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Umwelt, © candy1812 - Fotolia

Klimaschutz in Ansbach

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative - auf Beschluss des Bundestages - fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit folgende Bauvorhaben in der Stadt Ansbach:

 

Sanierung der Innen- und Hallenbeleuchtung Parkhaus am Bahnhof und Parkhaus Altstadt

Projektlaufzeit:            

01.10.2013 bis 30.09.2014

Förderkennzeichen:

03KS5188

Projektpartner:             

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
PTJ, Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH

Ausführende Stelle:       

Stadt Ansbach - Hochbau- und Bauordnungsamt

Projektbeschreibung:     

In den beiden Parkhäusern der Stadt Ansbach werden die alten Beleuchtungskörper mit T8 Leuchtstofflampen und konventionellen Vorschaltgeräten (KVG) gegen hocheffiziente LED-Leuchten ausgetauscht. Zusätzlich erfolgt, durch den Einsatz von Bewegungsmeldern, eine bedarfsabhängige Schaltung der einzelnen Leuchtengruppen. Die beiden Parkhäuser wurden bewusst für dieses Projekt ausgewählt, da hier, bedingt durch die durchgehenden Nutzungszeiten, sehr hohe Stromeinsparungen und damit auch größere CO2-Reduzierungen möglich sind. Durch den Einsatz von effizienten LED-Leuchten in Verbindung mit einer bedarfsabhängigen Steuerung erwarten wir eine Stromeinsparung von etwa 65 Prozent.

Projektstand:                

Die Umrüstung der Parkhäuser am Bahnhof und am Mühlbach (Altstadt) auf moderne LED-Beleuchtung konnte plangemäß fertiggestellt werden. Zum Einsatz kam letztlich eine weiter verbesserte LED Leuchte mit noch geringerer Leistungsaufnahme von 45 Watt und deutlich höherem Lichtstrom von 4500 Lumen. Die gesteckten Ziele zur Stromeinsparung können so noch übertroffen werden. Die abschließenden Berechnungen ergaben eine durchschnittliche Stromeinsparung von über 70 Prozent und eine Amortisationszeit von ca. 4 Jahren.

 

Sanierung der Innen- und Hallenbeleuchtung Verwaltungsgebäude Nürnberger Straße 32

Projektlaufzeit:                 

01.10.2013 bis 30.09.2014

Förderkennzeichen:

03KS5746

Projektpartner:                  

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
PTJ, Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH

Ausführende Stelle:            

Stadt Ansbach

Projektbeschreibung:          

Im Zuge der energetischen Sanierung des Verwaltungsgebäudes Nürnberger Straße 32 wird die vorhandene Beleuchtung, überwiegend aus dem Jahre 1975, ausgetauscht. Im Bestand sind Leuchtstofflampen T12 (Ø 38 mm) und T8 mit konventionellen Vorschaltgeräten (KVG) mit relativ großer Verlustleistung verbaut. Mit der Sanierungsmaßnahme werden moderne, effiziente LED-Leuchten eingesetzt. Der Stromverbrauch und die Wartungskosten sollen deutlich reduziert werden. Gleichzeitig wird eine CO2-Einsparung von mehr als 50 Prozent erreicht.

Projektstand:                     

Im Verwaltungsgebäude Nürnberger Straße 32 wurden, im Zuge der energetischen Sanierung, fast 400 Lichtpunkte auf moderne, hocheffiziente LED-Technik umgerüstet. Die Arbeiten wurden planmäßig in der vorgesehenen Projektlaufzeit abgeschlossen und das während des laufenden Betriebs. Eine gute Planung und eine ebenso gute Ausführung der Arbeiten waren die Grundlage für den reibungslosen Ablauf. Am Beispiel eines Standardbüros soll das Einsparpotenzial deutlich gemacht werden: hier wurden 4 Leuchten mit je 98 Watt Leistung durch 4 LED-Leuchten mit je 38 Watt Leistungsaufnahme ersetzt, was eine Einsparung bei den Stromkosten von über 60 Prozent bedeutet. Ein höherer Lichtstrom und die optimierte Lichtfarbe der neuen LED-Leuchten führen zu einem neuen, verbesserten Raumeindruck und zu einem zeitgemäßen Beleuchtungsniveau in den Büroräumen. Die erwarteten Ergebnisse im Hinblick auf Stromreduzierung und CO2-Einsparung können voraussichtlich erfüllt bzw. übertroffen werden. Die abschließenden Berechnungen ergaben eine durchschnittliche Stromeinsparung von rund 64 Prozent.

