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05.12.2017

OB Carda Seidel: Wir wollen in den nächsten Jahren zusätzliche Kinderbetreuungsplätze schaffen und sorgen für mehr Klarheit bei Anmeldung und Bedarf von Kindergarten- und Krippenplätzen

Die Stadt Ansbach reagiert auf höhere Geburtenzahlen in Ansbach. „Orientiert am steigenden Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen in den nächsten Jahren wollen wir zusätzliche Betreuungsmöglichkeiten schaffen“, erklärt Oberbürgermeisterin Carda Seidel. „Hierfür haben wir bereits im Haushaltsentwurf 2018 Mittel vorgesehen.“ Zudem sollen ein einheitlicher Anmeldungszeitraum für die Kindergarten- und Krippenplätze und eine neue Software beim Jugendamt für mehr Transparenz bei Anmeldezahlen und Bedarfsermittlung sorgen und so auch eine verlässliche Grundlage für weitere Planungen liefern.

Für die Planung und Vorbereitung von baulichen Maßnahmen an Kindertagesstätten sind im Haushaltsentwurf 2018 200.000 Euro Eigenmittel vorgesehen, zu denen noch ca. 90% Förderung kommen werden. Die Ergebnisse einer ersten Prüfung der Kindergärten in städtischer Baulast wurden bereits in den Haushaltsberatungen am 23. November vorgestellt. „Wir haben uns ganz bewusst noch nicht auf eine bestimmte Baumaßnahme festgelegt, sondern wollen erst noch die eingehendere Prüfung der Bedarfe in den Stadt- und Ortsteilen sowie der baulichen Möglichkeiten abwarten und dann reagieren“, so die Oberbürgermeisterin. Es sollen schnellstmöglich erste Baumaßnahmen durchgeführt werden und weitere in den kommenden Jahren folgen. Bei der Finanzierung dieser Maßnahmen soll das im August 2017 aufgelegte Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung 2017 bis 2020“ des Bundes genutzt werden. Zusammen mit der hohen staatlichen Förderung wird die Stadt Ansbach auch Baumaßnahmen für neue Kita-Plätze von kirchlichen Trägern mit bis zu 90% der zuwendungsfähigen Kosten fördern.

Da Doppel- und Dreifachanmeldungen und eine nicht nachvollziehbare Warteliste in der Vergangenheit immer wieder zu einem verzerrten Bild des tatsächlichen Bedarfs an Kindergartenplätzen geführt haben, entschied die Oberbürgermeisterin, eine neue Software beim Jugendamt anzuschaffen. Das neue Computerprogramm soll Mehrfachanmeldungen verhindern und für mehr Klarheit sorgen. Zudem wurde ab 2018 ein einheitlicher Anmeldezeitraum zwischen den Ansbacher Kindertagesstätten und der Stadt Ansbach vereinbart. In Zukunft sollen die entsprechenden Unterlagen Mitte Februar versandt werden.

Neben der Schaffung von Kindergartenplätzen ist die Stadt Ansbach auf der Suche nach weiteren Tagesmüttern, die die entsprechende Qualifikation erhalten. Die Stadt bittet Interessierte sich bei Nicole Schermer per Telefon 0981/51-283 oder per Mail
nicole.schermer@ansbach.de im Amt für Familie, Jugend, Senioren und Integration zu melden und dankt bereits jetzt für das Engagement.