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17.02.2021

Gesundheitsregion plus wird weiter gefördert

Positive Meldungen aus dem Gesundheitsbereich sind derzeit rar - Die Gesundheitsregion plus der Stadt und des Landkreises Ansbach kann sich jetzt über eine gute Nachricht freuen: die Fortführung des Projekts wurde für weitere fünf Jahre (bis einschließlich 2025) bewilligt.

Seit 2016 betreiben die Stadt Ansbach und der Landkreis Ansbach gemeinsam das Projekt „Gesundheitsregion plus“. Gefördert vom Bayerischen Ministerium für Gesundheit und Pflege will das Projekt die Themen Gesundheitsversorgung, Pflege und Prävention für die Bevölkerung voranbringen. Die Geschäftsstelle ist seit 2018 mit Christina Löhner und Karin Zelinsky besetzt. Landrat Dr. Jürgen Ludwig begrüßt die weitere Förderung: „Hier wurde eine Plattform geschaffen, die zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger Kooperation und Vernetzung für eine gute medizinische Versorgung und Pflege sowie Prävention ermöglicht.“ Auch Oberbürgermeister Thomas Deffner zeigt sich erfreut: „Die Gesundheitsregion plus kann uns in der nächsten Förderperiode ganz aktuell bei der Errichtung des Pflegestützpunktes in der Stadt Ansbach unterstützen und auf vorhandene Netzwerke zurückgreifen.“

Zusammen mit den 54 anderen Gesundheitsregionen in Bayern entwickelt die Gesundheitsregion plus in der Stadt Ansbach und im Landkreis Ansbach passgenaue Lösungen unter Berücksichtigung der örtlichen Besonderheiten. Sie vernetzt – enorm wichtig in unserer flächenmäßig großen Region – regionale Akteure und Angebote und ermöglicht eine zielgerichtete Zusammenarbeit.

Christina Löhner und Karin Zelinsky: „Unsere Arbeit ist langfristig angelegt, mit der Planungssicherheit für weitere fünf Jahre können wir unsere Arbeit mit einer guten Perspektive fortführen und begonnene Projekte weiterführen.“ Die beiden Geschäftsstellenleiterinnen bieten Akteuren aus den verschiedenen Themenbereichen mit ihren Arbeitskreisen ein Forum für den Austausch und die Entwicklung neuer Projekte. Regelmäßig unterstützt Christina Löhner Kommunen im Landkreis bei dem herausfordernden Thema ärztliche Versorgung und bietet Informationsveranstaltungen für die 58 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Landkreises an. Ebenso steht Löhner mit Einrichtungen zum Thema Nachwuchsgewinnung und Verbesserung des Images der Pflegeberufe im Austausch. Hierzu läuft aktuell ein innovatives Projekt mit der Hochschule Ansbach, welches trotz der Covid-19-Pandemie erfolgreich durchgeführt werden kann. Insbesondere geht es darum die Vorzüge der Region Ansbach als Lebens- und Arbeitsraum in den Vordergrund zu stellen. Ein Projekt zur Unterstützung von Menschen mit Behinderung und herausforderndem Verhalten im Krankenhaus, an allen Standorten des Landkreises, ist in Arbeit. In den Bereichen Gesundheitsfürsorge und Prävention entsteht derzeit – leider etwas gebremst durch die Corona-Pandemie – ein Projekt an zwei Ansbacher Grund- und Mittelschulen zur Verbesserung des Miteinanders zwischen allen Beteiligten der Schulfamilie. Zudem koordiniert Christina Löhner gemeinsam mit dem Sozialreferenten der Stadt Ansbach, Holger Nießlein, die Errichtung des Pflegestützpunktes in der Stadt Ansbach.

Zum Thema betriebliche Gesundheitsförderung organisierte Karin Zelinsky einen Unternehmerabend zum Thema Prävention, der sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen in der Stadt und im Landkreis richtete. Die wichtige Arbeit der Hebammen wird mit Hilfe des Hebammenförderprogramms der bayerischen Staatsregierung unterstützt und in Zusammenarbeit mit den Geburtshilfestationen in Rothenburg und Ansbach und den niedergelassenen Hebammen auf die Gegebenheiten vor Ort angepasst. Die Gesundheitsregion plus kümmert sich gleichfalls um die Umsetzung der Schwerpunktthemen des Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege vor Ort und organisiert Vorträge und Informationsstände zur Information der Bevölkerung, insbesondere auch in den Städten und Gemeinden des Landkreises. Unmittelbar zum Nutzen der Bevölkerung wurde auch das Projekt „demenzfreundliche Apotheke“ auf den Weg gebracht. Hier wird die in vielen Kommunen noch vorhandene Struktur der Apotheken genutzt, um von Demenz betroffenen Menschen und deren Angehörigen einen weiteren Anlaufpunkt und Unterstützungsmöglichkeit auch im ländlichen Raum anzubieten.

Mit der Fortführung der Förderung können Projekte fortgeführt, bzw. neu gestartet und zukunftsfähige Strukturen zum Wohle der Bevölkerung entwickelt werden. „Wir freuen uns, mit unseren Netzwerkpartnern auch in den nächsten fünf Jahren an der Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung weiterarbeiten zu können“, so die beiden Geschäftsstellenleiterinnen.