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Dienstleistungen Wirtschaftsförderung

Coronavirus: Informationen für Unternehmen und Beschäftigte

Vor dem Hintergrund der Ausbreitung des Coronavirus haben wir für Sie relevante Informationsquellen aufbereitet, die spezifische Informationen für Unternehmen und Beschäftigte enthalten. Bei den im weiteren Verlauf aufgeführten Quellen liegt der Fokus auf amtlichen Quellen und konkreten Anlaufstellen.

Vorläufige Ausgangsbeschränkung in Bayern

Aufgrund der weiter fortschreitenden Verbreitung des Coronavirus gilt in Bayern vom 21. März 2020 bis 3. April 2020 eine Ausgangsbeschränkung. Die weitgehende Reduktion bzw. Beschränkung sozialer Kontakte im privaten und öffentlichen Bereich soll die Übertragung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in der Bevölkerung verringern. Indem die Ausbreitung verlangsamt wird, können die zu erwartenden schweren Erkrankungsfälle von COVID-19 über einen längeren Zeitraum verteilt und Versorgungsengpässe in den Krankenhäusern vermieden werden.

Durch die Allgemeinverfügung gilt ab morgen (auszugsweise - die vollständige Allgemeinverfügung wird bereit gestellt):

  • Jeder wird angehalten, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten.
  • Untersagt werden Gastronomiebetriebe jeder Art. Ausgenommen ist die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen.
  • Das Verlassen der eigenen Wohnung ist nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt.
  • Triftige Gründe sind insbesondere:
  1. die Ausübung beruflicher Tätigkeiten,
  2. die Inanspruchnahme medizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen (z. B. Arztbesuch, medizinische Behandlungen; Blutspenden sind ausdrücklich erlaubt) sowie der Besuch bei Angehörigen helfender Berufe, soweit dies medizinisch dringend erforderlich ist (z. B. Psycho- und Physiotherapeuten),
  3. Versorgungsgänge für die Gegenstände des täglichen Bedarfs (z. B. Lebensmittelhandel, Getränkemärkte, Tierbedarfshandel, Brief- und Versandhandel, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker, Banken und Geldautomaten, Post, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Reinigungen sowie die Abgabe von Briefwahlunterlagen). Nicht zur Deckung des täglichen Bedarfs gehört die Inanspruchnahme sonstiger Dienstleistungen wie etwa der Besuch von Friseurbetrieben

Das gesamte Dokument finden Sie hier: Vorläufige Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie

Es wird keine Bescheinigung  für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Wahrnehmung der beruflichen Tätigkeit und der Bewegung zum Arbeitsplatz benötigt.

Bitte beachten Sie auch die aktualisierte Positivliste des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. Danach gilt bei „Mischbetrieben aller Art“ (ein Teil vom Verbot erfasst, ein anderer nicht): „Kein Verbot, wenn der erlaubte Sortimentsteil überwiegt (Schwerpunktprinzip): die Betriebe sollen alle Sortimente vertreiben können, die sie gewöhnlich auch verkaufen. Wenn bei einem Betrieb der verbotene Teil des Sortiments überwiegt, soll der erlaubte Teil allein weiter betrieben werden können.“

Die Positivliste im Detail finden Sie unter diesem Link: FAQ des Gesundheitsministeriums (Positivliste)

Freistaat Bayern leistet weitreichende Unterstützung für betroffene Unternehmen

Unternehmen, die von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen sind, erhalten Hilfen vom Freistaat und von der Bundesregierug.

  • Die Staatsregierung hat einen Härtefallfonds "Soforthilfe Corona", finanzielle Unterstützungsangebote, Unterstützung bei Kurzarbeit und die Erleichterung von Steuerstundungen beschlossen. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Wirtschaftsministeriums: Unterstützung für betroffene Unternehmen

Zuständig für die Abwicklung der Soforthilfen ist die Regierung von Mittelfranken: Startseite der Regierung von Mittelfranken

Vor Antragstellung lesen Sie bitte auch die aufbereitete Übersicht der häufig gestelten Fragen: FAQ Soforthilfe für Unternehmen

Den Antrag auf Soforthilfe finden Sie hier: Antrag Soforthilfe

Für Fragen zur Beantragung von Soforthilfe wenden Sie sich bitte an die Hotline der Regierung von Mittelfranken unter 0981 53-1320.

Wenn Sie einen Antrag auf Soforthilfe stellen, senden Sie diesen bitte

  • Die Bundesregierung hat ebenfalls ein Förderprogramm verabschiedet. Die Bemessungsgrenzen unterscheiden sich von denen des Freistaats. Sobald ein Förderantrag vorliegt, können Sie die Mittel bei der Regierung von Mittelfranken beantragen. Weitere Informationen, wie z. B. die geplante Verknüpfung beider Programme, finden Sie auf der Seite der Regierung von Mittelfanken: FAQ Soforthilfe für Unternehmen

 

Liquidität sichern mit den Instrumenten der LfA Förderbank Bayern (LfA)

Die bekannten Instrumente der LfA stehen den Unternehmen in der gegenwärtigen Situation zur Sicherung der Liquidität zur Verfügung. Abgewickelt werden die Programme über Ihre Hausbank vor Ort. Weitere Informationen finden Sie unter LfA: Coronavirus - Informationen für Unternehmen

Weitere Informationen finden Sie hier:

Was können Unternehmen zur Senkung der laufenden Kosten tun

Informationen für Betriebe, Branchen und Selbstständige

Informationen der Agentur für Arbeit über Kurzarbeit

Informationen für die Kultur- und Kreativwirtschaft

Kontakt zur Wirtschaftsförderung

Sollten Sie spezielle Fragen haben, die von den oben genannten Einrichtungen nicht beantwortet werden können, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Sie erreichen uns unter der E-Mailadresse wirtschaftsfoerderung@ansbach.de und telefonisch unter 0981 51-555.