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29.06.2020

Preisgericht würdigt „robusten Entwurf“ für zukünftige Bebauung des Messegeländes – Auszeichnung für Professor Mathias Hähnig

Mithilfe eines städtebaulichen Wettbewerbs für Architekten, Stadt- und Landschaftsplaner suchte die Stadt Ansbach die besten Ideen zur Neugestaltung des 5,3 Hektar großen Messegeländes am Onoldsbach. Unter 12 Teams, die einen Entwurf einbrachten, entschied sich das Preisgericht für das Konzept von Professor Mathias Hähnig aus Tübingen. Der Wettbewerb war mit 23.000 Euro dotiert.

Oberbürgermeister Thomas Deffner lobte im Rahmen der Auszeichnung im Grünen Saal der Orangerie die Vielseitigkeit und Robustheit des Entwurfs. Neben der Integrierung des Onoldsbachs in das Quartier sei besonders die räumliche Aufteilung gelungen, welche eventuell auch die Möglichkeit biete, den Skaterplatz in die Umsetzung mit aufzunehmen. Durchgesetzt habe sich das Konzept für insgesamt 1.000 Bewohner auch deswegen, da neben dem Geschosswohnungsbau zusätzlich Einfamilienhäuser „für den kleineren Geldbeutel“ eingeplant worden seien, so Deffner.

Am 24. April 2018 beschloss der Ansbacher Stadtrat, die Realisierung des Stadtquartiers mit dem Schwerpunkt „Wohnen“ auf dem ehemaligen Messegelände voranzutreiben. Den Auftakt für das Großprojekt bildete im September 2019 eine Informationsveranstaltung mit Ideenwerkstatt und Begehung des Geländes. Der Siegerentwurf soll jetzt die Grundlage für die Planung und Realisierung des Bauprojekts bilden. Miteinfließen werden hierbei auch die Meinungen von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern, die im Rahmen der Ausstellung aller eingebrachten Entwürfe in der Orangerie abgegeben wurden.