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Sicherheit, © Robert Kneschke

Coronavirus: Aktuelle Lage

Seit dem 6. Mai gelten in Bayern Kontaktbeschränkungen. Es ist künftig erlaubt, neben einer weiteren Person auch die engere Familie, das heißt neben Ehegatten, Lebenspartnern und Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, auch Verwandte in gerader Linie und Geschwister zu treffen oder zu besuchen. Spielplätze im Freien dürfen wieder öffnen. Die Maskenpflicht in Geschäften und in öffentlichen Verkehrsmitteln bleibt weiterhin bestehen.

Die ab dem 11. Mai 2020 geltende Vierte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (4. BayIfSMV) finden Sie hier.
Am 14. Mai wurde die Verordnung mit einer Änderung ergänzt, diese finden Sie hier.

+++ Achtung: Im Stadtgebiet Ansbach sind derzeit Personen unterwegs, die vorgeben, im Auftrag des Gesundheitsamtes unterwegs zu sein, um Corona-Tests in Wohnungen und Häusern durchzuführen. Gewähren Sie in einem solchen Fall keinen Zutritt und informieren Sie die Polizei +++ 

Aktuelle Lage (Stand 27.5.2020)

Es gibt insgesamt 758 bestätigte Corona-Fälle in Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach (davon 139 in der Stadt). Leider sind 36 Menschen in Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach an Covid-19 verstorben. 607 Personen in Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach gelten als genesen.

Kontaktbeschränkung:

d.h.

  • Es besteht eine Maskenpflicht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln und den hierzu gehörenden Einrichtungen sowie in Geschäften
  • Bitte meiden sie den physischen Kontakt zu fremden Personen, der Kontakt zu Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartnern, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister sowie eine weitere Person sind gestattet
  • Bitte halten Sie nach wie vor den vorgeschriebenen Mindestabstand ein

Was ist erlaubt:

  • Arbeiten (Mindestabstände in den Büros einhalten, wo möglich Homeoffice)
  • Arzttermine
  • Banken geöffnet für Bargeldversorgung
  • Spielplätze sind in Begleitung von Erwachsenen wieder geöffnet
  • Gastronomie
  • Einkaufen
  • Frische Luft: Spazieren
  • Sport: Ausübung allein oder in kleinen Gruppen von bis zu fünf Personen
  • Spaziergang mit Tieren
  • Friseurbesuche
  • Gottesdienste, mit bestimmten Auflagen beschränkt möglich bzw. erlaubt
  • Versammlungen von maximal 50 Teilnehmern mit einem Mindestabstand von 1,5m (Versammlungen sind ausschließlich unter freiem Himmel gestattet)
  • Fahrschulunterricht sowie theoretische Fahrprüfungen von höchstens 60 Minuten
  • Treffen von 2 Hausständen
  • Zoos, Bibliotheken, Museen und Fahrschulen sind wieder geöffnet
  • Besuch im Pflegeheim und Krankenhaus von enger Verwandtschaft

Was ist verboten:

  • Kontakt unter 1,5 Metern
  • Das Feiern und Grillen auf öffentlichen Plätzen und Anlagen
  • Versammlungen von über 50 Teilnehmern
  • Treffen in größeren Gruppen

Kommende Lockerungen:

  • Hotellerie darf für touristische Übernachtungen ab dem 30. Mai wieder öffnen
  • Freibäder, Fitnessstudios und Tanzschulen dürfen unter bestimmten Auflagen ab dem 8. Juni wieder öffnen
  • Ab dem 8. Juni ändern sich auch die Auflagen im Sport
  • Theater-, Konzert- und weitere kulturelle Veranstaltungen sind unter bestimmten Auflagen ab dem 15. Juni wieder erlaubt

FAQ (häufig gestellte Fragen) zur Ausgangsbeschränkung; beantwortet durch die bay. Staatsregierung, finden Sie hier

Weitere Informationen zum Corona-Virus allgemein vom Bay. Staatsministerium für Gesundheit und Pflege finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Corona-Virus allgemein vom des Bay. Staatsministerium des Inneren finden Sie hier.

Erreichbarkeit der Stadtverwaltung

Unter Beachtung der aktuellen Abstands- und Hygienevorschriften sind seit dem 11. Mai das Amt für Kultur und Tourismus, die Stadtbücherei sowie die städtische Musik- und Singschule wieder für Kundinnen und Kunden geöffnet.

Die Stadtbücherei kann Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag zwischen 11 und 18 Uhr besucht werden. Eingelassen werden alle 20 Minuten nur angemeldete Besucher. In dieser Zeitspanne besteht die Möglichkeit, Medien zu finden und auszuleihen, während parallel die Rückgabe bearbeitet wird. Die Anmeldung zum Bibliotheksbesuch muss während der Dienstzeit rechtzeitig vorab telefonisch (0981-51559) oder per E-Mail (stadtbuecherei@ansbach.de) erfolgen.

