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Wirtschaft in Ansbach_ANsWERK_Samantha Loveless
07.10.2021

Gelebte Inklusion auch in der Arbeitswelt - Oberbürgermeister Thomas Deffner zu Gast bei der Lebenshilfe Ansbach

Menschen mit Behinderung eine Aufgabe zu geben, sie angemessen zu fordern und zu fördern und dabei die eigene Lebensgestaltung zu unterstützen: Diesem Auftrag widmet sich der Verein Lebenshilfe Ansbach e.V. seit der Gründung im Jahr 1965. 1979 entstand mit der Westmittelfränkische Lebenshilfe Werkstätten GmbH ein einzigartiger Werkstättenbetrieb, der allein an den Standorten Ansbach, Bad Windsheim und Feuchtwangen ca. 900 Menschen mit Behinderung beschäftigt. Je nach Neigungen und Fähigkeiten können hier Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen am Werkstattleben teilhaben und mitwirken. Ziel ist es dabei, ihre Fähigkeiten zu fördern und weiter auszubauen. Oberbürgermeister Thomas Deffner verschaffte sich nun zusammen mit der Wirtschaftsförderung im Rahmen eines Unternehmensbesuch persönlich einen Überblick über die Betriebsstätte.

Ursprünglich als Elterninitiative zur Betreuung behinderter Kinder gestartet, hat sich der Lebenshilfe Ansbach e.V. bis heute zu einem wichtigen Partner mit einem umfassenden Netzwerk für Menschen mit Behinderung entwickelt. Neben den Arbeitsplätzen der Westmittelfränkischen Lebenshilfe Werkstätten GmbH umfasst das Angebot des Vereins zum Bei-spiel die Bereitstellung verschiedenster Wohnformen, Angebote im Kinder- und Jugendbereich, Frühförderstellen, Offene Hilfen oder auch die zentrale Beratungsstelle „Treffpunkt“ mitten in Ansbach. Menschen mit Behinderung werden umfassend dabei unterstützt, ein möglichst selbstbestimmtes Leben im Sinne der Inklusion zu gestalten.

Im Mittelpunkt des Besuchs des Stadtoberhaupts standen die Arbeitsbereiche. Am Standort Ansbach sind etwa 400 Menschen mit Behinderung beschäftigt. Das Spektrum der Produktion und der Dienstleistungen ist dabei vielschichtig und facettenreich und bietet zahlreiche Möglichkeiten, eine Tätigkeit je nach persönlicher Fähigkeit aufzunehmen. Von Stick- und Druckarbeiten bis hin zum Garten- und Landschaftsbau, Verpackungsarbeiten, Holzverarbeitung oder der Elektromontage - auch eine Kfz-Werkstatt beinhaltet das Portfolio am Standort Ansbach, die für fast jeden Schaden bereitsteht. „Ich bin sehr angetan, von der Vielfalt der Arbeitsplätze und der hochwertigen Produktion. Das Konzept der Lebenshilfe steht für Inklusion im besten Sinne", erklärte Oberbürgermeister Thomas Deffner im Rahmen der Besichtigung. Wirtschaftsförderer Christoph Albrecht stellte zudem die Bedeutung des Unternehmens auch für die regionale Wirtschaft heraus. So fungiere die Lebenshilfe als wichtiger Arbeitgeber und Zulieferer und damit als Dienstleister für Unternehmen in der Region. Gerne unterstütze die Verwaltung dabei, die Vernetzung der Lebenshilfe mit anderen Wirtschaftspartnern zu intensivieren.