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Stadtleben in Ansbach, © Jim Albright

Aufgaben & Einkünfte der Oberbürgermeisterin

Neben ihrer Funktion als Chefin der Ansbacher Stadtverwaltung leitet die Oberbürgermeisterin die Sitzungen des Stadtrates sowie alle Ausschüsse, ausgenommen die Sitzungen des Rechnungsprüfungsausschusses.

Gemäß der Größe der Stadt wird sie nach der Anlage 1 zum Bayerischen Kommunalen Wahlbeamtengesetz aus Besoldungsgruppe B 6 besoldet. Die Einkünfte im Jahr 2018 betragen voraussichtlich 132.412 Euro (voll steuerpflichtig).

Außerdem erhält die Oberbürgermeisterin als Mitglied in verschiedenen Aufsichts- und Verwaltungsratsgremien sowie Zweckverbänden so genannte Aufwandsentschädigungen. Die Ablieferungsgrenze für Einkünfte aus Nebentätigkeiten in Aufsichtsrats- und Verwaltungsratsgremien liegt im Jahr 2018 für die Oberbürgermeisterin bei 27.426,12 Euro. Der Freibetrag richtet sich nach der jeweiligen Funktion im Verwaltungs- oder Aufsichtsrat und den gesetzlichen Regelungen. Alle den jährlichen Freibetrag überschreitenden Einkünfte aus Nebentätigkeiten werden auf Wunsch der Oberbürgermeisterin direkt an die Stadt abgeführt. Diese fließen in den allgemeinen Haushalt.

Die Ansbacher Oberbürgermeisterin ist in folgenden Aufsichtsräten und Zweckverbänden Mitglied:

Ansbacher Versorgungs- und Verkehrsholding GmbH (AVVH)
Vorsitzende des Aufsichtsrates (keine Einkünfte)

Die "Stadtwerke Ansbach", der frühere städtische Eigenbetrieb, ist seit 1. Januar 2000 eine Holding mit zwei Tochtergesellschaften. Die Ansbacher Versorgungs- und Verkehrsholding GmbH ist die Muttergesellschaft.

Stadtwerke Ansbach GmbH
Vorsitzende des Aufsichtsrates
(jährlich 2.454,20 Euro; vollständig an die Stadt abgeführt)

Die Stadtwerke Ansbach GmbH ist die für Strom, Wasser, Gas und Wärme zuständige Tochtergesellschaft der AVVH. Der Aufsichtsrat besteht entsprechend der Eigentumsverhältnisse (60 Prozent Stadt Ansbach/40 Prozent Thüga) aus sechs Vertretern der Stadt und vier Vertretern der Thüga. Aufsichtsratsvorsitzende ist die Ansbacher Oberbürgermeisterin.

Ansbacher Bäder und Verkehrs GmbH
Vorsitzende des Aufsichtsrates
(jährlich 613,55 Euro; vollständig an die Stadt abgeführt)

Die Ansbacher Bäder und Verkehrs GmbH betreibt das Freizeitbad Aquella und den öffentlichen Personennahverkehr A-Bus in Ansbach.

Abwasserentsorgung Ansbach awean (Kommunalunternehmen)
Vorsitzende des Verwaltungsrates
(jährlich 1.200 Euro; vollständig an die Stadt abgeführt)

Das Kommunalunternehmen awean, gegründet am 1. Januar 2005, ist für die komplette Abwasserentsorgung im Stadtgebiet zuständig. Der Verwaltungsrat besteht aus zehn Mitgliedern. Vorsitzende des Verwaltungsrates der awean ist die Oberbürgermeisterin.

ANregiomed (Verbundklinikum Stadt und Landkreis Ansbach)
stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrates (seit 1. August 2013)
(keine Aufwandsentschädigung)

ANregiomed ist ein gemeinsames Kommunalunternehmen (Anstalt des öffentlichen Rechts) von Stadt und Landkreis Ansbach, in dem die Kliniken Ansbach, Dinkelsbühl, Rothenburg o.d.T. und die Praxisklinik Feuchtwangen verbunden sind. Die dem Zusammenschluss zugrundeliegende Satzung trat am 1. August 2013 in Kraft. Oberbürgermeisterin Carda Seidel ist stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrates.

