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29.09.2020

Waldfriedhof ist Immaterielles Kulturerbe

Auf Empfehlung der Deutschen UNESCO-Kommission hat im März 2020 die Kultusministerkonferenz die Aufnahme der Friedhofskultur in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes beschlossen. Mit einem bundesweiten Restart wurde dies nun nochmals in die Öffentlichkeit gerückt, coronabedingt wurde dies im März nicht wahrgenommen.

Dieses immaterielle Erbe umfasst nicht die Friedhöfe an sich, sondern die „lebendigen Ausdrucksformen, die von menschlichem Wissen und Können getragen, von Generation zu Generation weitervermittelt und stetig neu geschaffen und verändert werden“, wie es die deutsche UNESCO-Kommission formuliert. „In Bezug auf die Friedhofskultur betrifft dies zwei große Themenfelder: zum einen was wir auf dem Friedhof tun: trauern, erinnern und gedenken sowie gestalten, pflegen und bewahren. Zum anderen würdigt die Ernennung zum Erbe den vielfältigen Wert der Friedhofskultur für unsere Gesellschaft: kulturell, sozial oder historisch, aber auch in Bezug auf Klima- und Naturschutz, gesellschaftliche Integration oder nationale Identität“, erklärt Oberbürgermeister Thomas Deffner. Die Bestattungskultur sei seit jeher Teil der Kultur und veränderte sich im Laufe der Zeit, dies würdige nun die Auszeichnung als immaterielles Kulturerbe.

Bundesweit wurden nun insgesamt 300 Friedhöfe in 125 Städten als Kulturräume ausgewiesen. Auch der Ansbacher Stadtfriedhof soll entsprechend an der Leichenhalle ausgezeichnet werden.