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Dienstleistungen Wirtschaftsförderung

Coronavirus: Informationen für Unternehmen und Beschäftigte

Vor dem Hintergrund der Ausbreitung des Coronavirus haben wir für Sie relevante Informationsquellen aufbereitet, die spezifische Informationen für Unternehmen und Beschäftigte enthalten. Bei den im weiteren Verlauf aufgeführten Quellen liegt der Fokus auf amtlichen Quellen und konkreten Anlaufstellen.

Die Staatsregierung lockert die Corona-Maßnahmen in Bayern ab dem 6. Mai 2020

Im Anschluss an die Kabinettssitzung vom 5. Mai 2020 wurden folgende Änderungen (auszugsweise) kommuniziert: 

„Mit Wirkung ab dem 6. Mai 2020 entfällt die allgemeine Ausgangsbeschränkung. Die bestehende Kontaktbeschränkung und das Distanzgebot gelten fort. Jeder ist demnach angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. Ansammlungen im öffentlichen Raum bleiben verboten.

5. Handels- und Dienstleistungsbetriebe
Ab dem 11. Mai 2020 ist die Öffnung aller Handels- und Dienstleistungsbetriebe (Groß- und Einzelhandel mit Kundenverkehr) unter Auflagen (z. B. Maskenpflicht) erlaubt. Die bislang geltende Beschränkung auf eine Verkaufsfläche von 800 qm wird aufgehoben. Der Betreiber hat sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann und die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 20 m² Verkaufsfläche. Der Betreiber hat ein Schutz,- Hygiene und Parkplatzkonzept auszuarbeiten. Auch Einkaufszentren und Wochenmärkte können unter Beachtung besonderer Auflagen wieder öffnen."

Diese Maßnahmen sind in der Vierten Infektionsschutzmaßnahmenverordnung enthalten: Vierte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (4. BayIfSMV)

Durch die 4. BayIfSMV wird auch die Einreise-Quarantäne-Verordnung (EQV) bis 17. Mai 2020 verlängert. 

Ergänzend zur Verordnung wurde die FAQ (Häufig gestellte Fragen zur Corona-Krise im Bereich Wirtschaft) als Auslegungshilfe überarbeitet. Im Dokument finden sich detaillierte Aussagen zu:

  • Dienstleistungsbetrieben mit Kundenverkehr
  • Handelsbetrieben und Einkaufszentren
  • Praxen für medizinische, therapeutische und pflegerische Leisutngen
  • Berufliche und berufsqualifizierende Aus- und Fortbildungsstätten
  • Fahrschulen
  • Musikschulen

In den FAQ wurde auch ein Zeitplan für eine schrittweise Teilöffnung von Gastronomie und Hotellerie ab dem 17. Mai 2020 in Aussicht gestellt, jedoch noch nicht beschlossen. 

Die FAQ finden Sie über folgenden Link auf der Seite des Gesundheitsministeriums: Häufig gestellte Fragen zur Corona-Krise im Bereich Wirtschaft

Corona-Maßnahmen des Freistaats werden bis 10. Mai 2020 verlängert. Ab 29. April 2020 gelten neue Regelungen für den Einzelhandel: 

Ladengeschäfte dürfen ab 29. April 2020 unter folgenden Voraussetzungen öffnen:

  • Buch- und Fahrradläden müssen in Zukunft ebenso die 800 qm-Grenze beachten.
  • Generell gilt: Größere Ladengeschäfte dürfen ihre Verkaufsfläche auf 800 qm begrenzen. Diese mittlerweile zulässige Möglichkeit wird nunmehr ausdrücklich in die Verordnung aufgenommen. Lebensmittelgeschäfte, Bau- und Gartenmärkte, der Kfz-Handel und die sonstigen schon bisher privilegierten Geschäfte des täglichen Bedarfs können weiterhin mehr als 800 qm öffnen.
  • Der Grundsatz „ein Kunde je 20 qm Verkaufsfläche“ gilt für alle Ladengeschäfte.

