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17.07.2026

Hochwasserschutz entlang der Rezat: Baubedingte Verände-rungen am Rezatparkplatz West

Im Zuge der voranschreitenden Arbeiten für den Hochwasserschutz der Innenstadt ergeben sich ab kommender Woche im Bereich der kamerageführten Parkfläche Rezatwiese West Änderungen. Für die Dauer der Baumaßnahme muss das Kameraerfassungssystem abgebaut und die Parkfläche – wie im Bereich Rezatwiese Mitte - durch einen Parkscheinautomat mit Münzzahlung bewirtschaftet werden. Außerdem werden einzelne Dauerstellplätze und die Einfahrt zur Parkfläche umverlegt und ein Durchfahrtsbereich neu geschaffen.

Alle Dauerstellplatzmieter wurden bereits entsprechend schriftlich informiert und können weiterhin die Parkfläche mit hierfür gesondert ausgestellten Parkausweisen nutzen.
Die Stadt Ansbach empfiehlt als weitere Alternative das Altstadt-Parkhaus (Am Mühlbach) oder die Hofwiese. Von dort erreicht man ebenfalls jeweils innerhalb von wenigen Gehminuten die Altstadt. Zudem kann die Innenstadt auch mit dem Angebot der Ansbacher Stadtlinien unkompliziert ohne Parkplatzsuche erreicht werden.

Umfassender Hochwasserschutz für die Innenstadt
Der geplante Hochwasserschutz für die Ansbacher Innenstadt umfasst von der Voggenmühle bis zur Residenz mehrere Bauabschnitte. Insgesamt soll eine etwa 1.015 Meter lange Hochwasserschutzwand aus Stahlbeton entstehen. Hinzu kommen 16 mobile Elemente an Kreuzungsbereichen und Wegen, die im Ernstfall eingesetzt werden. Auch werden vier Schöpfwerke zur Binnenentwässerung und ein Lagergebäude für sogenannte Dammbalken errichtet. Schon 2023 wurde eine etwa 35 Meter lange Hochwasserschutzwand zwischen Theatersteg und Residenz als vorgezogener Bauabschnitt abgeschlossen. Die Gesamtkosten von rund 12,5 Millionen Euro teilen sich die Stadt Ansbach und der Freistaat Bayern.