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Sicherheit, © Robert Kneschke

Möglicher Bombenfund am Ansbacher Bahnhof: Entwarnung

Freilegung erfolgte in der Nacht vom 4. auf den 5. September: Es ist keine Evakuierung erforderlich

Pressemitteilung 5. September 2021:

Der im Rahmen einer Vorsondierung zum Bau von Signalanlagen im Osten des Bahnhofsgeländes gefundene ferromagnetischer Gegenstand ist kein Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg. Sondern es wurde auf ca. 3,80 Meter Tiefe ein Gussrohr gefunden. Dies ergaben die über Nacht auf Sonntag durchgeführten Untersuchungen der Kampfmittelräumungsfirma Tauber. Eine Evakuierung ist nicht notwendig.

Pressemitteilung 1. September 2021:

Im Rahmen einer Vorsondierung zum Bau von Signalanlagen im Osten des Bahnhofsgeländes wurde wie berichtet in ca. vier Metern Tiefe ein ferromagnetischer Gegenstand festgestellt, der auf eine Fliegerbombe hindeuten könnte. In der Nacht vom 4. auf den 5. September 2021 wird der Gegenstand für weitere Untersuchungen freigelegt. Für diese Arbeiten wird die Bahnunterführung unter den Gleisen ab 23 Uhr gesperrt.

Sollte sich der Verdacht auf eine Fliegerbombe bestätigen, wird für die Entschärfung ein Sicherheitsbereich rund um den Ansbacher Bahnhof evakuiert. Die Evakuierung ist für Sonntagmorgen geplant, so dass die Entschärfung im Laufe des Vormittags durchgeführt werden kann. Der genaue Zeitablauf und das Evakuierungsgebiet können erst am Sonntag, nach der Freilegung der möglichen Fliegerbombe, festgelegt werden. Daher werden alle Bürgerinnen und Bürger gebeten, sich am Sonntagmorgen entsprechend zu erkundigen, ob eine Evakuierung notwendig ist.

Auf der städtischen Homepage, über Warn-Apps sowie über die Medien werden die entsprechenden Informationen herausgegeben. Für den Fall einer Evakuierung wird auf der Homepage der Stadt auch ein entsprechender Plan mit dem betroffenen Gebiet und den betroffenen Adressen veröffentlicht sowie ein Bürgertelefon eingerichtet.

Für Personen, die nicht die Möglichkeit haben, zu Freunden, Bekannten oder Verwandten zugehen, wird im Tagungszentrum Onoldia eine Unterkunft eingerichtet. Dies gilt auch für Personen, die Corona-positiv oder in Quarantäne sind, diese werden dort räumlich getrennt untergebracht.

Wegen der eventuell nötig werdenden Entschärfung können am Sonntag die Gottesdienste in St. Ludwig nicht wie geplant in der Pfarrkirche stattfinden. Der Pfarrgottesdienst um 8.30 Uhr wird nach Christkönig verlegt, die Eucharistiefeier um 10 Uhr muss entfallen. Die Gläubigen, die den 10-Uhr-Gottesdienst besuchen wollten, werden gebeten, am Samstag auf die Vorabendmessen um 18 Uhr in Meinhardswinden bzw. um 19 Uhr in Christkönig sowie am Sonntag auf die Wort-Gottes-Feier um 10.30 Uhr in Christkönig sowie auf die Abendmesse um 19 Uhr in St. Ludwig auszuweichen. Zudem findet in Lehrberg um 10 Uhr eine Eucharistiefeier statt.

Pressemitteilung 26. August 2021:

Nach den Bombenentschärfungen am 8. März und 9. Juli 2021 steht der Bevölkerung im Umfeld des Ansbacher Bahnhofs möglicherweise die nächste Räumung im Zusammenhang mit dem Fund eines Blindgängers aus dem 2. Weltkrieg bevor. Im Rahmen einer Vorsondierung zum Bau von Signalanlagen im Osten des Bahnhofsgeländes wurde in ca. vier Metern Tiefe ein ferromagnetischer Gegenstand festgestellt, der auf eine Fliegerbombe hindeuten könnte. Die Freilegung des Gegenstandes ist in Absprache mit der Deutschen Bahn und der Kampfmittelräumung in der Nacht vom 4. auf den 5. September 2021 geplant. Sollte sich der Gegenstand tatsächlich als Fliegerbombe erweisen, werden umgehend alle Maßnahmen ergriffen, um eine zeitnahe Entschärfung zu gewährleisten. Dies beinhaltet erneut auch die Räumung eines Sicherheitsbereichs rund um den Fundort.

„Zum jetzigen Zeitpunkt ist es noch nicht möglich genauere Aussagen zu treffen. Erst wenn der Gegenstand eindeutig identifiziert ist, können weitere Schritte eingeleitet werden. Die Einsatzkräfte bereiten sich auf alle Eventualitäten vor. Deshalb erfolgt auch schon jetzt die Information an die Bevölkerung“, so der Leiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz der Stadt Ansbach Udo Kleinlein. Weitere Einzelheiten sollen in der kommenden Woche kommuniziert werden, so der Rechtsreferent. Für den Fall einer Räumung werde man auf jeden Fall ausreichend Kapazitäten zur Unterbringung der Anwohnerinnen und Anwohner vorhalten.

Grund zur Besorgnis für die Bevölkerung besteht laut der Experten im Vorfeld der Aktion nicht. Vorsichtsmaßnahmen seien demnach erst mit der Freilegung des Objekts notwendig. Von der Maßnahme betroffen ist zumindest der Schienenverkehr, der während der Baggerarbeiten weitgehend und während einer möglichen Entschärfung voll eingestellt werden muss. Hierfür wird durch die Deutsche Bahn ein Schienenersatzverkehr an der Hofwiese eingerichtet.

Die Stadt Ansbach richtet für den Fall eines Bombenfundes am 5. September ein Bürgertelefon ein. Bis dahin steht die Verwaltung für Fragen unter Tel. 0981 51-304 zu den folgenden Zeiten zur Verfügung: montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr, freitags von 9 bis 12 Uhr.