Direkt zu:
Diese Webseite verwendet Cookies, um dem Betreiber das Sammeln und Analysieren statistischer Daten in anonymisierter Form zu ermöglichen. Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, klicken Sie hier bitte auf »Nein«. Weitere Informationen
 |   Language

20.11.2019

Im Sinne des Friedens und im Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt - Volkstraurtag in Ansbach wurde feierlich begangen

Etwa 100 Menschen kamen am Sonntag zusammen, um an der zentralen Feier der Stadt Ansbach zum Volkstrauertag der Opfer von Krieg und Gewalt zu gedenken. Am Kriegerdenkmal der Kirche St. Johannis legte Oberbürgermeisterin Carda Seidel zusammen mit Vertretern der Kirchen, der Bundeswehr, der US-Armee, der Feuerwehr, des Reservistenverbands, des VdK und des Sozialverbands Deutschland in einer feierlichen Zeremonie Kränze nieder und appellierte an alle Bürgerinnen und Bürger, für Frieden und Versöhnung unter den Menschen einzustehen.

„Wir gedenken heute der Opfer des ersten und des zweiten Weltkrieges und erinnern uns der schrecklichen Gräueltaten, die beide Kriege mit sich brachten“, leitete Oberbürgermeisterin Seidel ihre Rede auf dem Martin-Luther-Platz ein. Den seither bestehenden Frieden in Deutschland bezeichnete die Oberbürgermeisterin mit Blick auf die internationalen Entwicklungen in Europa und der Welt als ein hohes und wertvolles Gut. Seidel verwies auf 374 Konflikte, die im Jahr 2018 durch das Heidelberg Institute for International Conflict Research gezählt wurden. Sie bezeichnete den zunehmenden Egoismus einzelner Staaten und das kleinteilige Denken als „harte Probe für unser wertvolles Bündnis aus Frieden und Freiheit“. Nationalismus, Extremismus und Terrorismus sei eine wachsende Herausforderung für viele Länder - darunter auch Deutschland. „Umso mehr ist es unser aller Aufgabe, uns nach innen und außen immer und immer wieder für Frieden und Freiheit und die Wahrung unserer Grundwerte einzusetzen“, appellierte die OB und warb dafür, diese Werte im Sinne des Friedens und im Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt zu leben, weiter-zugeben, zu wahren und auch aktiv zu verteidigen.

Für die Kirchen sprach Pfarrerin Elisabeth Küfeldt von der Kirchengemeinde St. Johannis. Sie erinnerte an die Botschaft der Weihnachtsgeschichte, um dem Unfrieden in der Welt entgegenzuwirken. Frieden beginne bei jedem selbst, deshalb brauche es auch Gedenkfeiern, um sich zu Besinnen und sich in der Gegenwart für Frieden einzusetzen. Musikalisch begleitet wurde die Gedenkstunde vom Posaunenchor der Kirchengemeinde St. Lambertus Eyb.