Direkt zu:
Diese Webseite verwendet Cookies, um dem Betreiber das Sammeln und Analysieren statistischer Daten in anonymisierter Form zu ermöglichen. Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, klicken Sie hier bitte auf »Nein«. Weitere Informationen
 |   Language

16.03.2020

10 Jahre KoKi bei der Stadt Ansbach

Ihren 10-jährigen „Geburtstag“ feierte die KoKi zusammen mit zahlreichen Netzwerkpartnern. Dank und Lob sprach Oberbürgermeisterin Carda Seidel der Koordinationsstelle Frühe Kindheit aus, die eine wichtige Anlauf- und Kontaktstelle für Familien rund um Schwangerschaft, Geburt sowie die ersten Lebensjahre von Kindern ist.

Gastrednerin Dr. Maya Götz, Leiterin des Internationalen Zentralinstituts für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) beim Bayerischen Rundfunk beleuchtete das Mädchen- und Jungenbild in Gesellschaft und Medien und warb dafür, die elektronischen Medien unabhängig von Geschlecht noch besser zu nutzen.

Oberbürgermeisterin Carda Seidel dankte in ihrem Grußwort Martin Querndt und Petra Knauer für ihr hohes Engagement und unterstrich vor zahlreichen Gästen die besondere Bedeutung und Funktion der KoKi als erste Kontakt- und Beratungsstelle sowie deren wichtige Rolle bei Koordination und Vernetzung der vielfältigen Hilfsangebote. „Die KoKi bietet ein unverzichtbares, bürgernahes und niederschwelliges Angebot, wenn Eltern Hilfe benötigen, und unterstützt mit einem großen Netzwerk dabei, Schwierigkeiten mit passgenauen Lösungen aus dem Weg zu räumen“, so Seidel. Durch diese präventive Arbeit könne rechtzeitig reagiert werden, um Kindern eine bestmögliche Entwicklung zu ermöglichen. Allein die Zahl der seit 2010 besuchten 3.000 Neugeborenen und deren Eltern unterstreiche die Reichweite und erfolgreiche Arbeit.

Eine fachliche Expertise zu den Herausforderungen, die Mädchen und Jungen in der heutigen Gesellschaft bewältigen müssen und mit welche Rollenerwartungen diese durch Familie, Freunde und Medien konfrontiert werden, gab im Rahmen der Veranstaltung Dr. Maya Götz. Sie warb dafür, sich als Erziehungsberechtigte verstärkt in die Situation der Kinder einzufühlen und aktiv zu unterstützen, ein vielfältiges und erfülltes Leben abseits der digitalen Medien und der dort verbreiteten Rollenerwartungen und Klischees zu ermöglichen