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Karlsplatz

Karlsplatz & Sankt Ludwig

Der Karlsplatz wurde als "Neue Auslage" Ende des 17. Jahrhunderts zur Aussiedlung von französischen Glaubensflüchtlingen geplant. Ausgeführt wurden die Pläne aber erst im 18. Jahrhundert. Das Ensemble ist in seiner Geschlossenheit bis heute erhalten. Dazu gehören die katholische Pfarrkirche Sankt Ludwig, die Stadtbücherei, das Stadtarchiv und das Kulturzentrum.

Kirche Sankt Ludwig

Der bayerische König Ludwig l. sorgte dafür, dass der Kirchenbau wieder vorangetrieben wurde und jede Konfession ihr Gotteshaus bekam. Das ebnete den Weg zur Entstehung der ersten katholischen Pfarrkirche in Ansbach. Nachdem Anfang des 19. Jh. die Karlshalle als Bethaus für die stetig wachsende katholische Gemeinde zu klein geworden war, war eine neue Kirche von Nöten. Der bayerische König Ludwig l. gewährte 1829 nicht nur einen staatlichen Zuschuss, sondern 1830 auch die Genehmigung, den Neubau „Ludwigskirche“ zu nennen. Der durchweg einheitlich klassizistische Stil und das große, vier Glocken umfassende Geläut machen einen Besuch lohnenswert.

Stadtbücherei

Das einzigartige Ambiente der ehemals markgräflichen Getreideschranne, beherbergt mehr als 45.000 Medien zu unterschiedlichen Interessens- und Wissensgebieten. Auf insgesamt drei Etagen - zum größten Teil barrierefrei erreichbar - können die Besucher der Stadtbücherei nach Herzenslust schmökern.

Stadtarchiv

Das Stadtarchiv ist die zentrale Stelle der Stadt, in der städtische Archivalien, Dokumente und Quellen zur Stadtgeschichte gesammelt und aufbewahrt werden. Diese Quellen können auf Anfrage eingesehen werden. Auch sind Bescheinigungen für sämtliche Personenstandsbücher älteren Datums im Stadtarchiv zu erhalten. Personenstandsbücher jüngeren Datums hingegen werden im Standesamt geführt (Geburtenbücher für 110 zurückliegende Jahre; Heiratsbücher für 80 Jahre; Sterbefälle für 30 Jahre).

Kulturzentrum Karlsplatz

Es vereint stilvolle moderne und historische Räumlichkeiten unter einem Dach. Die ganze Pracht des Barockzeitalters ist in der komplett sanierten Karlshalle lebendig geblieben. Der spätbarocke Saal dient heute als Konzert- und Tagungsstätte.