Verwaltungsrat der Sparkasse Ansbach (Anstalt des öffentlichen Rechts)
Vorsitzende des Verwaltungsrates

Oberbürgermeisterin Carda Seidel ist vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2018 Vorsitzende des Verwaltungsrates. Der Vorsitz wechselt turnusmäßig alle zwei Jahre zwischen der Oberbürgermeisterin und dem Landrat. Die Einkünfte im Jahr 2018 betragen voraussichtlich 27.426,12 Euro. Es gilt der oben genannte Freibetrag. Überschreitende Einkünfte werden an die Stadt abgeführt.

Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Ansbach
stellvertretende Verbandsvorsitzende (seit 1. März 2010)
Der Vorsitz und die Geschäftsführung obliegen dem Landkreis Ansbach.
(keine Aufwandsentschädigung)

Sicherstellung des Rettungsdienstes im Verbandsgebiet Stadt Ansbach, Landkreis Ansbach und Landkreis Neustadt Aisch/Bad Windsheim. Ein großes Projekt und regelmäßiges Thema ist die Integrierte Leitstelle (Betrieb und Standort Ansbach; Inbetriebnahme am 8. November 2011).

In folgenden Zweckverbänden ist Oberbürgermeisterin Carda Seidel außerdem vertreten:

Sie erhält aus diesen Nebentätigkeiten keine Einkünfte.

Regionaler Planungsverband Westmittelfranken
weitere Stellvertreterin des Verbandsvorsitzenden

Der Regionale Planungsverband Westmittelfranken ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Er verwaltet seine Angelegenheiten in eigener Verantwortung und ist der Zusammenschluss der Landkreise Ansbach, Neustadt a.d.Aisch/Bad Windsheim und Weißenburg-Gunzenhausen sowie der 123 Städte, Märkte und Gemeinden in diesen Landkreisen und der kreisfreien Stadt Ansbach in der Region Westmittelfranken (Planungsregion 8). Der Verband besteht seit 1. April 1973. Er ist Träger der Regionalplanung im übertragenen Wirkungskreis und vertritt seine Mitglieder in allen Fragen der Raumordnung und Landesplanung.

Tourismusverband Franken e.V.
Beiratsmitglied des erweiterten Vorstandes

Der Tourismusverband Franken e.V. ist der Dachverband des fränkischen Tourismus. Oberbürgermeisterin Carda Seidel wurde am 4. Juni 2013 erneut zum Beiratsmitglied des erweiterten Vorstandes des Verbandes gewählt. Sie ist damit zusammen mit 28 weiteren Mitgliedern aus Franken im Beirat des eigetragenen Vereins tätig, dessen Vorsitz Innenminister Joachim Herrmann inne hält.

Der Zweck des Verbandes ist es, den Tourismus in Franken zu fördern und zu pflegen. Dem Verband obliegt die Vertretung der Gesamtinteressen des fränkischen Tourismus gegenüber dem Bund und dem Freistaat Bayern sowie den Gemeinden und Gemeindeverbänden und ferner gegenüber den Verkehrsträgern und sonstigen Körperschaften, die sich auf dem Gebiet des Tourismus betätigen.

Zweckverband zur Abfallentsorgung Ansbach (AEV)
Verbandsvorsitzende

Der Zweckverband zur Abfallentsorgung Ansbach (AEV) sollte die Abfallentsorgung in der Stadt Ansbach und in den Landkreisen Ansbach und Weißenburg-Gunzenhausen koordinieren. Nachdem der AEV keine operativen Aufgaben mehr erfüllen wird, hat die Zweckverbandsversammlung am 13. April 2016 die Auflösung des AEV durch Austritt der Landkreise Ansbach und Weißenburg-Gunzenhausen beschlossen. Die Stadt Ansbach wird nach entsprechender Genehmigung der Regierung von Mittelfranken Rechtsnachfolgerin des Zweckverbandes werden.

Zweckverband Sondermüllentsorgung Mittelfranken (ZVSMM)
Verbandsrätin

Der Zweckverband Sondermüllentsorgung Mittelfranken (ZVSMM) hat zur Aufgabe, einen Anteil am Stammkapital der GSB-Sonderabfall-Entsorgung Bayern GmbH zu halten und alle Rechte und Pflichten wahrzunehmen, die mit diesem Geschäftsanteil verbunden sind.

Zweckverband zur Abfallbeseitigung in der Stadt Ansbach
und im Landkreis Ansbach (ABV)

Stellvertreterin des Verbandsvorsitzenden

Der ABV ist für den Bau und Betrieb der Hausmülldeponie "Im Dienstfeld" in Aurach und weiterer Einrichtungen zuständig.

