Direkt zu:
Diese Webseite verwendet Cookies, um dem Betreiber das Sammeln und Analysieren statistischer Daten in anonymisierter Form zu ermöglichen. Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, klicken Sie hier bitte auf »Nein«. Weitere Informationen
 |   Language

23.11.2020

Gemeinsame Brötchentüten-Aktion von Stadt und Landkreis Ansbach zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Ein sichtbares und deutliches Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen setzen am 25. November zahlreiche Bäckereien aus der Region. 

Auf Initiative von Stadt und Landkreis Ansbach zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft für ein gewaltfreies Miteinander, der VR-Bank Mittelfranken West, der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten Mittelfrankens und der Bäcker-Innung Westmittelfranken werden am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen Backwaren in eigens hergestellten Tüten ausgegeben. „STOP VIOLENCE – Gewalt kommt mir nicht in die Tüte“, lautet der auf insgesamt 260.000 Brötchentüten zu lesende und für Kundinnen und Kunden eindeutige Appell gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Über auf den Tüten abgedruckte QR-Codes sind außerdem Informationen zur Beratung und Hilfe sowie wichtige Kontaktdaten aufgeteilt nach Stadt und Landkreis Ansbach einfach abzurufen.

„Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist weiterhin ein aktuelles und wichtiges Thema. Wir möchten mit dieser Aktion Aufmerksamkeit generieren, sensibilisieren und erreichen, dass die Hilfsangebote in der Öffentlichkeit auch wahrgenommen werden. Denn fast jeden dritten Tag wird in Deutschland eine Frau durch Gewalt ihres (Ex-)Partners getötet, wie die jüngsten Auswertungen des Bundeskriminalamts belegen“, so die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt und des Landkreises Ansbach Lisa-Marie Buntebarth und Renate Lischka. Die Backwaren werden in über 50 Bäckereifilialen in der Region in den speziellen Brötchentüten ausgegeben. Zudem werden am Aktionstag 250 in den Tüten verpackte Brezen an verschiedene Einrichtungen im Stadtgebiet, unter anderem an das Klinikum Ansbach, das Bayerische Rote Kreuz, die Polizei sowie die Feuerwehr und die Integrierte Leitstelle verteilt.