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Ansbach – Markgräfliche Residenzstadt in Mittelfranken

 

Ansbach, Regierungshauptstadt von Mittelfranken und ehemalige Residenz der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach, kann auf eine über 1250-jährige, bewegte und wechselvolle Geschichte zurückblicken.

 

Die Stadt, die heute 40.000 Einwohner zählt, liegt an der historischen Burgenstraße und grenzt an den waldreichen Naturpark Frankenhöhe. Durch seinen Reichtum an historischen Sehenswürdigkeiten und Schätzen nimmt Ansbach unter den Städten Frankens eine besondere Stellung ein. Beeindruckende Baudenkmäler wie die Hofkanzlei, die Kirchen St. Johannis und St. Gumbertus, die Residenz mit ihren 27 Prunkräumen und die prächtige Orangerie im Hofgarten zeugen von der glanzvollen Vergangenheit der einstigen Residenzstadt.

 

Heute prägen moderne Bildungseinrichtungen wie die Hochschule Ansbach, mittelständische Industrieunternehmen aus den Bereichen Kunststoffverarbeitung, Nahrungsmittel und Elektrotechnik, die verschiedenen Verwaltungseinrichtungen und ein attraktives innerstädtisches Einzelhandelszentrum die einstige Garnisonsstadt.

 

 

 

 

 

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10 000 bis 8000 v.Chr.

Erste Besiedlung der Höhen um Ansbach (Ältere Mittelsteinzeit)

8000 bis 4000 v.Chr.

Mittelsteinzeitliche Siedlungsplätze auf den Höhen um Ansbach, 1924 entdeckt Carl Gumpert die erste mittelsteinzeitliche Wohngrube Deutschlands in Eyb

748

Gründung eines Benediktinerklosters durch Gumbert

um 1050

Krypta von St. Gumbertus

1139

Pfarrei Ansbach erstmals erwähnt

1189

Kaiser Friedrich I. Barbarossa in Ansbach

1195

Heiligsprechung des Klostergründers Gumbertus

1221

Erste Erwähnung als Stadt

1331

Stift und Stadt werden zollerisch

1363

Hohenzollern zu Reichsfürsten erhoben

1363

Beginn des Baus einer Wasserburg (Vorläufer der späteren Residenz)

1398 bis 1440

Burggraf Friedrich VI., ab 1415 Kurfürst und Markgraf Friedrich I.

1456

Kaiserliches Landgericht in Ansbach, Stadt wird Residenz

1486 bis 1515

Markgraf Friedrich

1501

Bau der späteren Schwanenritterkapelle

1515 bis 1527

Markgraf Kasimir

1515 bis 1543

Markgraf Georg der Fromme, führt 1528 die Reformation in Ansbach ein, erwirbt 1523 das Herzogtum Jägerndorf

1556 bis 1603

Markgraf Georg Friedrich

1563

Säkularisierung des Gumbertusstiftes

1603 bis 1625

Markgraf Joachim Ernst

1609

Simon Marius entdeckt vom Schlossturm aus Jupitermonde

1639 bis 667

Markgraf Albrecht

1672 bis 1686

Markgraf Johann Friedrich

1685

Hugenotten kommen nach Ansbach

1694 bis 1703

Markgraf Georg Friedrich

1703 bis 1723

Markgraf Wilhelm Friedrich

1709

Gründung der Fayencefabrik

1723 bis 1729

Markgräfin Christiane Charlotte

1726

Bau der Orangerie im Hofgarten

1729 bis 1757

Markgraf Carl Wilhelm Friedrich, der "wilde Markgraf"

1736

Um- und Neubau von St. Gumbertus

1746

Einweihung der Synagoge

1757 bis 1791

Markgraf Alexander

1763

Gründung der staatlichen Porzellanmanufaktur

1791

Thronverzicht des Markgraf Alexanders

1792

Ansbach wird preußisch

1806

Ansbach wird bayerisch, Ansbach Hauptstadt des Rezatkreises

1831-1833

Kaspar Hauser, das "Kind von Europa" lebt in Ansbach

1838

Ansbach wird Hauptstadt von Mittelfranken

1945

Bombenangriffe auf Ansbach, Sprengung der Ansbacher Brücken

1948

Erste Bachwoche in Ansbach

1954
1960

Patenschaft über das sudeten-schlesische Jägerndorf
Partnerschaft mit der amerikanischen Stadt Bay City

1968

Partnerschaft mit der französischen Stadt Anglet

1972

Umfangreiche Eingemeindung, flächenmäßig wird Ansbach fünftgrößte Stadt in Bayern

1975

Anschluss an die Autobahn - Ansbach erhält den Prix France - Allemagne

1984

Einweihung des Markgrafenmuseums

1991

Erste Teile der US-Armee werden abgezogen

1996

Studienbeginn an der neuen Hochschule Ansbach

1997

Einweihung des "Brücken-Center"

1998

Eröffnung des Hohenzollernrings

 

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