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ÖPNV, © maho - Fotolia

Verkehr und Mobilität

Der Verkehr ist in Deutschland 2006 für 20,1 Prozent der Kohlendioxid-Emissionen verantwortlich. Dies sind 160,6 Mio. Tonnen des Treibhausgases (BMU 2008: Erneuerbare Energie in Zahlen). Im Gegensatz zu den gesamten Kohlendioxid-Emissionen, die seit 1990 leicht zurückgegangen sind, ist die vom Verkehr ausgestoßene Menge leicht gestiegen. (Bayerisches Landesamt für Umwelt 2008: Bayerns Klima im Wandel - erkennen und handeln). Der Anteil für die private Mobilität - also für die Nutzung von Privatfahrzeugen und öffentliche Verkehrsmittel sowie für Flugreisen - an den durchschnittlichen Kohlendioxid-Emissionen beträgt ca. 17 Prozent (Verbraucher Initiative e.V. 2007: Klimafreundlich einkaufen). Im Bereich Verkehr und Mobilität liegen also enorme Herausforderungen. Diesen Herausforderungen will sich das integrierte Klimaschutzkonzept Ansbach stellen.

Aktionen im Bereich der Mobilität 

Die Stadt Ansbach bietet ihren Bürgern alljährliche Gelegenheiten, sich aktiv und mit Freude am Thema Mobilität zu beteiligen. Dabei sind die Angebote breit gefächert. Vom "Stadtradeln" für Jugendliche und Erwachsene, bis hin zur Aktion "Kleine Ansbacher Klimaschützer". Es ist also für Jeden etwas dabei. Die Angebote erfreuen sich großem Interesse und immer mehr Beliebtheit.

Carsharing

Kein eigenes Auto zu haben, ist für viele Menschen unvorstellbar. Doch in Anbetracht der Tatsache, dass die Kosten für den Autobesitzer immer höher werden, lohnt es sich über die Mitgliedschaft beim CarSharing nachzudenken. Nach ADAC Berechnungen kostet zum Beispiel ein VW Golf jeden Tag 14 Euro, egal ob er fährt oder in der Garage steht. Durch das "Auto teilen" fallen die Kosten für die Kfz-Steuer weg, es muss keine teure Versicherungen bezahlt werden und außerdem entfallen Reparatur- und Instandhaltungskosten. Die Mitglieder des CarSharing teilen sich also sozusagen die Kosten.

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Mitfahrzentrale

Am internationalen Tag der Umwelt 2008 wurde die Mitfahrzentrale "Pendlernetz" freigeschalten. Die Stadt stellt über ihre Internetseite eine Plattform zur Verfügung, in der sich Pendler finden können. Ziel der Einrichtung ist es, dass die 11.500 Pendler, die werktags nach Ansbach fahren, Fahrgemeinschaften bilden.

Die Mitfahrzentrale "MiFaZ" ging 2010 in der Metropolregion an den Start. Sie können nun in nahezu ganz Nordbayern nach Mitfahrgelegenheiten suchen.

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Radverkehr

Das Rad ist eine gute Alternative zum Auto. Es verursacht weniger Kosten und ist dabei ein klimafreundlichen Fortbewegungsmittel, das man nicht mit teurem Sprit betanken muss. Außerdem können mit dem Rad Ziele in der Stadt oft schneller erreicht werden als mit dem Auto. Deswegen sollen für den Radverkehr möglichst gute Bedingungen geschaffen werden. Um auch in Ansbach den Radverkehr voranzutreiben, wurde deshalb ein Radverkehrskonzept erstellt.

Auf dem nebenstehendem Maßnahmenplan lassen sich die Maßnahmen ablesen, die kurz- und langfristig umgesetzt werden sollen und welche im Zuge des Radverkehrskonzepts bereits fertiggestellt wurden.,

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Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)

Der ÖPNV umfasst in Ansbach und Umgebung Linienbusse, Linienbedarftaxis (LBT) und Anrufsammeltaxis (AST), die circa 145 km Strecke bedienen. Der Nahverkehrsplan von 2010 war die Grundlage zur Optimierung des ÖPNV. Ein wichtiger Punkt war dabei die Ausweitung des Angebots. Zur guten Abstimmung von Straßen- und Schienenverkehr gilt die Einführung der S-Bahnlinie Ansbach - Nürnberg.

Busse

Der Hauptaugenmerk beim ÖPNV liegt auf den 12 Niederflur-Busse, die im Stadtgebiet  auf 11 Linien unterwegs sind. Im Jahr 2012 haben 463000 Fahrgäste diese Busse genutzt. 

Linienbedarftaxis (LBT) und Anrufsammeltaxis (AST)

Die Einführung der LBTs im Jahr 2007 wurde das ÖPNV-Angebot in der Stadt um zwei Stunden verlängert. Mit den Linienbedarfstaxis (LBT) wurde seit dem 09. Dezember 07 das ÖPNV Angebot in der Stadt um zwei Stunden verlängert. Das LBT fährt von Montag bis Freitag jeweils um 19.15 Uhr und 20.15 Uhr ab dem Schlossplatz beziehungsweise dem Bahnhof auf allen Ansbacher Buslinien im gesamten Stadtgebiet. Es stoppt wie ein Bus nur an den fest eingerichteten Haltestellen zu den im Fahrplan angegebenen Zeiten. Als LBT sind Taxen unterwegs, die in den Abendstunden den Linienbus ersetzen. Das LBT startet nur dann, wenn sich ein Interessent anmeldet, so dass Leerfahrten vermieden werden. Es ergänzt zusammen mit dem seit mehreren Jahren bestehenden Anrufsammeltaxi, kurz AST genannt, den öffentlichen Nahverkehr. Das AST fährt werktags dort, wo keine regulären Verbindungen mit dem Linienbus bestehen.