Friseur- und Fußpflegebetriebe dürfen ab 4. Mai 2020 wieder öffnen. Ebenso uneingeschränkt dürfen Physiotherapeuten tätig werden. Auch für diese Berufsgruppen gilt künftig insbesondere die Maskenpflicht.

Corona-Maßnahmen des Freistaats werden bis 3. Mai 2020 verlängert, einzelne Branchen erfahren Lockerungen 

Hier sind Auszüge aus dem Bericht der Kabinettsitzung vom 16.04.2020 zitiert: 

"Die Staatsregierung hat hierzu folgende Eckpunkte beschlossen:

  • Ausgangsbeschränkung

Die Ausgangsbeschränkung wird bis einschließlich 3. Mai 2020 verlängert. Sie wird ab 20. April insoweit gelockert, als künftig Sport und Bewegung an der frischen Luft nicht nur mit den Angehörigen des eigenen Hausstands zulässig ist, sondern zusätzlich mit einer haushaltsfremden Person.

  • Geschäfte

Für Ladengeschäfte und den Einzelhandel gelten künftig folgende Auflagen: Einlasskontrollen, 1,5 m-Abstand, ein Kunde pro 20 qm, verpflichtende Hygiene- und Parkplatzkonzepte sowie ein Mundschutzgebot, wobei deren Besorgung eigenverantwortlich durch den Ladeninhaber bzw. Kunden erfolgen muss. Auf dieser Grundlage werden die Beschränkungen im Bereich der Geschäfte stufenweise erleichtert:

    • Ab 20. April 2020 dürfen Bau- und Gartenmärkte sowie Gärtnereien wieder öffnen.
    • Ab 27. April 2020 dürfen Kfz-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen wieder öffnen.
    • Ab 27. April 2020 dürfen weitere Geschäfte bis zu einer maximalen Verkaufsfläche von 800 qm öffnen. Das bedeutet eine maximal zulässige Kundenzahl von 40 Personen pro Laden.

Hier finden Sie die Checkliste für die Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzepts sowie eines Parkplatzkonzepts vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

    • Es ist entsprechend des Beschlusses der Ministerpräsidentenkonferenz beabsichtigt, dass Friseure ab 4. Mai 2020 wieder öffnen dürfen. Die Entscheidung darüber wird unter Berücksichtigung der weiteren Entscheidungen der MPK und des Bundes und unter Beachtung des Infektionsgeschehens rechtzeitig vorher erfolgen.
  • Gastronomie / Hotellerie / Tourismus

Für den Bereich Gastronomie und Hotellerie bestehen die bisherigen Regelungen fort (nur Mitnahme von Essen, nur unaufschiebbare berufliche Übernachtungen)."

Die Zweite Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (2. BayIfSMV) finden Sie hier im Wortlaut: Zweite Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (2. BayIfSMV)

Bitte beachten Sie auch die aktualisierte "Positivliste" des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. Hier wird für zahlreiche Betriebe definiert, ob Sie zu den Betrieben, Einrichtungen, Ladengeschäfte gehören, die geöffnet haben dürfen bzw. deren Dienstleistungen weiterhin angeboten werden dürfen. Die "Positivliste" im Detail finden Sie unter diesem Link: Positivliste

Bitte beachten Sie darüber hinaus auch die Verlautbarungen des Innenministeriums, durch die festgelegt wird, welche Angebote und Dienstleistungen für private Kunden einen triftigen Grund zum Verlassen der Wohnung darstellen: Corona-Informationen des bay. Innenministeriums

Vorläufige Ausgangsbeschränkung in Bayern (gültig bis 19.04.2020)

Aufgrund der weiter fortschreitenden Verbreitung des Coronavirus gilt in Bayern vom 21. März 2020 bis 19. April 2020 eine Ausgangsbeschränkung. Die weitgehende Reduktion bzw. Beschränkung sozialer Kontakte im privaten und öffentlichen Bereich soll die Übertragung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in der Bevölkerung verringern. Indem die Ausbreitung verlangsamt wird, können die zu erwartenden schweren Erkrankungsfälle von COVID-19 über einen längeren Zeitraum verteilt und Versorgungsengpässe in den Krankenhäusern vermieden werden.

