Coronavirus: Aktuelle Lage

Laut Verlautbarung des Herrn Ministerpräsidenten Dr. Söder gilt ab 21.3.2020, 0 Uhr, eine Ausgangsbeschränkung für Bayern. Dies ist aktuellen Entwicklung geschuldet, da Infektionsketten nicht mehr nachvollziehbar sind. Insbesondere sind Gruppenbildungen und Menschenansammlungen untersagt.

Am 22. März 2020 vertändigten sich Bund und Länder zudem auf eine Erweiterung der am 12. März beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte.

Eine Information der Oberbürgermeisterin zur Corona-Pandemie finden Sie hier.

+++ Achtung: Im Stadtgebiet Ansbach sind derzeit Personen unterwegs, die vorgeben, im Auftrag des Gesundheitsamtes unterwegs zu sein, um Corona-Tests in Wohnungen und Häusern durchzuführen. Gewähren Sie in einem solchen Fall keinen Zutritt und informieren Sie die Polizei +++ 

Aktuelle Lage (Stand 27.3.2020)

Es gibt insgesamt 143 bestätigte Corona-Fälle in Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach (davon 26 in der Stadt).

Ausgangsbeschränkung und Kontaktbeschränkung:

d.h.

  • Bitte bleiben Sie zu Hause
  • Bitte laden Sie keine Gäste ein
  • Bitte halten Sie Abstand
  • Bitte vermeiden Sie Gruppenbildung

Was ist erlaubt:

  • Arbeiten (Mindestabstände in den Büros einhalten, wo möglich Homeoffice)
  • wichtige Arzttermine
  • Lebensmittelversorgung bleibt erhalten
  • Banken geöffnet für Bargeldversorgung
  • Gastronomie: Drive In, ToGo, Lieferungen
  • Frische Luft: Sport, Spazieren (aber alleine bzw. nur mit der Familie)
  • Spaziergang mit Tieren

Was ist verboten:

  • Gruppenbildung
  • Besuchsrechte in Alten-, Pflege-, Behindertenheimen, Krankenhäusern (nur noch im Sterbefall, bei Geburt oder wenn Eltern ihre Kinder besuchen)

Geschlossen werden nun auch:

  • Bau- und Gartenmärkte
  • Friseure
  • Gastronomie (außer Drive In, ToGo, Lieferungen)

FAQ (häufig gestellte Fragen) zur Ausgangsbeschränkung; beantwortet durch die bay. Staatsregierung, finden Sie hier

Weitere Informationen zum Corona-Virus allgemein vom Bay. Staatsministerium für Gesundheit und Pflege finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Corona-Virus allgemein vom des Bay. Staatsministerium des Inneren finden Sie hier.

Der Dienstbetrieb der Stadtverwaltung wird soweit als möglich mit den gewohnten Leistungen aufrechterhalten. Dies gilt allerdings nicht für den Publikumsverkehr mit persönlichem Kontakt. Zum Schutz Ihrer Gesundheit und der unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor einer Ausbreitung des Corona-Virus bitten wir Sie in jedem Fall vorab telefonisch oder per E-Mail-Kontakt mit uns aufzunehmen. Auf diesem Wege können wir sicherlich bereits viele Ihre Fragen beantworten bzw. uns Ihrer Anliegen annehmen. In dringenden Fällen kann ein persönlicher Termin mit dem jeweiligen Fachbereich vereinbart werden. Bitte haben Sie aber Verständnis dafür, dass dies nur für absolut unaufschiebbare Angelegenheiten gilt und die Stadtverwaltung aus den o.g. Gründen ab dem 19. März 2020 bis auf weiteres für den persönlichen Zugang geschlossen ist.

Infoservice für Bürgerinnen und Bürger, Gewerbetreibende und Eltern

Die Stadt Ansbach hat einen Infoservice „Corona“ für Bürgerinnen und Bürger unter der Telefonnummer 51-554  und speziell für Gewerbetreibende unter 51-555 eingerichtet. Zudem werden Ihnen nachfolgend aktuelle und gebündelte Informationen  zur Verfügung gestellt.

