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18.04.2019

Bedingungen für Radverkehr werden kontinuierlich verbessert

Fahrradfahrerinnen und -fahrer bewerten die Bedingungen für sich in Ansbach positiver als 2016. Dies zeigen die Ergebnisse des Fahrradklimatests des ADFC. Bei der Umfrage bewerteten 320 Personen (2016 nahmen nur 51 Personen teil) in insgesamt 27 Kategorien den Radverkehr in Ansbach. „Wir freuen uns über das immer weiter steigende Interesse am Radverkehr und darüber, dass wir dank verschiedener kleineren und größeren Maßnahmen im Rahmen der Umsetzung unseres Radverkehrskonzepts und zahlreicher Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern eine ganze Menge für den Radverkehr verbessern konnten“, freut sich Oberbürgermeisterin Carda Seidel. Sicherlich gebe es noch jede Menge zu tun, jedoch könne man die positive Entwicklung auch an den Ergebnissen der Umfrage des ADFC ablesen.

Ansbach konnte sich in 11 von 27 Kategorien verbessern und in 13 Kategorien die Note halten, trotz der bundesweit allgemein gesunkenen Zufriedenheit der Befragten beim Radfahren. Durch die städtische Offensive zur Schaffung neuer Radabstellanlagen in den letzten beiden Jahren konnte Ansbach die Notenstufe in der Bewertung der Qualität von Radabstellanlagen zum Beispiel um 0,5 Punkte verbessern. Nach der Sanierung der Neustadt werden in der Innenstadt insgesamt 392 Abstellplätze zur Verfügung stehen, davon sind 128 im Rahmen der Offensive neu erstellt worden, von denen 30 Abstellplätze (Schlossplatz und Montgelasplatz) überdacht sind. Am besten bewertet wurde in Ansbach die Erreichbarkeit des Stadtzentrums.

Ebenso eine Verbesserung um 0,5 Punkte konnte Ansbach in der Kategorie „geöffnete Einbahnstraßen“ erreichen. „Auch wenn die Öffnung der Einbahnstraßen für Radfahrer in Gegenrichtung im Rahmen des Radverkehrskonzepts inzwischen bereits eine Zeit lang zurückliegt, so werden die Veränderungen immer noch positiv wahrgenommen“, erklärt Jonas Schubert, Leiter des Amts für Stadtentwicklung und Klimaschutz. Im Vergleich zu anderen Städten zeichnet sich Ansbach auch durch einen guten Winterdienst und die regelmäßige Reinigung der Radwege aus, was im Klimatest durch die Ansbacher Radler positiv bewertet wurde.

Lediglich in drei Kategorien schneidet Ansbach im Jahr 2018 schlechter ab, als im Jahr 2016. So beispielweise bei der positiven Darstellung des Verkehrsmittels Fahrrad in den Medien und leider auch hinsichtlich der zahlreichen Fahrraddiebstähle.

Es ist uns wichtig, kontinuierlich an weiteren Verbesserungen für die Radlerinnen und Radler zuarbeiten“, so die Oberbürgermeisterin. Dabei gehe es sowohl um Radwege, Raabstellanlagen, aber auch um Anpassungen, wie die Umprogrammierung von Ampeln oder die Öffnung von Einbahnstraßen. So befinde sich beispielweise der Radweg von Höfstetten zur B13 derzeit im Bau, der eine wesentliche Lücke im Radwegenetz Ansbachs schließen wird. Zudem sei unlängst in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Bauamt Ansbach der erste aufgeweitete Aufstellstreifen in Ansbach, in der Bahnhofsstraße am Oechslerknoten, realisiert worden. Dieser ermöglicht es Radfahrern bei „Rot“ an den wartenden Fahrzeugen vorbei zu fahren und sich vor diesen an der Lichtsignalanlage zu positionieren um dann als erste bei „Grün“ in den Knoten einfahren zu können.