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13.03.2019

Zugewanderte und Betriebe sollen sich kennenlernen

Im Rahmen des Ansbach-Pakts veranstaltet die Stadt Ansbach zum zweiten Mal gemeinsam mit einer Reihe von Institutionen und Arbeitgebern vom 18. bis zum 29. März 2019 die „Kennenlernwochen – Zugewanderte treffen Arbeitgeber“. Ziel ist es, dass Neuzugewanderte Arbeitgeber in der Region kennen lernen, Unterstützung bei der Berufsorientierung erhalten und so eine Integration in den Arbeitsmarkt ermöglicht wird. Oberbürgermeisterin Carda Seidel erinnerte bei der Vorstellung des Projekts an den im Februar 2016 auf Initiative der Stadt unterzeichneten Ansbach-Pakt. Die Stadt Ansbach, die IHK, die HWK, die Agentur für Arbeit Ansbach-Weißenburg und das Jobcenter Ansbach vereinbarten darin, Unterstützung für die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt und die aktive Unterstützung von Unternehmen, die hier einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz anbieten. Dies wird mit den Kennenlernwochen mit Leben gefüllt, freut sich die Oberbürgermeisterin. „Es ist ein wichtiger Schritt für die Integration neu Zugewanderter generell und insbesondere für die Integration in den Arbeitsmarkt.“ Bei den Kennenlernwochen beteiligt sich diesmal auch erstmals der Landkreis Ansbach.

Nach der Premiere der Kennenlernwochen im Juni 2018 wurde nun ein früherer Termin im März gewählt, damit bei Interesse eine Ausbildung im Herbst begonnen werden kann. Bei der ersten Kennenlernwoche entstanden viele Praktika, die Ausbildungsstellen für Herbst waren leider bereits vergeben, erklärte Cornelia Stenzel, Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte. Alle Beteiligten waren sich einig, dass gerade mit Blick auf zahlreiche freie Ausbildungsstellen und dem hohen Fachkräftebedarf, ein solches Projekt sehr gut für die Betriebe in Stadt und Landkreis und gleichermaßen für die Jugendlichen ist.

Das Angebot der Kennenlernwochen gliedert sich in verschiedene Formate.

Bei Besuchen in Betrieben erhalten die Schülerinnen und Schüler aus den Berufsintegrationsklassen Einblicke in verschiedene Ausbildungsberufe. Die HWK und die IHK bieten Berufsorientierung an. Das Jobcenter und die Agentur für Arbeit organisieren für Frauen mit Migrationshintergrund Betriebsbesuche in einem Pflegeheim und beim Landesamt für Finanzen. Zudem stellt der Senior Experten Service sein Projekt „VerA“ zur Unterstützung von Auszubildenden vor. Ehrenamtliche begleiten die Auszubildenden während der Ausbildungszeit als Ansprechpartner für persönliche Schwierigkeiten, schulischen Defiziten, sozialen Problemstellungen oder betrieblichen Problemen.

Beteiligte Institutionen:

  • Agentur für Arbeit Ansbach-Weißenburg
  • HWK für Mittelfranken
  • IHK Nürnberg für Mittelfranken
  • Jobcenter Stadt Ansbach
  • Kolping-Bildungszentrum Ansbach
  • Kreishandwerkerschaft Westmittelfranken Sitz Ansbach
  • VerA Initiative des Senior Experten Service

Teilnehmende Unternehmen und Betriebe:

  • BGU Baugeräte-Union GmbH & Co.
  • Georg Breitschwert GmbH & Co. KG
  • Schlosserei Diezinger GmbH & Co. KG
  • TPO Holz-Systeme GmbH
  • Zahn Pinsel GmbH
  • Diakonie Neuendettelsau Berufsfachschule für Altenpflegehilfe
  • Seniorenpflegeheim CASA REHA
  • Landesamt für Finanzen