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Bücherregal, © Fotolia

Bekanntmachung über die Schulanmeldung

                                                              I.

                              Schulanmeldung an der Grundschule

Am Mittwoch, 27. März 2019, findet in der Zeit von 14.00 bis 18.00 Uhr an den Grundschulen in der Stadt Ansbach die Schulanmeldung statt.

Anzumelden sind alle Kinder, die im Schuljahr 2019/2020 erstmals schulpflichtig werden. Schulpflichtig werden alle Kinder, die am 30. September dieses Jahres sechs Jahre alt sein werden, also spätestens am 30. September 2013 geboren sind. Ferner werden auf Antrag der Erziehungsberechtigten auch in den Monaten Oktober, November und Dezember geborene Kinder schulpflichtig, wenn auf Grund der körperlichen, sozialen und geistigen Entwicklung zu erwarten ist, dass sie mit Erfolg am Unterricht teilnehmen werden. Für nach dem 31. Dezember 2013 geborene Kinder ist zusätzliche Voraussetzung ein schulpsychologisches Gutachten, das die Schulfähigkeit bestätigt.

Ein Kind, das am 30. September mindestens sechs Jahre alt ist, kann für ein Schuljahr von der Aufnahme in die Grundschule zurückgestellt werden, wenn zu erwarten ist, dass das Kind voraussichtlich erst ein Schuljahr später mit Erfolg am Unterricht der Grundschule teilnehmen kann.

Nähere Informationen erteilen die Schulleitungen der jeweiligen Sprengelschule.

Anzumelden sind ferner Kinder, die im vorigen Jahr vom Besuch der Grundschule zurückgestellt worden sind; der Zurückstellungsbescheid ist dabei vorzulegen.

Die Pflicht zur Schulanmeldung besteht auch dann, wenn die Erziehungsberechtigten beabsichtigen, ihr Kind vom Besuch der Grundschule zurückstellen zu lassen. Anzumelden ist auch jedes ausländische Kind, unabhängig von seinen Kenntnissen in der deutschen Sprache.

Die Kinder müssen an der öffentlichen Grundschule, in deren Sprengel sie wohnen, oder an einer staatlich genehmigten privaten Grundschule angemeldet werden. Das gilt auch dann, wenn die Erziehungsberechtigten die Genehmigung eines Gastschulverhältnisses beantragen wollen. Der Antrag muss bis spätestens 01.07.2019 bei der Schulleitung der Sprengelschule vorliegen. Die Erziehungsberechtigten sollen persönlich mit dem Kind zur Schulanmeldung kommen. Wenn sie verhindert sind, sollen sie einen Vertreter beauftragen, das Kind zur Schulanmeldung zu führen.

Kinder, die bei der Schulanmeldung nicht vorgestellt werden können, dürfen schon vorher schriftlich angemeldet werden.

Die Erziehungsberechtigten und ihre Vertreter müssen bei der Schulanmeldung die nach dem Anmeldeblatt erforderlichen Angaben machen und diese durch Vorlage einer Urkunde (Geburtsurkunde, Familienstammbuch, Sorgerechtsbeschluss bei Alleinerziehenden) belegen; bei Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache sind gemäß § 2 Abs. 3 Satz 1 der Grundschulordnung auch Angaben über einen Besuch einer Kindertageseinrichtung oder eines Vorkurses gemäß Art. 5 Abs. 3 des Bayerischen Integrationsgesetzes zu machen.

Sind mehrere Erziehungsberechtigte vorhanden, so müssen sie die Anmeldung im gegenseitigen Einverständnis vornehmen. In der Regel genügt zum Nachweis hierfür die Unterschrift eines Erziehungsberechtigten auf dem Anmeldeblatt. In Zweifelsfällen und beim Antrag auf Schulaufnahme soll jedoch der andere Erziehungsberechtigte schriftlich zustimmen. Kinder, die in einem Heim untergebracht sind, können auch von der Leiterin/dem Leiter des Heims angemeldet werden.

Die Grundschulordnung legt in § 2 Abs. 3 Satz 5 fest, dass die Schule die Teilnahme an einem Verfahren zur Feststellung der Schulfähigkeit verlangen kann.

