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28.10.2020

Nachbarschaftliches Engagement für städtische Grünflächen

Seit nunmehr fast zehn Jahren bemühen sich Anwohner der Konrad-Knörr-Straße auf dem Kammerforster Plateau um ein schöneres Stadtbild. Aus eigner Initiative heraus haben sich im Jahr 2011 Nachbarn zusammengefunden, um gemeinschaftlich eine Fläche an der Abzweigung Heidingsfelderweg zu pflegen.

Heute findet sich nach wie vor unter der eigenen Namenskreation „Blühflächenpatenschaft Konrad Knörr“ (BPK) regelmäßig eine Gruppe von sieben Personen zusammen, die sich um die Wiese an der Konrad-Knörr-Straße kümmert. Die Stadt Ansbach honoriert diese vorbildliche Initiative und fördert das Engagement, zum Beispiel durch die Bereitstellung von Saatgut.


„Ich finde es wunderbar, dass sich Ansbacherinnen und Ansbacher zusammenfinden, um aus eigenem Antrieb heraus etwas für die Verschönerung des Stadtbildes zu leisten. Dieses Engagement verdient höchste Anerkennung. Natürlich freuen wir uns auch gerade im Hinblick auf das Stadtjubiläum im kommenden Jahr auf Nachahmer. Die Stadt Ansbach unterstützt hierbei je nach Möglichkeit sehr gerne“, erklärt zu der Aktion Ansbachs Oberbürgermeister Thomas Deffner. Für Initiator Heinz Kreiselmeyer fördert der gemeinschaftliche Arbeitseinsatz gleich mehrere Aspekte und erzeugt einen nachhaltigen Mehrwert. „Nicht nur wir Anwohner erfreuen uns an den blühenden Pflanzen, wir bekommen auch positive Rückmeldungen von Gästen und Spaziergän-gern. Außerdem hat sich unter uns Nachbarn eine lebendige Gemeinschaft entwickelt, von welcher wir alle auch im Alltag profitieren“, so der ehemalige Schulrat. Begonnen habe alles mit der Pflanzung zweier Kastanien und einer Buschgruppe. Der Bereich wurde von der Gruppe seither regelmäßig angesät, gewässert und gepflegt. Inzwischen dehne sich das Einsatzgebiet der Hobbygärtner auch auf eine angrenzende Böschung aus, welche man mit Unterstützung von Landwirt Wer-ner Herding aus Grüb bearbeite. „Tatsächlich genießen Bereiche am Stadtrand nicht die höchste Priorität bei der Grünflächenpflege. Die Initiative in der Konrad-Knörr-Straße ist damit für alle Beteiligten seit Jahren ein Gewinn, den wir gerne im Rahmen unserer Möglichkeiten fördern“, betont Anette Eder-Schwanzer aus dem Fach-bereich Klimaschutz, Stadtökologie und Grünflächen.


„Unser Ziel für das kommende Jahr ist es, ein Band von der Buschgruppe bis zum Durchgang zum Heidingsfelderweg erblühen zu lassen“, so der Ausblick von Kreiselmeyer und seinen Mitstreitern auf kommende Projekte. Als eine der letzten Maßnahmen vor dem Winter wurden inzwischen Hunderte von Frühjahrszwiebeln eingesetzt.