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04.12.2017

Ansbacher Weihnachtsmarkt wird fränkischer und wächst

Pünktlich um 18 Uhr gingen die Lichter der Weihnachtsbeleuchtung an: Damit konnte die feierliche Eröffnung des Ansbacher Weihnachtsmarktes auf der neuen Bühne starten. Dicht gedrängt lauschten Jung und Alt den Klängen von Onoldia Brass, erfreuten sich am Spiel von Claudia Kucharski vom Theater Kopfüber, die eine Szene aus „Die Teekanne“ präsentierte, und sangen am Ende gemeinsam bei Kerzenschein „Kling Glöckchen“.

Oberbürgermeisterin Carda Seidel freute sich darüber, dass der Ansbacher Weihnachtsmarkt ein ganzes Stück fränkischer geworden ist und über zahlreiche Neuerungen. Eine neue Bühne für die vielfältigen Veranstaltungen, das neugestaltete Areal rings um den Brunnen und stimmungsvoll beleuchtete Kirchtürme von St. Johannis und St. Gumbertus. Zudem sei die Budenstadt gewachsen: Es locke ein Suppenstand mit Leberknödelsuppe und Co., Holzofenbrot mit Schmalz und rund um die heimische Frucht verwöhnen die Besucher hausgemachte Marmeladen, Liköre und Hesselberger Säfte. Bei all den weihnachtlichen Trubel, erinnerte Seidel aber auch an den Sinn der Adventszeit und forderte auf auch mal inne zu halten und sich auf das Wesentliche und die Menschen, die einem nahestehen, zu besinnen. Sie bat zudem darum nicht nur in der Weihnachtszeit zu helfen und Menschen, denen es nicht so gut gehe zu unterstützen.

Die drei Engel Saskia, Tabea und Chayenne, ausgestattet mit neuen Flügeln, stimmten mit einem Gedicht auf die Adventszeit ein. Moderiert wurde die Eröffnung von Stefan Pruschwitz, Geschäftsführer von Citymarketing Ansbach, der viele gute Gründe für einen Besuch des Ansbacher Weihnachtsmarkts nennen konnte. Abschließend dankte Seidel ihm und allen, die den Weihnachtsmarkt möglich machen.

Das gut gefüllte Rahmenprogramm des Marktes, der bis zum 24. Dezember geht, hat Zuwachs bekommen mit einer Jazznacht (2.12.), einem Theatertag (5.12.) und einer Gospelnacht (7.12.). Außerdem geben sich Nikolaus, Pelzmärtel und Christkind am 6. Dezember auf der Bühne ein Stelldichein. Und vom 15. bis 17. Dezember können alle Besucher bei der Schmiedeweihnacht an fünf offenen Schmieden rund um den Markt das traditionelle Handwerk live miterleben.

Kunsthandwerk in der Gotischen Halle

Im Anschluss an die Eröffnung des Weihnachtsmarkts ging es in der Gotischen Halle des Stadthauses weihnachtlich weiter. Dort bietet die Weihnachtsausstellung bereits zum 25. Mal liebevoll Handgemachtes und echte Unikate – nicht nur als Anregung für Weihnachtsgeschenke.