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11.03.2020

BIMA muss der Stadt Ansbach bis 17. März 2020 Zeitplan für die Umsetzung der Planung der Sicherungsmaßnahmen zur Grundwassersanierung und Vorgehen zur Sanierung der belasteten Böden vorlegen

Seit 4. März 2020 liegt die notwendige Stellungnahme des Wasserwirtschaftsamtes zu den im PFC-Gutachten seitens der US-Armee vorgeschlagenen Sicherungsmaßnahmen für das Grundwasser vor. Hierin wird bestätigt, dass die im Gutachten beschriebenen Maßnahmen – also u.a. die Abstromsicherung, die mittels 20 zu errichtenden Brunnen auf der Westseite des US-Geländes eine Ausbreitung der Kontamination über das Grundwasser verhindern soll - ein gangbarer Weg sind. Umgehend, noch am selben Tag, forderte die Stadt die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) schriftlich auf, bis zum 17. März 2020 verbindlich mitzuteilen, bis wann die Planung für die Sicherungsmaßnahmen vorgelegt wird, wobei die Stadt deutlich machte, dass diese umgehend zu erarbeiten ist. „Sollte bis zum geforderten Zeitpunkt keine oder keine ausreichende Antwort erfolgen, werden wir seitens der Stadt eine behördliche Anordnung zur Durchsetzung erlassen“, kündigte Oberbürgermeisterin Carda Seidel an.

Ebenfalls für den 17. März 2020 wurde ein Besprechungstermin mit der BIMA und der US-Armee angesetzt, um nicht nur o.g. Fragen, sondern auch das Vorgehen hinsichtlich der eigentlichen Sanierung des Hauptschadens im Boden zu klären, denn die Sicherungsmaßnahmen bezüglich des Grundwassers ersetzen nicht die Sanierung der belasteten Böden. Hier muss allerdings noch geklärt werden, welche der im Gutachten vorgeschlagenen Varianten zum Tragen kommen wird.