 

KSI: Energetische Sanierung der Innenbeleuchung im Theresien-Gymnasium Ansbach

Projektlaufzeit:                 

01.10.2015 bis 30.09.2017

Förderkennzeichen:

03K01707

Projektpartner:                  

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit BMUB
PTJ, Projektträger Jülich Forschungszentrum

Ausführende Stelle:            

Stadt Ansbach - Hochbau- und Bauordnungsamt

Projektbeschreibung:          

Der überwiegende Teil der Beleuchtungsanlage stammt noch aus dem Jahr 1976 und soll jetzt ausgetauscht werden. Im Bestand sind Leuchtstofflampen T8 mit 38W (Sonderlänge) mit konventionellen Vorschaltgeräten (KVG) mit relativ großer Verlustleistung verbaut. Diese Leuchten sollen durch moderne, hocheffiziente LED-Leuchten ersetzt werden. Der Stromverbrauch und die Wartungskosten der Beleuchtungsanlage sollen so deutlich reduziert werden. Gleichzeitig wird eine CO2-Einsparung von deutlich über 50 Prozent erreicht. Weiter werden Qualität, Stärke und Gleichmäßigkeit der Beleuchtung verbessert sowie die Blendung verringert. Da die Arbeiten überwiegend in den Schulferien durchgeführt werden müssen, erfolgt die Aufteilung in einzelne Abschnitte, von 2015 bis 2017. Die entsprechenden Haushaltsmittel werden für diese Jahre bereitgestellt. Die Projektlaufzeit weicht deshalb ab und wurde auf 3 Jahre erweitert. Der laufende Schulbetrieb muss weitergehen und soll so wenig wie möglich beeinträchtigt werden.
Das gesamte Schulgebäude ist sehr weitläufig und weist eine Gesamtfläche (NGF) von ca. 10.000 m² auf. Von der Sanierungsmaßnahme sind hiervon rund 3.000 m² betroffen. Die betreffenden Räume sind auf verschiedenen Ebenen angeordnet. In der Ebene 2, 3, 5 konzentrieren wir uns hauptsächlich auf die Klassenzimmer. Im Erdgeschoss, Ebene 1, sind überwiegend Fachräume im Umbaubereich, die zu Abschluss der Maßnahme geplant sind

Projektstand:                     

Nachdem uns der Zuwendungsbescheid im September 2015 zugegangen ist, konnten wir in die detaillierte Planung der Maßnahme einsteigen. Eine Auftragsvergabe konnte dann Anfang März 2016 erfolgen. Mit den Arbeiten vor Ort wurde planmäßig in den Pfingstferien begonnen. Der erste Bauabschnitt, Leuchtenaustausch in den Klassenzimmern der Ebene 5, wurde zum Ende der Pfingstferien fertiggestellt. Bereits eine Woche vor den Sommerferien 2016 konnte der zweite Bauabschnitt beginnen. Hierbei wurden die Leuchten in der Ebene 2 und 3 ausgewechselt und die Flure in den Ebenen 2, 3 und 5 umgerüstet. Auch dieser Bauabschnitt wurde zum Ende der Ferien abgeschlossen. Die Sanierung der Beleuchtung im dritten Bauabschnitt wurde in den Sommerferien 2017 realisiert. Hierbei wurden die Leuchten in den Fachräumen im Erdgeschoss ausgetauscht. Die Gesamtmaßnahme ist damit abgeschlossen. Insgesamt wurden 364 hochmoderne LED Leuchten installiert. Zum Einsatz kam eine neuartige Lichtsteuerung, bei der alle Parameter per W-LAN in die Leuchten einprogrammiert werden können. Die Beleuchtung wird so, abhängig von Anwesenheit im Raum und der Außenhelligkeit, geregelt. Wichtig war uns, dass die Beleuchtung beim Betreten der Räume immer bewusst von Hand eingeschaltet werden muss. Anschließend regelt die Automatik auf die eingestellte Helligkeit, abhängig vom natürlichen Tageslicht. Auch beim Verlassen der Räume kann die Beleuchtung über die Taster ausgeschaltet werden. Sollte das einmal nicht erfolgen, wird das Licht automatisch nach Ablauf der Nachlaufzeit ausgeschaltet.

 

 

Das integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt Ansbach wurde in der Zeit vom 1.4.09 bis zum 31.12.09 erstellt und im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU, Förderkennzeichen 03KS0297) vom Projektträger Jülich (PTJ) gefördert.
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit; Nationale Klimaschutz Initiative
© Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit 

PTJ
© Projektträger Jülich