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13.11.2025

Neue Beschilderung der Katastrophenschutz-Leuchttürme im Stadtgebiet Ansbach

„Katastrophenschutz-Leuchtturm“: Am Eingang der Feuerwache in der Eyber Straße 18 hängt ein neues Schild. Dieses wurde im Rah-men des Katastrophenschutzes aufgehängt. Ziel ist es, dass die Bürgerinnen und Bürgern im Notfall wissen, wo ihr Anlaufpunkt ist, um Hilfe zu bekommen. 

Die Stadt Ansbach hat seit 2022 verschiedene Szenarien durchgespielt und unter anderem gemeinsam mit den Blaulichtorganisationen ein Konzept für den Notfall erarbeitet. Dazu zählt auch ein länger andauernder Stromausfall, ein sogenannter Blackout. In diesem Fall werden Katastrophenschutz-Leuchttürme aktiviert, die als erste Anlaufstellen für Bürgerinnen und Bürger, die Hilfe und Unterstützung benötigen, dienen, sofern das Telefonnetz nicht mehr funktioniert. „Grundsätzlich dienen sie nicht zur Versorgung mit Essen und Getränken oder als Lademöglichkeit für Akku-Geräte, sondern sie übernehmen sozusagen die Funktion der Notrufnummern 110 und 112“, erklärt Oberbürgermeister Thomas Deffner.

Neben den Katastrophenschutz-Leuchttürmen sieht das Konzept, welches nach Angaben von Stadtbrandrat Steffen Beck in Kooperation mit der Feuerwehr Ansbach und der Stadt Ansbach regelmäßig überarbeitet wird, auch Versorgungsstellen vor. Diese sollen bei der Selbstorganisation der Bürgerinnen und Bürger helfen und dienen als Informationsstelle. Dort bekommt man, nach Angaben von Martin Zippel, Leiter des städtischen Amts für Brand- und Katastrophenschutzes, auch mal warmes Wasser, Windeln oder Babynahrung. Weitere Informationen, wie sich Bürgerinnen und Bürger auch selbst vorbereiten können, finden Interessierte auf der Internetseite des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Eine Übersicht, wo Katastrophenschutz-Leuchttürme und Versorgungsstellen sind, finden Sie hier. Obwohl eine gewisse Vorbereitung auf Notfälle erforderlich sei, weißt Deffner aber daraufhin, dass dadurch keine Angst verbreitet werden solle.