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Häuserfassade Steinerne Promenade

Herrieder Tor

Das Herrieder Tor ist eines der Wahrzeichen Ansbachs. Unter Markgraf Carl Wilhelm Friedrich Brandenburg-Ansbach (1712 bis 1757) entstand der 47 Meter hohe, repräsentative Bau. Errichtet wurde der achteckige Turm 1750/51 von dem Hofbau-Inspektor und obersten Baumeister im Markgrafentum Ansbach, Johann David Steingruber. Der Unterbau stammt noch aus dem 15. Jahrhundert. Bereits im Jahr 1374 gibt es eine erste Nennung eines Vorgängerbaus des heutigen Tores. Die Stadtmauer verlief damals weiter nördlich, und das Tor lag in etwa auf der Höhe der Apotheke. Bei der Stadterweiterung unter dem Markgrafen Albrecht Achilles (1440 bis 1486) wurden die Stadtmauer und auch das Stadttor nach Süden hin versetzt.

Das auf der Nordseite angebrachte und vom Lions-Club 1987 gestiftete Glockenspiel spielt täglich um 11.00 Uhr und um 17.00 Uhr den so genannten Hohenfriedberger Marsch, dessen Text mit den Worten „Auf Ansbach-Dragoner, auf Ansbach-Bayreuth“ beginnt. Lohnenswert ist ein Blick durch das Tor auf die so genannte steinerne Promenade, die sich links in südlicher Richtung erstreckt. Es ist ein Ensemble aus dem 18. Jahrhundert, das Stilelemente des Spätbarock und des Klassizismus vereint.