, und erklärte ihnen anschaulich den Treibhauseffekt sowie die Folgen der Erderwärmung.

   

Stadtradeln - Ansbach radelt für ein gutes Klima

Auch 2016 war die Stadt Ansbach beim Stadtradeln dabei!

Nach dem Erfolg vom letzten fand auch dieses Jahr wieder das Stadtradeln statt.

In der Zeit vom 20.06. bis zum 10.07. hieß es: Ab aufs Fahrrad und kräftig in die Pedale treten.

Gemeinsam erradelten 210 Teilnehmer 49.166 Kilometer! Damit konnte der letztjährige Rekord von 58.340 Kilometern, den 287 Teilnehmer aufstellten, zwar nicht gebrochen werden, jedoch radelte jeder Teilnehmer mehr als letztes Jahr. Im Durchschnitt waren es 234 Kilometer je Radler. Im Vorjahr waren es 203 Kilometer pro Teilnehmer.

Ziel der Aktion ist es, das Image des "Null-Emissions-Fahrzeugs" Fahrrad zu stärken, es den Bürgerinnen und Bürgern als Allroundtalent im Alltag schmackhaft zu machen und die "Lust am Radfahren" zu wecken.

Hier geht's zu den Ergebnissen!

 

"Tag der erneuerbaren Energien" am 24. April 2016

Am Sonntag, fand zum zwölften Mal der Tag der Erneuerbaren Energien statt.

Aber auch die Wasserturbine in Weihenzell und das kommunale Wärmenetz mit Biogas- und Hackschnitzelanlage in Flachslanden zogen 30 bzw. 20 Interessierte an. Insgesamt reichte das Angebot der zu besichtigenden Anlagen von Privatleuten, die über eine innovative Technik verfügen oder ihr Wohnhaus vorbildlich gedämmt haben, über Nahwärmenetze bis hin zu Elektrofahrzeugen.

Abgerundet wurde der Tag der erneuerbaren Energien mit einer 15 km langen Energie-Radtour, organisiert durch die Kreisgruppe Ansbach des Bund Naturschutz. Die Tour führte u. a. zum Sonnenhaus-Bürogebäude im Energiepark Merkendorf.

Initiiert wurde der bundesweite "Tag der Erneuerbaren Energien" bereits 1996 von der sächsischen Stadt Oederan. In unserer Region wurde er in diesem Jahr von der der Stadt Ansbach, dem Bund Naturschutz, der Stadt Feuchtwangen sowie den Marktgemeinden Flachslanden und Lichtenau durchgeführt. Schirmherr ist der ehemalige Klimaschutzbeauftragte der Stadt Ansbach Martin Stümpfig.

 

Das 10.000-Häuser-Programm

Vortragabend im Klimaladen
Im Rahmen eines Vortrags erörterte der Ansbacher Energieberater Jakob Merbach die Fördervoraussetzungen und die Programmteile des 10.000-Häuser-Programms sowie die Kombination mit Bundesprogrammen (KfW, BAFA).

In Bayern entfallen rund 40 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs und 35 Prozent der CO2-Emissionen auf den Gebäudesektor, ein überwiegender Teil davon auf die Wärmeerzeugung.

Hier liegt ein enormes Einsparpotenzial, das sich mit Hilfe der energetischen Sanierung von Altbauten bzw. der Errichtung von energieeffizienten Neubauten realisieren lässt. Gleiches gilt für den Austausch eines alten bestehenden Heizkessels durch eine moderne und energiesparende Heizanlage.

Das heißt: Eine Energiewende ist ohne Wärmewende nicht machbar. Hierzu unterstützt der Freistaat seine Bürger bei energetischen Maßnahmen im und am Gebäude mit dem EnergieBonusBayern.