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Häuserfassade

Sonderausstellung "Das Büro im Wandel der Zeiten"

Vom 10. April bis 1. September im Markgrafenmuseum Ansbach

Als Ausdruck der modernen Arbeitswelt war das Büro ständigen Veränderungsprozessen unterworfen. Vom Einzelbüro zum Großraumbüro bis hin zum „Home office“ erlebte der Arbeitsplatz im Laufe des 20. Jahrhunderts einen beständigen Wandel. Die Büroangestellten wurden ein fester Teil der Gesellschaft. Zwar war das Chefbüro meist männlich, aber immer mehr Frauen nahmen einen Platz im Kommunikationsraum „Büro“ ein. Das „Fräulein vom Amt“, die Schreibkraft und die Chefsekretärin sind ebenso wie der Bürobote oder der Sachbearbeiter mit Ärmelschonern Teil unserer Vorstellung des „Büros von früher“. Bestimmendes Merkmal waren hierbei technische Innovationen. Paradigmatisch führt die Schreib-Maschine die Mechanisierung von Vorgängen vor Augen. Die handgeschriebene Mitteilung wurde von mechanisch bewegten Typen ersetzt: getippt war modern. Der Kugelschreiber ersetzte den auslaufgefährdeten Füllfederhalter, nicht der Kopierer, sondern das Kohlepapier sorgten für die Vervielfältigung von Nachrichten. Mancher mag heute rätseln, wie ein altertümliches Telefon mit Wählscheibe wohl funktioniert hat und wie gefährlich ein Bleistiftanspitzer wohl war.

Einblick in den Wandel des Büros geben vom 10. April bis 1. September 2019 mehr als 100 kleine technische Meisterwerke der Sammlung Kaiser aus Ansbach.