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26.09.2025

AcceleRAD-Testphase liefert Impulse für die Radverkehrsplanung in der Stadt Ansbach

Im Rahmen des Projekts „AcceleRAD“ des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr hat die Stadt Ansbach in den letzten zwölf Monaten als eine von drei Testkommunen Werkzeuge zur Verbesserung der Radverkehrsplanung getestet. Ziel war es, die internen Verwaltungsprozesse durch Optimierung der Kommunikations- und Prozessstrukturen zu verbessern. Im Mittelpunkt stand das aktuelle Projekt, die Dombachstraße in eine Fahrradstraße umzuwandeln.

Beim Abschluss-Workshop diskutierten die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung sowie der Polizeiinspektion Ansbach gemeinsam mit dem AcceleRAD-Team die bisherigen Erfahrungen. Die Rückmeldungen fielen überwiegend positiv aus, wenngleich auch einzelne Herausforderungen deutlich wurden. Die eingesetzten Werkzeuge erleichterten die Abstimmung zwischen den Beteiligten und ermöglichten eine strukturiertere Herangehensweise. Gleichzeitig zeigte sich, dass die neuen Ansätze in einigen Bereichen noch weiterentwickelt werden müssen, um den lokalen Anforderungen gerecht zu werden. Erste Überlegungen zur Übertragbarkeit auf zukünftige Prozesse wurden ebenfalls angestoßen. Die gewonnenen Erkenntnisse bieten eine Grundlage, um Radverkehrsmaßnahmen künftig gezielter und transparenter umzusetzen – auch wenn weitere Feinjustierungen erforderlich sind.

Die Ergebnisse dieser Retrospektive fließen nun in die Entwicklung eines bundesweit nutzbaren Handbuchs ein. Dieses soll es auch anderen Kommunen ermöglichen, die Werkzeuge auf Ihre eigenen Planungsprozesse zu übertragen. Die beiden weiteren Testkommunen sind Kirkel im Saarland und Magdeburg. Insgesamt hatten sich 23 Kommunen für das Projekt beworben, ausgewählt wurde jeweils eine Kleinstadt, eine Mittelstadt und eine Großstadt.