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Baustelle, © Katarzyna Bialasiewicz photographee.eu

Integriertes Stadtentwicklungskonzept

Was ist ein ISEK?

Stadtentwicklung bedeutet nachhaltige Stadtstrukturen zu schaffen, sich den vielfältigen lokalen und überregionalen Herausforderungen der heutigen Zeit zu stellen und die gesamtstädtische Identität zu stärken. Ansbach soll von der historischen Altstadt bis in die Quartiere und Ortsteile hinaus als attraktiver Lebensraum erhalten und zukunftsfähig weiterentwickelt werden.

Um Kommunen bei der Bewältigung von solchen demographischen und strukturellen Veränderungen fachlich und finanziell zu unterstützen, haben Bund und Länder 1971 die Städtebauförderung geschaffen. Der Erhalt von Fördermitteln zur Finanzierung von Projektmaßnahmen im Rahmen der Städtebauförderung erfordert ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) als Fördergrundlage.

Mit dem ISEK werden unter anderem städtebauliche, kulturelle und soziale Entwicklungsleitlinien für das gesamte Stadtgebiet Ansbachs erarbeitet, sektorenübergreifende Zielsetzungen formuliert und Handlungsmaßnahmen in folgenden Themenfeldern erarbeitet:

Wohnen, Leben, Mobilität, Bildung, Soziales, Kultur, Freizeit, Grün- und Freiflächen, öffentlicher Raum, Wirtschaft, Handel, Energie und Klimaschutz. Auch dient das ISEK als Vorbereitung zur Fortschreibung des Flächennutzungsplans, in dem die Entwicklungsvisionen eingearbeitet werden und so in einem behördenintern verbindlichen Planwerk münden.

 

Warum ein ISEK?

Ansbach sieht sich gegenwärtig – wie viele weitere Städte auch – vielfältigen neuen Herausforderungen gegenübergestellt. Diese Aufgaben sind mit kurzfristigen, reaktiven Strategien schwer zu bewältigen. Die Stadt Ansbach benötigt deshalb einen langfristigen Orientierungsrahmen samt integrierter Entwicklungs- und Handlungsleitlinien, um Innovationen und wirtschaftlichen Erfolg zu ermöglichen, städtische Spannungen sozialverträglich auszugleichen und Lebensqualität sowie Attraktivität der Stadt zu sichern und zu stärken. Dies insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels.

Die Erarbeitung und das Ergebnis des ISEK erfolgt querschnitts-, handlungs- und dialogorientiert. Es vernetzt im Erstellungsprozess somit die Akteure der Stadtentwicklung der verschiedenen Bereiche: in der Politik und dem Stadtrat, der Wirtschaft, der Verwaltung und vor allem der Bevölkerung.

Mittels einer kontinuierlichen Fortschreibung kann den sich permanent ändernden strukturellen Herausforderungen zielgerichtet, offensiv und angepasst an lokale Gegebenheiten begegnet werden.