Dombachstraße wird zur Fahrradstraße - mehr Sicherheit und Komfort für Radfahrerinnen und Radfahrer
In der Dombachstraße soll künftig der Radverkehr Vorrang haben: Zwischen den Einmündungen Falkenweg und Thomasstraße ist die Einrichtung einer rund 800 Meter langen Fahrradstraße vorgesehen. In diesem Abschnitt haben Radfahrerinnen und Radfahrer Vorfahrt und dürfen nebeneinander fahren. Der motorisierte Verkehr darf die Fahrradstraße weiterhin nutzen, muss sich jedoch an die Bedürfnisse des Radverkehrs anpassen und die Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h einhalten. Die Parkflächen entlang der Straße werden neu geordnet, wobei keine Stellplätze entfallen. Zudem wird die Straße künftig im Winterdienst berücksichtigt.
Hintergrund und Ziele der Maßnahme
Verkehrszählungen haben gezeigt, dass der Anteil des Radverkehrs in der Dombachstraße bereits bei rund 30 Prozent liegt. Gleichzeitig ergaben Geschwindigkeitsmessungen im verkehrsberuhigten Bereich eine Überschreitungsquote von bis zu 26 Prozent. In den angrenzenden Tempo-30-Zonen wurden keine Auffälligkeiten festgestellt. Da eine Ausweitung des verkehrsberuhigten Bereichs rechtlich nicht möglich ist, hat der Umwelt- und Verkehrsausschuss beschlossen, stattdessen eine Fahrradstraße einzurichten. Diese Lösung trägt zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität und zur Förderung umweltfreundlicher Mobilität bei.
Umbau und Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung
Der Baubeginn ist nach den Pfingstferien geplant. Im Rahmen des Umbaus werden verschiedene bauliche Maßnahmen umgesetzt, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Geschwindigkeit des Kfz-Verkehrs weiter zu reduzieren. Die Stellplätze werden künftig wechselseitig auf der Fahrbahn angeordnet, wodurch sich ein natürlicher Wechsel von Engstellen ergibt – ein bewährtes Mittel zur Geschwindigkeitsdämpfung. Gleichzeitig wird die Fahrbahn auf das verkehrstechnisch notwendige Maß verschmälert. Diese Maßnahmen schaffen nicht nur mehr Sicherheit, sondern auch zusätzlichen Raum: In Teilbereichen können die bestehenden Baumbeete vergrößert werden, sodass die Bäume mehr Platz im Wurzelbereich erhalten. Auch im Bereich der ehemals verkehrsberuhigten Zone werden die Stellplätze neu geordnet, sodass der bestehende Gehwegbereich künftig als solcher nutzbar ist.