In allen anderen Fällen bitten wir, nach wie vor, Sie zum Schutz Ihrer Gesundheit und der unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorab telefonisch oder per E-Mail einen Termin zu vereinbaren.  Auf diesem Wege können wir sicherlich auch bereits viele Ihre Fragen beantworten bzw. uns Ihrer Anliegen annehmen. Bitte haben Sie aber Verständnis dafür, dass die Stadtverwaltung außer der o.g. Dienststellen weiterhin bis auf Weiteres nur mit Termin möglich ist. Weitere Informationen zur Terminvereinbarung finden Sie hier.

Infoservice für Bürgerinnen und Bürger, Gewerbetreibende und Eltern

Die Stadt Ansbach hat einen Infoservice „Corona“ für Bürgerinnen und Bürger unter der Telefonnummer 51-554  und speziell für Gewerbetreibende unter 51-555 eingerichtet. Zudem werden Ihnen nachfolgend aktuelle und gebündelte Informationen  zur Verfügung gestellt.

Der Kreis für die Notbetreuung von Kindern, deren Eltern in der Gesundheitsversorgung oder Pflege tätig sind, aber auch Beschäftigte im Lebensmittelbereich, deren Produktions- u. Lieferketten u.ä., wurde ausgeweitet. Unter der Telefonnummer 51-549 berät eine sozialpädagogische Fachkraft des Jugendamtes , wer von dieser neuen Regelung Gebrauch machen kann.

Die Telefone sind jeweils montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr besetzt.

Das Gesundheitsamt für Landkreis und Stadt Ansbach erreichen Sie von unter der Telefonnummer 0981-468 7777.   Es ist montags bis donnerstags von 8.00 bis 16.00 Uhr, und freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr besetzt.

Eine medizinische Beratung kann leider nicht erfolgen. Wer meint, mit dem Corona-Virus infiziert zu sein, muss sich zunächst per Telefon an seinen Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon: 116 117) wenden.

Häufig gestellte Fragen zu

Ansteckung und Hygiene

Einschränkungen des öffentlichen Lebens

Reisebestimmungen

Allgemeine Informationen

Die bayerischen Gesundheitsbehörden beobachten die Entwicklung im Zusammenhang mit dem Coronavirus sehr genau. Alle bayerischen Gesundheitsämter wurden vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege über das aktuelle Geschehen mit Hinweisen zum Vorgehen bei Verdachtsfällen informiert und gebeten, auch die Ärzteschaft zu informieren. Dies hat das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Ansbach bereits vor Wochen entsprechend umgesetzt.

Bei einem Verdachtsfall, z.B. bei Reiseheimkehrern aus Risikogebieten mit entsprechenden Symptomen, werden von behandelnden Ärzten vorsorglich die Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) umgesetzt. Diese schreiben in begründeten Verdachtsfällen beispielsweise gewisse Hygienemaßnahmen wie Atemschutzmasken für den Patienten und eine isolierte Behandlung vor. So wird bei allen Verdachtsfällen von Anfang an darauf geachtet, dass eine Weiterverbreitung der Erkrankung ausgeschlossen wird.

Bayern ist durch die Task Force Infektiologie gut vorbereitet: In Alarmplänen sind zum Beispiel der Ablauf der Meldewege im Krankheitsverdachtsfall und die Ermittlung von Kontaktpersonen genau geregelt. Die bayerischen Gesundheitsbehörden stehen dabei in engem Kontakt mit dem Bund und den anderen Bundesländern.

Merkblatt des Bay. Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege - Verhalten beim Auftreten von Coronavirus-Infektionen (PDF, 1,6 MB)

Internationale Riskogebiete und besonders betroffene Gebiete in Deutschland

Die aktuelle Lage in Bayern

Übersichtskarte zu Coronainfektionen in Bayern

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts und des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

Hygienemaßnahmen, um eine Ansteckung zu vermeiden

Um die Ausbreitung übertragbarer Atemwegserkrankungen allgemein zu vermeiden, sollten Sie

  • eine gute Händehygiene einhalten: Mit ungewaschenen Händen nicht das Gesicht und insbesondere die Schleimhäute berühren. Regelmäßiges gründliches Händewaschen unter fließendem Wasser mit Seife für 20 bis 30 Sekunden nicht vergessen!
  • Auf Händeschütteln verzichten
  • Mindestabstand einhalten
  • Auf eine Husten- und Nies-Etikette achten: Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg. Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dies nur einmal und entsorgen es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel. Und immer gilt: Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen!
  • regelmäßig Räume lüften
  • Telefonisch den Hausarzt kontaktieren, wenn Sie Krankheitsanzeichen bei sich feststellen


Grundsätzlich empfiehlt das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Ansbach, bei Atemwegserkrankungen jeglicher Art, insbesondere bei Fieber, immer erst nach telefonischer Kontaktaufnahme mit der Arztpraxis einschließlich Schilderung der Symptome den Weg zur Praxis anzutreten.

Für besorgte Bürgerinnen und Bürger wurde am LGL (Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit) eine Coronavirus-Hotline unter der Nummer 09131- 6808-5101 eingerichtet.