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Umwelt, © candy1812 - Fotolia

Methodik

Die 3 Säulen des integrierten Klimaschutzkonzepts
  1. Erstellung Energieatlas
  2. Erarbeitung Energiepotenzialanalyse und Energiekonzept
  3. Durchführung von öffentlich wirksamen Klimaschutzveranstaltungen und Kommunikation

 

1. Energieatlas

Detailanalyse des Ist-Energieverbrauchs und des zukünftigen Energiebedarfs

Die Ermittlung des Energiebedarfs von Kommunen ist die Basis für ein Energiewendekonzept. Nur wenn über den aktuellen und zukünftigen Bedarf von Energie detaillierte Daten vorliegen, können Effizienzmaßnahmen geplant und Einsparpotenziale realisiert werden. Dazu gehört neben der Erhebung des Wärme- und Strombedarfs auch die Erstellung einer Gesamtenergiebilanz.

 

2. Energiepotenzialanalyse

Regionale Ausbaupotenziale für Erneuerbare Energien ermitteln

Ziel der Energiepotentialanalyse ist die Erfassung der vorhandenen Potenziale heimischer Energieträger unter Berücksichtigung von lokalen Strukturen. Je nach Standort und regionalen Gegebenheiten, setzt sich der Energiemix aus unterschiedlichen Elementen zusammen. Die Einzelstudien ermitteln die vorhandenen Energiepotenziale und zeigen Nutzungsmöglichkeiten auf. Beteiligung und Zustimmung der Bevölkerung für diese Energiequellen sind Voraussetzungen, diese Potenziale auch nutzen zu können.

Anschließend werden der Energieatlas und die Energiepotenzialanalyse in ein Energiekonzept unter Berücksichtigung der lokalen Rahmenbedingungen zusammengeführt. Dabei werden konkrete Lösungswege für eine Energieversorgung, die so weit wie möglich auf Erneuerbaren Energien beruhen, erarbeitet. Damit soll die Energieunabhängigkeit gewährleistet werden.

 

3. Veranstaltungen und Kommunikation

Unterstützung der Stadt und Aktivierung der Bewohnerinnen und Bewohner für das Klimaschutzkonzept

Das Ergebnis des Prozesses der Erarbeitung eines Klimaschutzkonzepts ist der Masterplan. Dieser kann aber nur Erfolg haben, wenn er von allen Beteiligten mitgetragen wird. Deswegen ist eine Einbindung zentraler Personen und großer Bevölkerungsgruppen eine tragende Säule des Erarbeitungsprozesses.

In mehreren Veranstaltungen werden die Ideen und Anregungen aller Bürgerinnen und Bürger aufgenommen. Zusätzlich werden in den Klimaschutzkonferenzen und Expertenrunden intensiv an konkreten Projekten und Maßnahmen gearbeitet.

 

 

Das integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt Ansbach wurde in der Zeit vom 1.4.09 bis zum 31.12.09 erstellt und im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU, Förderkennzeichen 03KS0297) vom Projektträger Jülich (PTJ) gefördert.
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit; Nationale Klimaschutz Initiative
© Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit 

PTJ
© Projektträger Jülich