Energetische Sanierung denkmalgeschützter Gebäude
Vortragabend im Klimaladen Ansbach
Die ehemals markgräfliche Residenzstadt Ansbach wird geprägt von denkmalgeschützten Gebäuden insbesondere aus dem Barock. Gebäudesanierungen und Modernisierungen sind natürlich auch bei Baudenkmälern notwendig, denn historische Bausubstanz kann nur mit einer sinnvollen Nutzung bewahrt werden. Ein niedriger Energieverbrauch ist hier unverzichtbarer Bestandteil einer nachhaltigen Modernisierung und Anreiz für Eigentümer zu Investitionen in den Bestand. Dass Denkmalschutz und energetische Anpassung sich nicht ausschließen, wurde im Rahmen des Vortragsabends am 30. November 2016 verdeutlicht.
Nach einer fachlichen Einleitung durch die Untere Denkmalschutzbehörde der Stadt Ansbach erläuterte Referent Jakob Merbach, zertifizierter Passivhausplaner und Energieberater für Baudenkmale, die Möglichkeiten und Grenzen der energetischen Sanierung. Dabei ging er auch auf die Unterscheidung „Baudenkmal, Ensembleschutz, besonders erhaltenswerte Bausubstanz“ ein und stellte mehrere Projekte vor.