Zweckverband Tierkörperbeseitigung Gunzenhausen
Verbandsrätin

Die gesetzlich vorgeschriebene unschädliche Beseitigung von toten Tieren führt der Zweckverband im Bereich von fünf Landkreisen und der kreisfreien Stadt Ansbach seit 1977 aus.

Schulverband Burgoberbach
Verbandsrätin

Die Stadt Ansbach ist Mitglied im Schulverband Burgoberbach, da die Kinder aus dem Ortsteil Claffheim die Grundschule in Burgoberbach besuchen.

Zweckverband Verkehrsverbund Großraum Nürnberg
Verbandsrätin

Optimierung des öffentlichen Personennahverkehrs im Großraum Nürnberg.

Des Weiteren vertritt Oberbürgermeisterin Carda Seidel die Stadt Ansbach in nachfolgenden Vereinen, Verbänden und Stiftungen:

Sie erhält aus diesen Nebentätigkeiten keine Einkünfte.

Theater Ansbach/Kultur am Schloss e.G.
Mitglied des Aufsichtsrates

Die Genossenschaft "Theater Ansbach-Kultur am Schloss" wurde 1919 gegründet mit dem Ziel, Wissen, Bildung, Kunst und Kultur zu vermitteln. Heute bietet die Genossenschaft Theateraufführungen, klassische Konzerte, Kinovorführungen in zwei Kinos und andere kulturelle Veranstaltungen an. Die Genossenschaft wird dabei finanziell, gemäß einer vertraglichen Vereinbarung, von der Stadt unterstützt. Der Aufsichtsrat besteht aus zwölf Mitgliedern.

Hochschulstiftung Ansbach
Mitglied des Stiftungsrates

Der Zweck der Hochschulstiftung Ansbach besteht in der finanziellen Förderung der Hochschule Ansbach, insbesondere zur Unterstützung bei der Weiterentwicklung von Studienangeboten, zur Begleitung bei der weiteren Internationalisierung (z. B. Sprachausbildung, Hochschulpartnerschaften etc.), zur Intensivierung des Wissens- und Technologietransfers und zur Förderung der wissenschaftlichen Weiterbildung.

Bibliotheksverband Mittel- und Oberfranken e.V.
Mitglied des Vorstandes

Dieser Regionale Bibliotheksverband kümmert sich u. a. um die ausleihfertige Bearbeitung von Büchern und anderen Medien, den Vertrieb von Büchern und anderen Medien an Bibliotheken, die Organisation von Wanderausstellungen, Sponsoring von bibliothekarischen Aus- und Fortbildungsmaßnahmen und koordiniert bibliothekspolitische Initiativen auf regionaler Ebene.

Mittelfränkischer Städteverein e.V.
Mitglied

Die Stadt Ansbach, vertreten durch die Oberbürgermeisterin, ist seit 2017 Mitglied im Mittelfränkischen Städteverein e.V..

Bachwoche Ansbach GmbH
stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums

Gesellschafter sind die Stadt Ansbach und der Verein "Freunde der Bachwoche Ansbach e.V." zu je 50 Prozent. Zweck und Gegenstand der Gesellschaft ist die Pflege der Werke Johann Sebastian Bachs und die Förderung des Verständnisses seiner Musik, insbesondere durch die alle zwei Jahre organisierte Bachwoche.

Verein der Freunde der Bachwoche Ansbach e.V.
Mitglied des Beirates

Zweck des Vereins ist es, die Bachwoche in Ansbach zu fördern und diese auf Dauer sicherzustellen. Der Verein beschafft deshalb für die Bachwoche Ansbach GmbH Mittel zur Verwirklichung ihres steuerbegünstigten Zweckes und fördert die Musik Johann Sebastian Bachs im Allgemeinen sowie junge Künstler, die seiner Musik nahe stehen.

Jobcenter Stadt Ansbach
stellvertretende Vorsitzende der Trägerversammlung

Arbeitsgemeinschaft der Stadt Ansbach und der Agentur für Arbeit zum Vollzug des SGB II (Hartz IV).

Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Ansbach
hinzuberufenes Mitglied im Vorstand

Freiwillige Feuerwehr Ansbach e.V.
Vorsitzende

Im Januar 2011 wurde Oberbürgermeisterin Carda Seidel einstimmig zur neuen Vorsitzenden des Feuerwehrvereins gewählt. Damit steht nach sechs Jahren Unterbrechung wieder der amtierende Rathauschef als Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Ansbach vor.