                                                               II. 

  Schulanmeldung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf

Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf können von ihren Erziehungsberechtigten statt an der Sprengelschule unmittelbar an einer für das Kind geeigneten öffentlichen oder staatlich genehmigten privaten Förderschule angemeldet werden. Kinder mit besonderen Förderbedürfnissen im Bereich der allgemeinen Entwicklung, der sprachlichen Entwicklung oder im Erziehungsbereich können direkt zur Aufnahme in einer sonderpädagogischen Diagnose- und Förderklasse an der Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule, Sonderpädagogisches Förderzentrum Ansbach, Rügländer Str. 1 b angemeldet werden. Im Übrigen gilt Abschnitt I entsprechend. Bei Bedarf kann die Inklusionsberatung am Staatlichen Schulamt Ansbach in die Beratung einbezogen werden (Tel. 0981/4689033). 

                                                                 III. 

                                             Schulanmeldung ist Pflicht

Erziehungsberechtigte, welche die ihnen obliegende Anmeldung eines Schulpflichtigen ohne berechtigten Grund vorsätzlich oder fahrlässig unterlassen, können nach Art. 119 Abs. 1 Nr. 1 BayEUG mit Geldbuße belegt werden. 


                                                                  IV.

In der Stadt Ansbach

bestehen folgende Grundschulen:

a) Friedrich-Güll-Schule Ansbach, Grundschule Ost, Güllstr. 1

b) Karolinenschule Ansbach, Grundschule Süd, Karolinenstr. 27

c) Luitpoldschule Ansbach, Grundschule West, Feuchtwanger Str. 22

d) Weinbergschule Ansbach, Grundschule Nord, Breitstr. 22

e) Grundschule Meinhardswinden-Brodswinden, Ernst-Körner-Ring 1 und Stadtweg 11

(Anmeldung für beide Standorte im Schulgebäude Ernst-Körner-Ring 1)

f) Grundschule Ansbach-Eyb, Kirchenweg 14

g) Grundschule Ansbach-Hennenbach, Fürstenstr. 2

h) Grundschule Ansbach-Schalkhausen, Kirchplatz 6


Förderschule:

Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule, Sonderpädagogisches Förderzentrum, Rügländer Str. 1 b, 91522 Ansbach.




Für den Stadtteil Claffheim der Stadt Ansbach erfolgt die Schulanmeldung am Mittwoch, 20. März 2019, in der Zeit von 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr in der Albrecht-von-Eyb-Grundschule Burgoberbach.

Diese Bekanntmachung erfolgt im Einvernehmen mit dem Staatl. Schulamt in der Stadt Ansbach.


Aktueller Hinweis:

Für Kinder, die zwischen dem 1. Juli und dem 30. September sechs Jahre alt werden, wird zum Schuljahr 2019/20 ein Einschulungskorridor eingeführt. Diese Kinder durchlaufen das Anmelde- und Einschulungsverfahren ebenso wie alle anderen Kinder; es ergeben sich insoweit keine Änderungen. Die Eltern entscheiden nach Beratung und Empfehlung durch die Schulen frei, ob ihr Kind zum kommenden Schuljahr oder erst ein Jahr später eingeschult wird. Dazu wird insbesondere eine Änderung des Art. 37 BayEUG zum Beginn der Schulpflicht vorgenommen, die vorbehaltlich der Zustimmung des Bayerischen Landtags zum kommenden Schuljahr in Kraft treten wird. Wenn die Erziehungsberechtigten die Einschulung auf das nächste Schuljahr verschieben möchten, muss dies der Sprengelschule bis spätestens 03. Mai 2019 schriftlich mitgeteilt werden. Eine Verlängerung der Frist ist –auch im Hinblick auf das weitere Verfahren und den Klassenbildungsprozess- nicht möglich. Geben die Eltern bis zum Stichtag keine Erklärung ab, wird ihr Kind zum Schuljahr 2019/20 schulpflichtig.




Ansbach, 04 März 2019                                                gez. Carda Seidel, Oberbürgermeisterin