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18.05.2026

Kinderhaus Kunterbunt nimmt an Erasmus+ Austausch in Finnland teil

Das städtische Kinderhaus Kunterbunt wurde erfolgreich in das europäische Förderprogramm Erasmus+ aufgenommen. Die Teilnahme setzt einen anspruchsvollen Bewerbungsprozess, die Empfehlung der Fachaufsichtsbehörden sowie den Nachweis hoher pädagogischer Qualität voraus. Nur neun bayerische Einrichtungen wurden für die einwöchige Fortbildungsreise ausgewählt. Gemein-sam mit einer Delegation des Staatsinstitutes für Frühpädagogik und weiteren externen Kolleginnen reisten Einrichtungsleiterin Martina Weidner Scheeler und Erzieherin Alexandra Bunk nach Finn-land – ein Land, das europaweit für seine exzellente frühpädagogische Arbeit bekannt ist.

Während des Aufenthalts hospitierten die städtischen Mitarbeiterinnen in mehreren Kindertageseinrichtungen und erhielten vielfältige Einblicke in den pädagogischen Alltag. Jedes Kind ganz selbstverständlich einzubeziehen, unabhängig von Herkunft, Sprache oder Entwicklungsstand, wurde von den Teilnehmerinnen als besonders relevant und sehr nah an ihrer persönlichen Haltung wahrgenommen. „Eine qualitativ besonders hochwertige Arbeit wird durch Kleingruppen, die Vielzahl an Personal und deren hohes, akademisches Qualifikationsniveau erreicht“, so Weidner-Scheeler. Beeindruckt hat sie auch den Einsatz visueller Kommunikationsmittel, der künftig auch im Kinderhaus Kunterbunt umgesetzt werden soll. In vielen Einrichtungen werden durchgängig Bildkarten genutzt, um Kindern Orientierung zu geben und ihre Beteiligung zu erleichtern. „Visuelle Hilfsmittel fördern die Selbstständigkeit und erleichtern die Teilhabe aller Kinder“, so Bunk.

Die Reise bot zudem wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der Team und Organisationskultur. Die finnischen Beispiele unterstreichen den Weg des Kinderhauses, demokratische Bildung und Partizipation im Alltag fest zu verankern. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen nun in das pädagogische Konzept des Kinderhauses ein. Von der europäischen Zusammenarbeit profitieren vor allem die Kinder, die vielfältige Impulse erhalten und wichtige Kompetenzen für ihren weiteren Bildungsweg entwickeln.