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24.07.2019

Deutsch-chinesiche Partnerschaft bekräftigt - Festakt zum 15-jährigen Bestehen der Freundschaft mit Jingjiang

Am 14. Oktober 2004 begann offiziell die regionale Kooperationspartnerschaft zwischen der chinesischen Stadt Jingjiang und den westmittelfränkischen Städten Ansbach, Dinkelsbühl, Feuchtwangen, Rothenburg ob der Tauber sowie dem Landkreis Ansbach. Seither besteht ein enger Kontakt auf zahlreichen Ebenen zu der im Jangtsekiang-Delta gelegenen Stadt unweit der Metropole Shanghai.

Zum 15-jährigen Jubiläum begrüßten Oberbürgermeisterin Carda Seidel und Landrat Dr. Jürgen Ludwig zusammen mit Ihren Amtskollegen aus Rothenburg, Dinkelsbühl und Feuchtwangen sowie weiteren Mitgliedern der Fränkischen Gesellschaft zur Förderung der Deutsch-Chinesischen Zusammenarbeit und Förderern der Partnerschaft eine chinesische Delegation angeführt von dem Parteisekretär der Kommunistischen Partei Chinas in Jingjiang Ye Zhao. Im Rahmen des Festakts, dem auch Konsul Hui Lu aus dem Generalkonsulat in München beiwohnte, bekräftigten beide Seiten durch Unterzeichnung eines Memorandums die Intensivierung der Beziehungen und der vielfältig gelebten Freundschaft. Gegenstand der Absichtserklärung ist unter anderem die weitere Vertiefung der Entwicklung der Partnerschaft, die Förderung des wirtschaftlichen Austauschs und die Förderung des Schüleraustauschprogramms zwischen dem Platen Gymnasium Ansbach, dem Gymnasium Feuchtwangen und der Senior Middle School in Jingjiang.

„Die Partnerschaft mit Jingjiang ist sehr wichtig für unsere Region. Ich versichere, dass wir den Austausch weiterhin intensiv pflegen werden und auch in Zukunft neuen Projekten und Begegnungen sehr offen gegenüberstehen werden“, bekannte sich Oberbürgermeisterin Carda Seidel zu dem Ausbau der Beziehungen mit China. Auch Landrat Dr. Jürgen Ludwig und der „Weichensteller“ der partnerschaftlichen Beziehungen Bundesminister a.D. Carl-Dieter Spranger würdigten das sehr gute Verhältnis zwischen Westmittelfranken und Jingjiang und sahen in dem Besuch der chinesischen Delegation einen „weiteren Meilenstein“ der Beziehungen sowie einen „Beweis für eine vertrauensvolle und erfolgreiche Partnerschaft“. Parteisekretär Zhao hob seinerseits den seit 15 Jahren ohne Unterbrechung praktizierten Schüleraustausch hervor und lobte die Anstrengungen beider Seiten, Brücken zu bauen und sich gegenseitig besser kennenzulernen. Gerade in Zeiten der Globalisierung stehe er einer Intensivierung und eines Ausbaus der Freundschaft zum gemeinsamen Profit sehr offen gegenüber. Als Zeichen der Wertschätzung und Freundschaft enthüllten die Partner gemeinsam eine Marmorstatue, die ein Pferd für die Stadt Jingjiang und darunter die Wellen des Jangtse sowie den chinesischen Drachen abbildet. Diese wurde als Geschenk von der chinesischen Delegation an die Stadt Ansbach in Vertretung der Fränkischen Gesellschaft zur Förderung der Deutsch-Chinesischen Zusammenarbeit übergeben. Oberbürgermeisterin Seidel überreichte Parteisekretär Zhao im Gegenzug eine historische Holzschatulle. Die chinesische Delegation hielt sich insgesamt drei Tage in der Region auf. Nach einem Besuch Rothenburgs am Freitag standen vor der Abreise am Sonntag ein Besuch der Hochschule Ansbach, der Kinderzeche in Dinkelsbühl sowie der Kreuzgangspiele in Feuchtwangen auf dem Programm.