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Unternehmerabend im Technologie- und Innovationszentrum Ansbach (TIZ)
26.10.2020

Oberbürgermeister Thomas Deffner bittet, Regeln einzuhalten

Mit einem Inzidenzwert von 47,8 hat die Stadt Ansbach am 26. Oktober 2020 den Grenzwert der bayerischen Corona-Ampel von 35 überschritten. Oberbürgermeister Thomas Deffner bittet daher alle Bürgerinnen und Bürger, sich weiterhin an die geltenden Regeln zu halten. „Unser aller Verhalten entscheidet nun darüber, wie sich die Zahlen entwickeln“, so OB Deffner. „Nur wenn wir uns alle, ob im privaten oder im öffentlichen Bereich, an die AHAL-Regelungen (Abstand, Hygiene, Alltagsmasken, Lüften) halten, können wir uns und vor allem die Personen aus den Risikogruppen schützen. Ich bedanke mich bei allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern für die bisher gezeigte Solidarität und auch das Verständnis für die Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.“

Mit dem Überschreiten des Schwellenwerts von 35 gilt ab dem Tag, der auf den Tag der erstmaligen Nennung auf der Homepage des Staatsministerium für Gesundheit und Pflege folgt (zum Zeitpunkt der Erstellung der Pressemitteilung wurden die Daten am 26. Oktober noch nicht aktualisiert), unter anderem, dass bei privaten Feiern oder Treffen nur noch zehn Personen oder zwei Haushalte erlaubt sind. Außerdem gilt dann eine Sperrstunde (23 bis 6 Uhr), sowie ein Verbot für Alkoholverkauf an Tankstellen, Kiosken und Lieferdiensten ab 23 Uhr. „Eine Maskenpflicht in der Innenstadt in Ansbach wird derzeit noch nicht eingeführt. Ich appelliere aber an alle, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann“, so Deffner.Weiterhin gilt allerdings die Maskenpflicht auf dem Wochenmarkt, die nun auch wieder verstärkt kontrolliert werden soll.

Leitender Rechtsdirektor Udo Kleinlein erklärt in diesem Zusammenhang, dass der Inzidenzwert von über 35 nicht die tatsächliche Zahl an Infizierten in der Stadt Ansbach widerspiegelt, da sich der Inzidenzwert auf 100.000 Bewohner bezieht. „D.h. in Ansbach mit rund 42.000 Einwohner wird die Zahl der Infektionen entsprechend auf 100.000 hochgerechnet“, so Kleinlein.