Durch die Allgemeinverfügung gilt ab morgen (auszugsweise - die vollständige Allgemeinverfügung wird bereit gestellt):

  • Jeder wird angehalten, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten.
  • Untersagt werden Gastronomiebetriebe jeder Art. Ausgenommen ist die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen.
  • Das Verlassen der eigenen Wohnung ist nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt.
  • Triftige Gründe sind insbesondere:
  1. die Ausübung beruflicher Tätigkeiten,
  2. die Inanspruchnahme medizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen (z. B. Arztbesuch, medizinische Behandlungen; Blutspenden sind ausdrücklich erlaubt) sowie der Besuch bei Angehörigen helfender Berufe, soweit dies medizinisch dringend erforderlich ist (z. B. Psycho- und Physiotherapeuten),
  3. Versorgungsgänge für die Gegenstände des täglichen Bedarfs (z. B. Lebensmittelhandel, Getränkemärkte, Tierbedarfshandel, Brief- und Versandhandel, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker, Banken und Geldautomaten, Post, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Reinigungen sowie die Abgabe von Briefwahlunterlagen). Nicht zur Deckung des täglichen Bedarfs gehört die Inanspruchnahme sonstiger Dienstleistungen wie etwa der Besuch von Friseurbetrieben

Das gesamte Dokument finden Sie hier: Bayerische Verordnung über Infektionsschutzmaßnahmen anlässlich der Corona-Pandemie


Es wird keine Bescheinigung  für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Wahrnehmung der beruflichen Tätigkeit und der Bewegung zum Arbeitsplatz benötigt.

Freistaat Bayern leistet weitreichende Unterstützung für betroffene Unternehmen

Die Staatsregierung hat einen Härtefallfonds "Soforthilfe Corona", finanzielle Unterstützungsangebote, Unterstützung bei Kurzarbeit und die Erleichterung von Steuerstundungen beschlossen. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Wirtschaftsministeriums: Unterstützung für betroffene Unternehmen

Unternehmen, die von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen sind, erhalten Unterstützung durch die Hilfsprogramme des Freistaats und der Bundesregierung. Beide Programme sind mittlerweile verzahnt und werden über ein Formular beantragt. Weitere Informationen und das Online-Antragsformular finden Sie seit 31.03.2020 hier: Antragsformular Soforthilfe Corona

Fragen zur Soforthilfe werden Ihnen über eine Hotline unter der Rufnummer 0981-531320 beantwortet.

Hinweis: Den Antrag für die Soforthilfe-Programme des Bundes bzw. des Freistaates Bayern können Sie ausschließlich online einreichen.
Anträge, die nach dem 31.03.2020, 14.00 Uhr, per E-Mail, Fax oder postalisch bei der Regierung von Mittelfranken eingegangen sind, werden gelöscht. Bitte stellen Sie in diesem Fall Ihren Antrag erneut über das Online-Antragsverfahren. Eine Beantragung per E-Mail, Fax oder auf dem Postweg ist nicht mehr möglich! 

Liquidität sichern mit den Instrumenten der LfA Förderbank Bayern (LfA)

Die bekannten Förderangebot der LfA stehen den Unternehmen in der gegenwärtigen Situation zur Sicherung der Liquidität zur Verfügung. Abgewickelt werden die Programme über Ihre Hausbank vor Ort.  Informationen hierzu finden Sie unter LfA: Coronavirus - Informationen für Unternehmen sowie unter KfW-Corona-Hilfe: Kredite für Unternehmen

Weitere Informationen finden Sie hier:

Was können Unternehmen zur Senkung der laufenden Kosten tun

Informationen für Betriebe, Branchen und Selbstständige

Informationen der Agentur für Arbeit über Kurzarbeit

Informationen für die Kultur- und Kreativwirtschaft

Kontakt zur Wirtschaftsförderung

Sollten Sie spezielle Fragen haben, die von den oben genannten Einrichtungen nicht beantwortet werden können, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Sie erreichen uns unter der E-Mail-Adresse wirtschaftsfoerderung@ansbach.de und telefonisch unter 0981 51-555.