Tag der Erneuerbaren Energien in der Stadt Ansbach
Am vergangenen Sonntag lud die Stadt Ansbach gemeinsam mit Kooperationspartnern zum Tag der Erneuerbaren Energien ein, bei welchem es zwei informative Führungen gab, die die Bedeutung nachhaltiger Energie hervorhoben.
Um 10 Uhr gab es eine Führung bei der Biogasanlage von Jürgen Schwab in Dombach im Loch. Das Angebot wurde sehr gut angenommen und etwa 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besichtigten den Betrieb. Die Biogasanlage, mit ihren flexiblen Blockheizkraftwerken, verarbeitet Gülle, Mist und Energiepflanzen aus dem eigenen sowie benachbarten Betrieben. Sie versorgt außerdem 14 Haushalte in Dombach im Loch zu 100 Prozent mit Nahwärme. Seit 2004 wurde der Betrieb durch eine Photovoltaikanlage ergänzt. Um den Strom künftig vermehrt für den Eigengebrauch zu nutzen, wurden zwei Stromspeicher errichtet, welche seit kurzem in Betrieb sind und vor Ort inspiziert werden konnten. Im Anschluss konnten bei einem kühlen Getränk persönliche Fragen geklärt werden.
Am Nachmittag um 13:30 Uhr fand eine weitere Führung am zukünftigen Bürgerwindpark Strüth-Kühndorf mit Gerhard Sauerhammer statt. Dort erfuhren die etwa 20 Teilnehmenden wie die Idee aufkam ein eigenes Bürgerwindrad von den Bewohnern Strüths und Kühndorfs bauen zu lassen, welche Rechtsform für die Gesellschaft gewählt wurde, wie die Genehmigungen abliefen und auch welche Probleme und Hürden es während der Planung gab. Die Rodung der Fläche am geplanten Standort wurde bereits durchgeführt und im Laufe des Jahres soll das Windrad erbaut werden, sodass es im besten Fall bis Ende des Jahres 2026 ans Netz kann. Während der Führung wurden interessante Fragen gestellt und rege diskutiert. „Der Tag der erneuerbaren Energien 2026 bot die Gelegenheit, sich mit Experten auszutauschen und einen Blick hinter die Kulissen der erneuerbaren Energien in der Stadt Ansbach zu werfen, so können wir gemeinsam die Zukunft nachhaltig gestalten“, erklärt Aline Löffler, Klimaschutzbeauftragte der Stadt Ansbach anschließend.
