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Umwelt, © candy1812 - Fotolia

Einsichtnahme in das PFC-Gutachten der US-Armee

Im Oktober 2014 wurde im Bereich der US-Liegenschaft „Katterbach Kaserne“ in Ansbach bei orientierenden Untersuchungen am ehemaligen Feuerlöschübungsplatz der Kaserne erhöhte Belastungen des Bodens und des Sickerwassers durch per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) festgestellt. Nachfolgende Untersuchungen zeigten, dass über das Oberflächenentwässerungssystem PFC-belastetes Wasser aus der Kaserne in das Oberflächengewässer Katterbach abfließt.  Die Stadt Ansbach ist seither um eine Eindämmung der Ausbreitung der Schadstoffe und eine Sanierung des Schadensherdes bemüht. Die US-Armee hat ihrerseits mehrere Fristen zur Erstellung eines Gutachtens zum PFC-Schaden in Katterbach nicht erfüllen können.  Am 30. Januar 2020 wurde das Gutachten dem Ansbacher Stadtrat vorgestellt, eine Freigabe der Informationen für die Öffentlichkeit erfolgte durch die US-Army nicht. Entsprechende Anträge zur Einsichtnahme wurden in der Folge nach dem Bayerischen Umweltinformationsgesetz (BayUIG) behandelt. 

Bis zum 31. März 2020 war die US-Armee durch die Stadt Ansbach aufgefordert, eine Stellungnahme hinsichtlich der Zugänglichmachung des PFC-Gutachtens für die Bevölkerung nach den Vorschriften des BayUIG abzugeben. Eine inhaltliche Rückmeldung blieb die US-Seite jedoch bis zum jetzigen Zeitpunkt schuldig. Der Ankündigung vom 11. März 2020 entsprechend hat die Stadt Ansbach nun nach eigenem Ermessen entschieden, welche Inhalte des Gutachtens keine Schutzverletzung öffentlicher Belange darstellen und der Öffentlichkeit und damit auch den Antragstellern zugänglich gemacht werden können.

Die für die Öffentlichkeit freigegebene Fassung des Gutachtens finden Sie in der Randspalte.