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01.10.2020

Vielfalt spielerisch erfahren – Stadt Ansbach fördert Interkulturelle Erziehung

Mit der Verteilung von kostenlosen Buntstiften und Wachsmalkreiden an alle Kindertageseinrichtungen in Ansbach setzt der Fachbereich Gleichstellung und Vielfalt bei der Stadt Ansbach zusammen mit der Koordinationsstelle Integration der Stadtverwaltung zum Beginn des Kindergartenjahres ein Zeichen für Vielfalt und Respekt in der Bevölkerung. Auftakt der Aktion zur Förderung der interkulturellen Erziehung war jetzt in der Kindertagesstätte Kunterbunt.

„Ich halte eine interkulturelle Erziehung auf spielerischem Wege und die Förderung des Verständnisses für Vielfalt und Facettenreichtum bereits in jungem Alter für sehr wichtig. Jedes Kind soll sich unabhängig von Geschlecht, Glauben, Herkunft oder körperlicher Behinderung gesehen und wertgeschätzt fühlen“, erklärte im Rahmen der Übergabe Oberbürgermeister Thomas Deffner. Ziel der Aktion sei es, Vielfalt in allen Lebensbereichen zu fördern und Vorurteile abzubauen, erläuterte anschließend Lisa-Marie Buntebarth vom Fachbereich Gleichstellung und Vielfalt den erzieherischen Hintergrund. Vielfalt müsse heute als Normalität begriffen, Stereotype aufgebrochen werden, so die Stadtmitarbeiterin. Für die Schaffung neuer Perspektiven und den Abbau von Vorurteilen warben auch Cornelia Stenzel und Iryna Savchenko von Koordinationsstelle Integration. Ihr Dank ging an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kindertagesstätten, die ihren Beitrag zur Förderung der interkulturellen Erziehung leisteten.

„Es treffen in unserem Kindergarten jeden Tag 25 Nationen aus fünf Kontinenten aufeinander. Vielfalt ist bei uns Normalität und Reichtum“, erklärte hierzu die Leiterin der Kindertagesstätte Martina Weidner-Scheeler. Wir setzen darauf, dass eine Sandkastenfreundschaft zweier Kinder unterschiedlicher Herkunft eine prägende Wirkung hat und einen offenen Umgang untereinander auch in Zukunft ermöglicht.

Begleitet wird die Aktion durch Literaturempfehlungen der Initiatorinnen. Ausgewählt wurden Bücher, die sich kindgerecht mit Rassismus und Diskriminierung auseinandersetzen. Die Initiatorinnen verwiesen zudem auf das Sortiment der Stadtbücherei, die eine breite Auswahl an Kinderliteratur vorhalte, die verschiedene Kulturen und Lebenssituationen anschaulich thematisiere.