Der Kreis für die Notbetreuung von Kindern, deren Eltern in der Gesundheitsversorgung oder Pflege tätig sind, aber auch Beschäftigte im Lebensmittelbereich, deren Produktions- u. Lieferketten u.ä., wurde ausgeweitet. Unter der Telefonnummer 51-549 berät eine sozialpädagogische Fachkraft des Jugendamtes , wer von dieser neuen Regelung Gebrauch machen kann.

Die Telefone sind jeweils montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr besetzt.

Das Gesundheitsamt für Landkreis und Stadt Ansbach erreichen Sie von unter der Telefonnummer 0981-468 7777.  Es ist montags bis freitags von 8.00 bis 16.00 Uhr und am Wochenende von 9.00 bis 15.00 Uhr besetzt.

Eine medizinische Beratung kann leider nicht erfolgen. Wer meint, mit dem Corona-Virus infiziert zu sein, muss sich zunächst per Telefon an seinen Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon: 116 117) wenden.

Häufig gestellte Fragen zu

Ansteckung und Hygiene

Einschränkungen des öffentlichen Lebens

Reisebestimmungen

Allgemeine Informationen

Die bayerischen Gesundheitsbehörden beobachten die Entwicklung im Zusammenhang mit dem Coronavirus sehr genau. Alle bayerischen Gesundheitsämter wurden vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege über das aktuelle Geschehen mit Hinweisen zum Vorgehen bei Verdachtsfällen informiert und gebeten, auch die Ärzteschaft zu informieren. Dies hat das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Ansbach bereits vor Wochen entsprechend umgesetzt.

Bei einem Verdachtsfall, z.B. bei Reiseheimkehrern aus Risikogebieten mit entsprechenden Symptomen, werden von behandelnden Ärzten vorsorglich die Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) umgesetzt. Diese schreiben in begründeten Verdachtsfällen beispielsweise gewisse Hygienemaßnahmen wie Atemschutzmasken für den Patienten und eine isolierte Behandlung vor. So wird bei allen Verdachtsfällen von Anfang an darauf geachtet, dass eine Weiterverbreitung der Erkrankung ausgeschlossen wird.

Bayern ist durch die Task Force Infektiologie gut vorbereitet: In Alarmplänen sind zum Beispiel der Ablauf der Meldewege im Krankheitsverdachtsfall und die Ermittlung von Kontaktpersonen genau geregelt. Die bayerischen Gesundheitsbehörden stehen dabei in engem Kontakt mit dem Bund und den anderen Bundesländern.

Merkblatt des Bay. Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege - Verhalten beim Auftreten von Coronavirus-Infektionen (PDF, 1,6 MB)

Internationale Riskogebiete und besonders betroffene Gebiete in Deutschland

Die aktuelle Lage in Bayern

Übersichtskarte zu Coronainfektionen in Bayern

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts und des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

Hygienemaßnahmen, um eine Ansteckung zu vermeiden

Um die Ausbreitung übertragbarer Atemwegserkrankungen allgemein zu vermeiden, sollten Sie

  • eine gute Händehygiene einhalten: Mit ungewaschenen Händen nicht das Gesicht und insbesondere die Schleimhäute berühren. Regelmäßiges gründliches Händewaschen unter fließendem Wasser mit Seife für 20 bis 30 Sekunden nicht vergessen!
  • Auf Händeschütteln verzichten
  • Abstand zu Erkrankten einhalten
  • Auf eine Husten- und Nies-Etikette achten: Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg. Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dies nur einmal und entsorgen es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel. Und immer gilt: Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen!
  • regelmäßig Räume lüften
  • Menschenansammlungen vermeiden
  • Telefonisch den Hausarzt kontaktieren, wenn Sie Krankheitsanzeichen bei sich feststellen


Grundsätzlich empfiehlt das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Ansbach, bei Atemwegserkrankungen jeglicher Art, insbesondere bei Fieber, immer erst nach telefonischer Kontaktaufnahme mit der Arztpraxis einschließlich Schilderung der Symptome den Weg zur Praxis anzutreten.

Für besorgte Bürgerinnen und Bürger wurde am LGL (Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit) eine Coronavirus-Hotline unter der Nummer 09131- 6808-5101 eingerichtet.