Bayerischer Städtetag
Mitglied des Vorstands
Vorsitzende des Wirtschafts- und Verkehrsausschusses
Mitglied der Vollversammlung

Der Bayerische Städtetag ist als kommunaler Spitzenverband eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Er tritt als "Anwalt" der Städte und Gemeinden gegenüber dem Parlament und der Staatsregierung für die Wahrung der kommunalen Selbstverwaltung ein und vertritt die Belange der Städte gegenüber der Wirtschaft und anderen Interessengruppen. Der Bayerische Städtetag informiert die Öffentlichkeit über die Anliegen und Probleme der Städte und Gemeinden. Er berät seine Mitglieder und unterrichtet sie laufend über alle kommunalbedeutsamen Vorgänge und Entwicklungen.

Deutscher Städtetag
Mitglied der Hauptversammlung
Mitglied des Hauptausschusses

Der Deutsche Städtetag ist der kommunale Spitzenverband der kreisfreien und der meisten kreisangehörigen Städte in Deutschland. In ihm haben sich rund 3.400 Städte und Gemeinden mit fast 52 Millionen Einwohnern zusammengeschlossen. Als Solidargemeinschaft der Städte vertritt er die Idee der kommunalen Selbstverwaltung gegenüber Bund, Ländern, Europäischer Union, staatlichen und nichtstaatlichen Institutionen sowie Verbänden. Seine Arbeit und Dienstleistungen orientiert der Deutsche Städtetag vor allem an den Anforderungen und Interessen der unmittelbaren Mitgliedsstädte sowie ihrer Bürgerinnen und Bürger. Er berät seine Mitgliedsstädte und informiert sie über alle kommunal bedeutsamen Vorgänge und Entwicklungen. Außerdem stellt er den Erfahrungsaustausch zwischen seinen Mitgliedern her und fördert ihn in zahlreichen Gremien.

Europäische Metropolregion Nürnberg (EMN)
Mitglied im Rat der EMN
Politische Sprecherin im Forum Wirtschaft & Infrastruktur
Mitglied im Steuerungskreis der EMN

Die Europäische Metropolregion Nürnberg (EMN) setzt sich aus einer Doppelspitze, einem Steuerungskreis und verschiedenen Fachforen zusammen . Der "Rat der Metropolregion" bildet die kommunale Spitzenvertretung, der Verein "Wirtschaft für die Europäische Metropolregion Nürnberg e.V." stellt die Spitzenvertretung aus der Wirtschaft. Diese Doppelspitze entsendet je drei Vertreter in den Steuerungskreis, ebenso wie die sieben Fachforen und der Lenkungskreis (siehe "Segelboot"-Grafik hier).

Im "Rat der Metropolregion" arbeiten 57 Oberbürgermeister, Bürgermeister und Landräte als regionale Verantwortungsgemeinschaft auf Augenhöhe zusammen.

Der Rat bildet den demokratischen Kern und legitimiert die interne Willensbildung und die Vertretung nach außen. Er fußt auf dem Prinzip der bürgerschaftlichen Repräsentation in der kommunalen Selbstverwaltung. Er setzt sich zusammen aus den gesetzlichen Vertretern der Gebietskörperschaften, kooptierte Mitglieder sind Vertreter der Bayerischen Staatsregierung mit Wurzeln in der Metropolregion sowie den Bezirkstagspräsidenten von Mittelfranken, Oberfranken und der Oberpfalz und den Regierungspräsidenten von Mittel- und Oberfranken.

Ziel des "Forum Wirtschaft und Infrastruktur" ist es, einen sichtbaren Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Metropolregion Nürnberg im Sinne des Leitbildes WaBe zu leisten. Im regionalen und gesellschaftlichen Konsens liefert das Forum Impulse für die entscheidenden wirtschafts- und infrastrukturrelevanten Weichenstellungen der Region.

Das Forum engagiert sich für die strategische Standortentwicklung der Metropolregion Nürnberg, insbesondere im Kontext der Globalisierung und der Wettbewerbssituation zu anderen Metropolregionen. Es initiiert Leuchtturmprojekte und bearbeitet auch metropolitane Wirtschaftsthemen.

Dabei orientiert sich das Forum Wirtschaft und Infrastruktur bei Projekt- und Netzwerkarbeiten an den fünf strategischen Zielsetzungen der Metropolregion Nürnberg: Stärke durch Polyzentralität, Beispielhafte Willkommenskultur, Familienfreundlichste Metropolregion, Top in zukunftsweisenden Kompetenzfeldern sowie effiziente Infrastruktur für Menschen, Güter, Informationen.